HGO statt RSO – Hans-Grewe-Öl statt Rick-Simpson-Öl?

Die Anfänge: Cannabis-Pionier Rick Simpson

Im Jahr 2003 heilt der Kanadier Rick Simpson erst sich selbst und später viele andere Menschen mithilfe eines speziellen Cannabis-Öls von Krebs – diese Nachricht verbreitet sich im Laufe der folgenden Jahre weltweit im Internet. Rick Simpson veröffentlicht das Rezept seiner Anarcho-Medizin, und immer mehr Fallberichte tauchen auf, die die Wirksamkeit des sogenannten Rick-Simpson-Öls (RSO) bekräftigen – auch in Deutschland. Als schließlich Staat nach Staat medizinisches Cannabis freigibt, beginnen sich noch mehr Menschen für Rick Simpsons Cannabis-Öl zu interessieren – während gleichzeitig immer mehr Missverständnisse, Betrugsversuche und Fehlglauben im Zusammenhang mit RSO und anderen Cannabis-Öl aufkommen. Der Begriff „RSO“ wird plötzlich für alles mögliche genutzt, weil er sich gut verkauft – doch in vielen Fällen ohne Berechtigung.

Was ist RSO?

Rick-Simpson-Öl ist ein Cannabis-Vollextrakt, das nach der Anleitung von Rick Simpson in Eigenregie mit einfach Mitteln hergestellt werden kann. Der genaue Wirkstoffgehalt, Reinheitsgrad und das exakte Wirkstofverhältnis hängt von vielen Faktoren ab: dem verwendeten Rohstoff und seinem Anbau, den verwendeten Materialien, der Sorgfalt und Akkuranz bei der Zubereitung etc. Ohne entsprechende Messgeräte ist also unklar, wie das Öl zusammengesetzt ist. Der Begriff „RSO“ allein definiert heute weder einen Standard noch garantiert er eine Wirksamkeit.

Was RSO nicht ist

Der Begriff RSO oder „Vollextrakt“, „Vollspektrumextrakt“ wird gern von CBD-Öl-Herstellern verwendet, um den Anschein zu erwecken, ein besonders wirksames Öl zu verkaufen. Warum das fahrlässig irreführend ist, haben wir in unserem Artikel zu CBD-Ölen beleuchtet. RSO ist nämlich vor allem eines nicht: legal. Darum sind alle legal erhältlichen Produkte, die mit dem Label „RSO“ werben, grundsätzlich disqualifiziert.

Probleme mit RSO vom Schwarzmarkt

Wir beobachten seit Jahren, dass das Angebot von sogenanntem RSO auf dem Schwarzmarkt wächst. In der Regel handelt es sich um illegale Onlineshops oder online agierende Dealer, die sich in Foren, Gruppen und Chats aufhalten.

Der Patientenberater und europäische Cannabis-Öl-Pionier Hans Grewe warnte bereits im Jahr 2017:

„Bei Versandgeschäften wäre ich so oder so immer vorsichtig. Weil du nie weißt, was du kriegt, und auch nicht weißt, wie die Qualität ist und, und, und. […] Sie nehmen ja auch kein Aspirin, das Ihr Nachbar in der Küche zusammengemixt hat! […] Das ist reine Glückssache. Ich bin da also eher skeptisch.“

Hans Grewe im Interview mit HanfHeilt.net, November 2017

Ein Qualitätsstandard für Vollextrakte nach Rick-Simpson-Art?

Hans Grewe bewegt sich als Berater in einer Grauzone zwischen Arzt und Dealer. Er sei beides nicht, beteuert er. Vor rund zehn Jahren sei er nach einer erfolgreichen Grower-Karriere als Berater in den Medizinalcannabisbereich eingestiegen – Berater für Pflanzer und Laboranten einerseits, und für Patient:innen andererseits.

