CBD-Öl – Wann ist es sinnvoll, wann nicht? (Teil 2/2)

Dieser Artikel ist eine Fortsetzung. Teil 1 finden Sie unter folgendem Link: https://hanfheilt.net/2019/10/21/cbd-oel/

4. Art und Dauer der Einnahme

Die Einnahmeform und -art ist individuell verschieden. Sie hängt mit der Indikation, der persönlichen Verfassung, der Qualität des Öls und Konsumvorlieben ab. Die Einnahmedauer variiert: Manche nutzen CBD-Öl als Bedarfsmedikation, manche kurzfristig, andere täglich über Jahre hinweg.

Hier einige Beispiele zur Einnahmeform:

Oral / sublingual

Orale Einnahme von CBD-Tropfen (CBD-Öl). (Foto: R+R Medicinals / Unsplash)

Hier wird das CBD-Öl direkt in den Mund getröpfelt oder mithilfe eines Trägerstoffs (Getränk / Lebensmittel) eingenommen. Wenn das Öl zuvor einige Zeit unter der Zunge verweilt (sublinguale Einnahme), wird ein Teil des CBDs über die Schleimhäute aufgenommen.

Rauchen

Theoretisch kann das Öl auf Tabak oder Kräuter geträufelt und geraucht werden. Da Rauchen immer einen medizinischen Nachteil mit sich bringt, raten wir von dieser Methode ab.

Verdampfen

Anders verhält es sich beim Verdampfen. Im Idealfall nutzen Anwender dafür einen medizinischen Verdampfer (Vaporizer), mit dem sich die genaue Temperatur regeln lässt, um das CBD schonend zu lösen und zu inhalieren.

Pflegeprodukte: CBD-Hautcreme & Co

CBD in Pflegeprodukten hat keinen nennenswerten medizinischen Nutzen, die meisten Produkte dürften der Lifestyle- und Beautyszene zugerechnet werden. In Einzelfällen kann es sinnvoll sein, CBD zur Linderung bestimmter Symptome direkt auf die Haut zu geben, doch in der Regel ist die innerliche Anwendung effektiver.

5. Bezugsmöglichkeiten

Rezeptfrei im Netz, mit Rezept in der Apotheke

Medizinisches CBD-Öl kann auf Rezept in der Apotheke besorgt werden. CBD-Öle als Nahrungsergänzungsmittel sind derzeit frei verkäuflich, wobei die Rechtslage Gegenstand ständiger Debatten ist. Anbieter von CBD-Ölen gibt es zuhauf im Internet, mittlerweile außerdem in einigen Drogerien und Discountern.

Vorsicht vor Betrügern

Leider ist nicht immer drin, was draufsteht. Es gibt zwei große Probleme in der legalen und illegalen Vermarktung von CBD-Ölen:

A. Illegaler Verkauf und überzogene Heilsversprechen

Beim Geschäft mit Cannabis-Ölen wird oft und gern abgezockt – bleiben Sie wachsam, besonders bei Angeboten im Internet.

Es gibt eine Reihe von Online-Shops, die CBD-Öl mit RSO (Cannabis-Vollextrakt, s.o.) gleichsetzen. Sie suggerieren eine überzogene Heilwirkung und verkaufen ihre Öle zu teilweise horrenden Preise an unbedarfte Patienten. Die verkauften Öle sind in der Regel für weniger Geld auf legalem Weg zu erhalten – allerdings mit weniger reißerischen Werbetexten.

Es gibt also keinen Grund, CBD-Öl auf dem Schwarzmarkt bzw. in rechtlich fragwürdigen Online-Shops und Facebook-Gruppen zu kaufen. Der legale Markt wimmelt vor etablierten Anbietern. Allerdings gibt es auch hier schwarze Schafe:

B. Falsche Angaben

Das zweite Problem nämlich betrifft den tatsächlichen CBD-Gehalt im Öl – der entspricht nicht immer dem angegebenen Wert auf der Verpackung. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie sich z.B. am Gütesiegel der ARGE CANNA orientieren, die CBD-Öle testet und die Ergebnisse online veröffentlicht.

Wann zahlt die Kasse?

Leider ist das nirgendwo eindeutig geregelt. Patienten, die von den oben beschriebenen Wirkungen des CBD profitieren könnten, sollten gemeinsam mit einem informierten Arzt und ihrer Krankenkasse herausfinden, ob eine Kostenübernahme möglich ist. Apotheken-CBD wird unter dem Handelsnamen Epidiolex vertrieben.

