Prostatakrebs mit Knochenmetastasen – Erfolg mit Cannabis (RSO) und Abirateron

Seit mehreren Jahren leidet A. unter einem Prostatakarzinom mit Metastasen in den Knochen. Zwar gelingt es dem älteren Mann, mithilfe des selektiven Enzyminhibitors Abirateron den Tumor in Schach zu halten, doch ein Rückgang der Krankheit ist nicht in Sicht.

Im Sommer 2019 entscheidet sich A. mithilfe des Patientenberaters Hans Grewe dafür, zusätzlich mit hochkonzentriertem Cannabis-Vollextrakt zu behandeln. Dieses spezielle Cannabisöl ist unter dem Namen RSO bekannt geworden und wird vorwiegend von Patienten mit degenerativen Krankheiten verwendet. Im September 2019 geht die erste Kur zur Neige und der Sohn des Patienten berichtet:

„Meinem Vater geht es im Moment echt gut und der Urologe wundert sich über die super Werte!“

Sie beschließen, die Einnahme des Cannabis-Vollextrakts / RSO fortzusetzen und eine zweite Kur zu starten.

Am 25.09. erfolgt die letzte Computertomographie (Ganzkörperskelettszintigraphie & SPECT). Als die Ergebnisse eintreffen, schreibt der Sohn des Patienten an Hans Grewe:

„Es gibt sensationelle Neuigkeiten! Magst du meinen Vater mal anrufen? Er würde dir gerne das Ergebnis vom CT mitteilen und zukommen lassen.“

Freundlicherweise erteilte A. die Erlaubnis, diese Ergebnisse auch hier auf unserer Website mit Ihnen zu teilen. Ein Auszug:

„Im Vergleich mit der Skelettszintigraphie vom 11.01.2018 zeigt sich eine deutliche Befundverbesserung, sodass nur noch einzelne Metastasen […] in Kenntnis der Voruntersuchung flau nachweisbar sind.

Beurteilung: Deutliche Rückbildung der Metastasenaktivität. Befund spricht für ein sehr gutes Ansprechen auf die bestehende Therapie.“

Den Volltext des Befunds lesen Sie im untenstehenden Scan. Die persönlichen Daten wurden beim Scannen von A. unkenntlich gemacht, Hinweise auf die behandelnden Ärzte wurden von uns nachträglich geschwärzt. Die Kommunikation mitsamt Klarnamen liegt der Redaktion vor.

Radiologie Befund Prostatakrebs Cannabis Öl RSO
Befundsbericht der Radiologie vom 02.10.2019

Wir bedanken uns nochmals bei A. und Hans Grewe für das Teilen des Berichts, wünschen dem Patienten weiterhin alles Gute auf seinem Weg – und mit ihm allen, die ein ähnliches Schicksal teilen.

[Fallbericht] Cannabis-Öl bei metastasierendem Brustkrebs

Unser Leser, der Patientenberater Hans Grewe hat uns die Email-Kommunikation mit einer Krebspatientin weitergeleitet, deren Cannabis-Öl-(RSO-)Therapie er beratend begleitet. Auf unsere Nachfrage hin hat die Patientin Ihre Krankengeschichte für Sie noch einmal knapp zusammengefasst (Stand: 16.02.2017):

„Mein Name ist Olivia und ich bin 31 Jahre alt. Ich bin 2010 an Brustkrebs erkrankt und 2014 ist die Erkrankung metasiert. Ich hatte eine Knochenmetastase und Lymphknotenmetastasen. Das Öl benutze ich seit knapp 6 Monaten. Die Knochenmetastase ist komplett verschwunden und die Lymphknoten haben sich fast halbiert. Meine Tumormarker sind insgesamt in den letzten 5 Monaten um 400 Einheiten gesunken.“

Im Folgenden lesen Sie Originalauszüge aus Mails, die Olivia an Hans Grewe geschrieben hat. Persönliche Informationen wurden herausgekürzt und der Text wurde marginal zu Gunsten der Lesbarkeit angepasst. Die Auszüge beginnen wenige Wochen nach dem Start ihrer Cannabis-Öl-Therapie.

06.09.2016

„[…] das Öl ist super verträglich (morgens hab ich nur ein bisschen Schwierigkeiten, aber das wird auch besser). Mein Tumormarker ist um 10 Einheiten gesunken. 🙂 Das ist doch mal ein gelungener Start, würde ich sagen. 🙂 […]“

15.09.2016

„[…] Einmal muss ich noch schreiben, weil ich einfach total dankbar bin. Und zwar hatte ich vor ein paar Tagen meine Blutkontrolle und der Tumormarker ist um 100 Einheiten gesunken. Selbst der Arzt hat gestaunt über die kurze Zeit. 🙂 Morgens bin ich allerdings etwas benebelt, deswegen steigere ich die Dosis langsam. […]“

02.11.2016

„[…] Übrigens der Marker ist wieder auf dem Weg nach unten. Hab heute Ergebnisse bekommen. 🙂 […]“

10.11.2016

„Der Marker ist wieder gesunken! 🙂 […]“

13.02.2017

„[…] Ich wollte dir nur sagen: Mein Tumormarker ist enorm gesunken und die Lymphknoten haben fast die normale Größe erreicht. Das ist der Wahnsinn! 🙂 […] In ein paar Monaten will ich auf jeden Fall noch eine Kur beginnen, das funktioniert echt gut. […]“

Wir bedanken uns bei Olivia und Hans für das Teilen ihrer Geschichte und wünschen der Patientin weiterhin eine gute und erfolgreiche Genesung!

Mehr Fallberichte finden Sie in unserem Archiv.

Cannabidiol (CBD) stärkt die Knochen

Wie NTV berichtet, fanden Forscher der Universität Tel Aviv in Experimenten mit Ratten heraus, dass Knochenbrüche durch die Injizierung von Cannabidiol (CBD) schneller verheilen und nach erfolgter Heilung auch bruchfester sind als zuvor. Knochenwachstum und Knochenerhalt werden gleichermaßen gestärkt. Die anderen meist im Hanf enthaltenen Wirkstoffe haben laut der Studie keinen erkennbaren Einfluss auf die Heilung von Brüchen.

Wie das CBD im Körper dabei genau vorgeht, konnten die Forscher noch nicht detailliert entschlüsseln, doch in einem Punkt sind sie sich jetzt schon sicher: „Das medizinische Potenzial von cannabinoiden Präparaten kann nicht geleugnet werden.“

Quelle: N-TV.de, 20.07.2015; http://www.n-tv.de/wissen/Cannabis-hilft-bei-Knochenbruechen-article15553826.html