„Ich habe in den ganzen zehn Jahren zwei Hersteller gefunden, die meinen Qualitätsstandards gerecht werden. Das bedeutet: biologischer Anbau und geeigneten Pflanzen, professionelle Verarbeitung von der Ernte bis zur Extraktion und Abfüllung, zuverlässige Tests der Chargen auf Wirkstoffkonzentration und Schadstoffe. Wir reden hier schließlich von einem Medizinprodukt für Schwerkranke und nicht von irgend einem THC-Öl, das nur machen soll.“

Hans Grewe in einer Mail an die Redaktion, November 2020

Da RSO heute als Überbegriff für alle Arten von Ölen verwendet wird – ungeachtet der genauen Zusammensetzung –, hat Grewe gemeinsam mit anderen Akteuren der niederländischen RSO-Szene ein Qualitätssiegel entwickelt.

Hans Grewe – der europäische Rick Simpson

Klickt man sich heute durch das deutschsprachige Internet auf der Suche nach Informationen zu Rick-Simpson-Öl, stößt man immer wieder auf den Namen Hans Grewe. Interviews, Fallberichte, Diskussionen in Foren und Chatgruppen – der Name ist kaum noch wegzudenken aus der deutschsprachigen RSO-Szene. Auf seiner Facebook-Seite schreibt Grewe am 14. August 2020:

„Eine Freundin hat mich gestern gefragt, warum ich immer noch von RSO rede. ,RS steht für Rick Simpson, aber du bist Hans Grewe und es geht doch bei dir gar nicht um das klassische Rick Simpson Öl!?‘ Das hat mich zum Nachdenken gebracht. […] ist es an der Zeit, von HGO zu sprechen (Hans Grewe Öl)? Im Gegensatz zum klassischen DIY-RSO ist das HGO aus extra für diesen Zweck gezüchtete medizinische Pflanzen, wird zu 100% biologisch angebaut, im professionellen Labor hergestellt, getestet und immer mit persönlicher Beratung und Betreuung weitergegeben. Es geht mir hier nicht um einen Egotrip … sondern um Unterscheidbarkeit und Klarheit.“

Hans Grewe via Facebook, August 2020

Das Feedback sei sehr positiv ausgefallen, so Grewe gegenüber unserer Redaktion (siehe auch Kommentare unter dem Facebook-Post). „Meine Sorge, es könne als Egotrip aufgefasst werden, war absolut unberechtigt. Es kam so viel positive Bestätigung im Sinne von: Na endlich, wurde ja auch Zeit!“

Berater, Betreuer, Dozent

Hans Grewe, der seit knapp zehn Jahren in der deutschsprachigen Vollextrakt-Szene aktiv ist, tritt mittlerweile auch öffentlich in Erscheinung – ein Schritt, den er anfangs nicht gehen wollte.

„Zum einen, klar, wegen des potenziellen Sicherheitsrisikos. Aber auch, weil ich es nicht leiden kann, hausieren zu gehen oder mich aufzuführen wie bei einer Verkaufsveranstaltung. Ich mache keine Werbung und möchte nicht als Hausierer wahrgenommen werden. Wir helfen denen, die gezielt nach uns suchen.“

Hans Grewe in einer Mail an die Redaktion, November 2020

Lange Zeit war Grewes Facebook-Seite die einzige Möglichkeit für Patient:innen, den Berater zu kontaktieren. Heute ist die Website www.hansgrewe-cannabis.de hinzugekommen. Außerdem ist Hans Grewe mit seinem Team seit Mai als Dozent in der Ausbildung zum Sachverständigen für Cannabis-Medikation der psychologischen Praxis von Dr. Petra Dahl involviert, um das Know-How zu heute noch illegalen Vollextrakten und den Möglichkeiten der Anwendung an Beratende weiterzugeben.

