Die gute Nachricht zuerst: Schon vor zwei Jahren gab es unvoreingenommene Fernsehbeiträge (siehe Video unten), die über den großen und vielfältigen medizinischen Nutzen von Cannabis berichteten. Die weniger gute Nachricht: der Sender 3Sat, wo der Beitrag in der Sendung „Nano-Spezial“ erschien, erreicht wohl eher nur den relativ bescheidenen Anteil des Fernsehspublikums, der ohnehin die notwendige Aufgeschlossenheit und Aufgeklärtheit für solche Themen mitbringt.
Die Sendung zeigt anhand von Patientenbeispielen und Interviews mit Ärzten und Forschern, wie verschiedene Cannabispräparate bei einem breiten Spektrum schwerer Erkrankungen wie Krebs und Epilepsie ganz konkrete Heilwirkungen entfalten. Und dabei ein so breites Spektrum an Leiden und Beschwerden lindern, dass ganz nebenbei eine Vielzahl an Medikamenten überflüssig wird. Die Sendung legt einen Fokus auf die (legalen) Inhaltsstoffe Cannabinol (CBN) und Cannabidiol (CBD), die keine Rauschwirkung entfalten und auch als Öl oder in Tablettenform konsumiert werden.
Ein guter Anfang ist mit solchen Fernsehbeiträgen allemal gemacht. Noch besser ist, wenn die mittlerweile wissenschaftlich gestützten Informationen über die Heilwirkungen von Cannabis (auch dem illegalen THC) bald dorthin gelangen, wo sie am dringendsten gebraucht werden: zu den Entscheidern und Kranken.
Quelle: 3Sat, nano Spezial, 18.03.2014 via SuchtpraeventionBE: „Cannabis für Kranke“ auf Youtube.com, 20.04.2014; https://youtu.be/d15GO4I8zck