Nachuntersuchung bestätigt: Keine Befunde nach Cannabisöl-gestützter Behandlung von Brust- und Beckenkrebs

Erinnern Sie sich an Susi [Name geändert]? Nachdem sie vor gut dreieinhalb Jahren die die Diagnose Krebs erhalten hatte, entschied sie sich im Frühjahr 2019 dafür, ein metastasiertes Mamma-Carcinom und einen tennisballgroßen Beckentumor mit Cannabis-Vollextrakt zu behandeln (Rick-Simpson-Öl, RSO / Vollspektrumöl). Mithilfe des Patientenberaters Hans Grewe startete sie die tägliche Einnahme des Öls und bemerkte stetige Verbesserungen ihres Zustands, bis sie im Juni 2019 befundfrei war (siehe voller Artikel mit Befunden unter https://hanfheilt.net/2019/07/09/fallbericht-cannabis-vollextrakt-krebs/).

In einer Mail an unsere Redaktion schrieb sie damals:

„Alle Ärzte wundern sich, dass ich noch lebe (wegen der nicht erfolgten vollständigen schulmedizinischen Therapie) und vor allem, in welchem Zustand ich heute wieder bin.“

Ende März 2020 erreichen uns Neuigkeiten von Susi. Eine Nachuntersuchung sollte Klarheit darüber bringen, ob die Erfolge nachhaltig waren oder der Krebs sich wieder durchsetzen konnte. Wir freuen uns sehr, dass Erstgenanntes der Fall ist. Im Befundsbericht vom 16.03.2020 heißt es in der abschließenden Beurteilung:

„Im Vergleich zur Voruntersuchung [vom 18.07.2019] sind die ossären Herde der HWS und BWS sowie im Becken Form- und Größen-konstant [sic!]. Kein Nachweis neu aufgetretener Osteolysen, kein Nachweis neu aufgetretener pumlonaler Rundherde.“ (Volltext des Berichts: siehe Bilder unten.)

Auf Deutsch bedeutet das: Keine Veränderungen in den Knochen der Hals- und Beckenwirbelsäule, keine neue Auflösung des Knochengewebes, keine neuen Gewebewucherungen in der Lunge – summa summarum: keine neuen Befunde. Zwar hat die Krebserkrankung Spuren hinterlassen, doch besteht kein akuter Therapiebedarf, da weder maligne Tumoren noch Metastasen vorhanden sind.

Wir drücken die Daumen, dass es dabei bleibt und wünschen alles Gute für Susis weiteren Weg! Vielen Dank an Hans Grewe für die Weiterleitung der Daten und Erläuterungen.

Cannabis-Vollextrakt bei metastasiertem Brustkrebs – Remission trotz Diagnose „unheilbar“ [Update 12/2020]

Im Oktober 2019 wurde bei Anna-Maria (Name geändert) Brustkrebs diagnostiziert. Das drei Zentimeter große Mamma-Karzinom hatte bereits in die Leber gestreut – die Ärzte sprachen nur noch von Palliativmedizin, eine Heilung galt als äußerst unwahrscheinlich. Von einer Heilpraktikerin erhielt die Patientin den Tipp, es mit hochdosiertem Cannabis-Vollextrakt (auch: Rick-Simpson-Öl, RSO oder Vollspektrumöl) zu versuchen. Mithilfe des Patientenberaters Hans Grewe startete sie im späten November 2019, einen guten Monat nach der Diagnose, mit der Behandlung.

Da die Patientin die Nebenwirkungen (Rauschwirkung) des Öls nicht gut vertrug, blieb sie bei der Minimaldosis von einem Reiskorn täglich. Hierfür wird mit einer Pinzette ein Reiskorn in das Öltöpfchen getaucht und das daran klebende Öl im Mund vor dem Schlafengehen abgelutscht.

Die erste Nachuntersuchung im Februar 2020 zeigte Erstaunliches:

„Wir hatten zwar erhofft, dass es besser geworden ist, aber DAS hätten wir nicht erwartet“,

schrieb die Patientin in einer Mail an Hans Grewe mit Blick auf den Befundsbericht, denn die Metastasen hatten sich komplett zurückgezogen. In der abschließenden Beurteilung heißt es:

„Sehr gutes Therapie-Ansprechen bei nur noch zystisch-hypodensen Residuen der vormaligen ausgedehnten Lebermetastasen. Keine neuaufgetretenen filiasuspekten Befunde.“

Den Volltext der Befunde von Oktober und Februar finden sie weiter unten.

In einer Mail von Anfang März fasst eine Angehörige der Patientin zusammen, was danach geschah:

„[…] die Metastasen sind alle weg. […] Der Tumor wurde heute kontrolliert, auch der ist massiv zurückgegangen. Sie hat sich sehr gefreut – doch im gleichen Atemzug hat ihr der Arzt gesagt, dass sie trotzdem unheilbar krank ist und die Metastasen bzw. der Krebs zu 100 Prozent zurückkommen. Jetzt ist natürlich für uns alle wieder Weltuntergang. Sie wird das RSO weiternehmen, in der Hoffnung, dass wir das ganze damit aufhalten können. Letztendlich haben wir es damit ja auch geschafft, die Metastasen innerhalb kürzester Zeit zu vernichten.“

Patienten Mut zu nehmen statt Mut zu machen – wie sinnvoll ist das? Wir haben Hans Grewe um ein Statement gebeten, da er die Patientin kennt und bereits ähnliche Erfahrungen mit anderen PatientInnen und ÄrztInnen gesammelt hat. Seine Aussage:

„Ich finde so ein Verhalten absolut verwerflich und unethisch, gerade mit Blick auf die psychosomatische Medizin und Placeboforschung. In diesem Fall ist es in meinen Augen fahrlässig und falsch, die Flinte mit der Patientin ins Korn zu schmeißen – weggeschmissen gehört in meinen Augen vielmehr jeder Arzt, der solche Aussagen tätigt. Ärzte haben Autorität und können mit ihrem Verhalten maßgeblich Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen. Das ist längst kein Hokuspokus mehr, sondern eine psychologische Tatsache. Es macht mich wütend und traurig, so etwas mitansehen zu müssen. Ich habe schon mehr als einen Palliativfall betreut, bei dem am Ende von einer ,Wunderheilung‘ gesprochen wurde. Diagnosen sind nicht in Stein gemeißelt. Daher lautet mein Apell an alle Betroffenen in einer ähnlichen Situation: Niemals aufgeben, nicht unterkriegen lassen!“

Wir wünschen der Patientin und ihrer Familie alles Gute auf ihrem weiteren Weg und bedanken uns bei ihr und Herrn Grewe dafür, die Geschichte mitsamt medizinischer Dokumente öffentlich zu teilen.

Update Dezember 2020

Im Laufe des Jahres fanden zwei weitere radiologische Nachuntersuchungen statt. Aus der ersten Untersuchung vom 11.05.2020 ging hervor, sich die verbliebene Lebermetastase weiter verkleinert hatte und keine neuen Herde hinzugekommen waren. Der Bericht der Radiologie vom 31.07.2020 attestiert eine nochmalige Größenreduzierung der Metastase, während die vorherigen Herde kaum noch zu erkennen sind und nach wie vor keine neuen hinzukamen. Wir erinnern nochmals daran, dass laut behandelndem Arzt eine Heilung zunächst als unwahrscheinlich und später gar als unmöglich galt. Die Befunde sprechen bisher eine andere Sprache … wir sind gespannt, wie die Geschichte weitergeht und drücken die Daumen!

Den Volltext der Befunde finden Sie in den nachfolgend abgebildeten Berichten. (Schwärzung zur Wahrung der Privatsphäre. Danke an die Patientin und an den Patentenberater Hans Grewe für das Zukommenlassen der Berichte.)

Erstes Qualitätssiegel für Cannabis-Vollextrakt (RSO; Rick-Simpson-Öl)

Der Patientenberater Hans Grewe hat gemeinsam mit De Beurs Nederlands (Hersteller, Händler, Labors) seit 2019 ein Prüfsiegel für biologisch hergestelltes Cannabis-Vollextrakt (Rick-Simpson-Öl, RSO) entwickelt, das in Kürze auf den Etiketten der teilnehmenden Vollspektrum-Öl-Hersteller angebracht wird, um Verbrauchern eine Orientierung zu geben.

„Wir beobachten seit Jahren, dass die Zahl der Trittbrettfahrer und Betrüger in die Höhe steigt, und da sich die gesamte Szene im rechtsfreien Bereich abspielt, gibt es kaum eine Möglichkeit dagegen vorzugehen, geschweige denn sich als Patient abzusichern“,

so Grewe gegenüber unserer Redaktion. Bisher gebe es nur sehr wenige Hersteller, die das Öl nach den geforderten Qualitätsstandards herstellen würden.

„Vor allem der Anbau ist ein großes und wichtiges Thema. Pflanzenschutzmittel, Pestizide und Düngerückstände haben in einem medizinischen Cannabisprodukt nichts zu suchen.“

Die Herstellung müsse nach Bio-Standards erfolgen, von der Auswahl der Erde über die organische Düngung bis hin zur schonenden Extraktion. Auch der Wirkstoffgehalt werde stichprobenartig überprüft. Hersteller, die das Siegel nutzen möchten, können sich bei Hans Grewe melden (s.u.) – müssen aber bereit sein, ihre Produktionskette offenzulegen und sich regelmäßigen Kontrollen zu unterziehen.

„Der erste Hersteller, der das Siegel in Anspruch nimmt, hat eine eigene Bio-Cannabis-Produktion in Kolumbien, die wir in den vergangenen Jahren mehrfach besucht haben – auch unangekündigt –, um uns ein authentisches Bild machen zu können“, so Grewe. „Sicher, auch Siegel können gefälscht werden. Aber es ist ein zusätzlicher Schritt zugunsten der Patientensicherheit – und wer ein RSO mit unserem Siegel in den Händen hält, kann uns kontaktieren und sich die Echtheit bestätigen lassen.“

Bei Fragen zum Siegel melden Sie sich bitte direkt bei Hans Grewe: www.facebook.com/hans.grewe

[Video] Cannabis gegen Krebs: eine Spurensuche

„Cannabis gegen Krebs“: Das Randthema findet immer öfter seinen Weg ins Fernsehen. Am 28.1.2016 sendete 3Sat einen ausführlichen Beitrag mit diesem Titel in der Reihe „Wissenschaftsdokumentation“. Die Sprecherin berichtet zu Beginn, wie sie auf das Thema stieß: durch immer häufiger zu lesende Fallgeschichten von Menschen, die Krebs mit Cannabis behandeln. Besonders stach ihr „ein Mann ins Auge, der aussieht wie Indiana Jones“. Dieser „behauptet, dass Cannabis seinen Krebs geheilt und er seitdem selbst tausende erfolgreich damit behandelt hat“. Es handelt sich natürlich um Rick Simpson, der als Pionier der Therapie mit Cannabisöl gilt (daher der Name Rick Simpson Oil; RSO). Die Journalistin schafft es, Simpson persönlich in Kroatien zu treffen und spannende Geschichten und Hintergründe aus erster Hand zu erfahren. Da sie als Wissenschaftlerin in den Geschichten noch keine handfesten Beweise sieht, forscht sie weiter und lässt Patienten, Ärzte und Wissenschaftler zu Wort kommen. Neben den Möglichkeiten kommen dabei auch Grenzen und Unzulänglichkeiten zur Sprache. Für den Zuschauer ergibt sich ein umfassender Einlick in das Thema.

Zwischen den Interviews mit den Patienten und der Fertigstellung der Sendung lagen mehrere Monate, sodass am Schluss nochmal ein vielsagender Blick auf die Entwicklung des Gesundheitszustands der Betreffenden geworfen werden kann.

Hie geht’s zur Sendung in der 3Sat-Mediathek: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=56820

Nachricht von Rick Simpson (volle Länge)

Am 03. November 2014 hatten wir bereits die Kurzform von Rick Simpsons aktueller Ansprache übersetzt. Die ausführlichere Version – eine Übersetzung seiner kompletten Videobotschaft vom 30.10.2014 – können wir Ihnen aus Zeit- und Personalmangel leider erst heute präsentieren. Die Botschaft hat an Aktualität allerdings nicht verloren …
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Nachricht von Rick Simpson

Cannabis-Öl-„Pionier“ Rick Simpson veröffentlichte am 03.11.2014 folgende Nachricht auf seiner Facebook-Seite:

„Liebe Leute,

vielen Dank für eure Unterstützung. Ich bin sehr froh darüber, dass mehr als 170.000 Menschen auf meiner Facebook-Seite dabei geholfen haben, jene nützlichen Informationen zu verteilen, die meine Arbeit betreffen.

Weil mehr und mehr Menschen auf meine Facebook-Seite aufmerksam werden, die Informationen über diese lebensrettende Medizin suchen, möchte ich sie informieren, dass dies meine einzige offizielle Facebook-Seite ist, deren Ziel es ist, unsere Leser weiterzubilden. In diesem Sinne möchte ich euch einladen, weiterhin dabei zu helfen, eine bessere und gesündere Welt zu erschaffen, in der wir alle leben können.

Vielen Dank

Rick Simpson und Team“

[Hervorhebung durch die Redaktion]

Hintergrund: Immer wieder tauchen in Foren, Kommentaren und auf Facebook-Seiten Nachrichten auf, in denen sich Menschen als Rick Simpson oder Vertraute von Rick Simpson ausgeben und das nach ihm benannte Cannabis-Öl (Rick-Simpson-Öl; RSO) verkaufen wollen. Rick Simpson selbst weist immer wieder darauf hin, dass er und sein Team kein Öl verkaufen. Menschen, die im Namen von Rick hausieren gehen, sind in der Regel Betrüger. Sollten Sie Kommentare solcher Menschen oder Gruppen irgendwo im Netz entdecken, weisen Sie den verantwortlichen Administrator darauf hin, dass es sich um einen mutmaßlichen Betrug handelt. „Scammern“ geht es selten um das Wohl ihrer Kunden, sondern ausschließlich um ihre Brieftasche.

Eine inoffizielle, englischsprachige Liste mit bekannten Cannabis-Öl-Betrügern finden Sie unter https://www.facebook.com/stopthecon.

UPDATE

Die volle Videobotschaft Rick Simpsons zum Thema haben wir hier für Sie übersetzt.

Cannabis bei Diabetes

Auf seiner Facebook-Seite behauptet Cannabis-Öl-Ikone Rick Simpson:

„Diabetiker, denen die Krankheit gerade erst diagnostiziert wurde, sind normalerweise einfach zu heilen, oft sind sie in kurzer Zeit krankheitsfrei. Aber bei Patienten, die schon lange Zeit betroffen sind und seit Jahren an den Auswirkungen der Krankheit leiden, braucht es meist länger. Selbst schwer geschädigte Patienten können innerhalb von sechs Wochen kein Insulin mehr brauchen, wenn sie hochwertiges Öl sachgemäß einnehmen. Leider kann es viel länger dauern, bis die Schäden geheilt werden, die im Körper entstehen – aber wenn man sich genug Zeit nimmt, können die meisten davon kuriert werden.“

Quelle: Zitat auf Rick Simpsons offizieller Facebook-Seite, 15.08.2013; http://on.fb.me/1DSuqXR

Ist diese Aussage haltbar? Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Artikel und Studien zum Thema Cannabis und Diabetes vor – bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild: Weiterlesen