6. Cannabis bei Krebs

Im Internet stößt man Häufig auf Erfahrungsberichte von Anwendern, die Cannabis zur Behandlung diverse Krebserkrankungen einsetzen. Doch was ist nun das perfekte Cannabis-Mittel gegen Krebs? Einfache Antworten auf diese Frage existieren nicht. Allerdings gibt es einige wichtige Punkte, die man einer Bewertung zugrunde legen kann:

  • Wirkstoffkombination: Vorstudien im Labor haben gezeigt, dass THC und CBD in Kombination besser wirken als einer der Stoffe alleine. Noch besser sind die Ergebnisse, wenn auch die anderen, teils wenig erforschten Wirkstoffe der Cannabis-Pflanze enthalten sind, darunter rund 100 Cannabinoide sowie weitere Pflanzenstoffe wie Terpene. Dies ist in authentischen Vollextrakten der Fall.
  • Wirkstoffgehalt: Während rezeptpflichtige medizinische Cannabisprodukte selten mehr als 25 Prozent THC enthalten, kommt ein Vollextrakt nach RSO-Art auf mindestens 50 Prozent. Viele Anwender schreiben ihren Erfolg dem hohen Wirkstoffgehalt zu. Das Verhältnis von THC zu CBD sollte demnach zwischen 4:1 und 3:1 liegen.
  • Reinheit: Gerade illegal gehandeltes Cannabis ist oft verunreinigt, mit Pestiziden und Düngemittelrückständen belastet oder sogar bewusst gestreckt, um einen höheren Ertrag zu erzielen. Derlei Schadstoffe sind das letzte, das ein Krebspatient gebrauchen kann. Höchste Standards und ein Verzicht auf potenziell gesundheitsgefährdende Stoffe beim Anbau und in der Verarbeitung sollten nach Möglichkeit gegeben sein.

Ein professionell hergestelltes, naturreines und hoch konzentriertes Vollextrakt erfüllt diese Kriterien am besten. Doch aufgrund der gesetzlichen THC-Grenzwerte sind Patienten, die sich für ein solches Öl entscheiden, auf Schwarzmarktgeschäfte angewiesen, was einige Risiken mit sich bringt – und weswegen wir hier auch einmal deutlich klarstellen, dass wir keineswegs dazu aufrufen, ein solches Mittel zu besitzen oder konsumieren, sofern es in Ihrem Land illegal ist.

Entsprechende Erfahrungsberichte von Patienten finden Sie auf unserer Website unter https://hanfheilt.net/category/fallberichte/.

Mehr über die Herstellung, Wirkung und die Probleme der Besorgung von Cannabis-Vollextrakt (RSO) lesen Sie in unserem Interview mit dem Patientenberater Hans Grewe: https://hanfheilt.net/2017/11/04/hans-grewe-im-interview/.

Abonnieren Sie unseren Blog und folgen Sie uns bei Facebook, um keinen Artikel zu verpassen!

CBD-Öl – wann ist es sinnvoll, wann nicht? (Teil 1/2)

Alle reden von Cannabis-Öl. Dass es davon grundverschiedene Varianten gibt, fällt oft unter den Tisch – auch, weil viele Websites und Hersteller selbst nicht differenzieren. Damit führen sie – bewusst oder unbewusst – Konsumenten und Bedürftige in die Irre. Dieser kleine Leitfaden soll Ihnen helfen, den Überblick zu behalten.

1. Was ist CBD-Öl?

CBD – Hype oder Heilmittel?

CBD-Öl ist ein stark CBD-haltiges öliges Extrakt aus den Blüten bzw. dem Harz der Cannabis-Pflanze. Es enthält kein oder nur sehr wenig des Cannabinoids THC (Tetrahydrocannabinol), dafür aber mittlere bis hohe Anteile des Cannabinoids CBD (Cannabidiol). CBD wirkt nicht berauschend.

2. Worin unterscheidet sich CBD-Öl von anderen Cannabis-Ölen?

Hanföl (Salatöl)

CBD findet sich auch im küchenüblichen Hanf-Speiseöl aus dem Reformaus oder Bioladen, das z.B. gut zu Salaten schmeckt. Der Unterschied: Es wird nicht aus Blüten und Blättern, sondern aus den Samen des Hanfs hergestellt; außerdem enthält es im Gegensatz zu medizinischem CBD-Öl wesentlich weniger CBD und verfügt über keinerlei therapeutische Eigenschaften. Es ist einfach nur gesund und schmeckt gut.

THC-Öl

THC – der bekannteste Cannabis-Wirkstoff .

Beim THC-Öl ist der Name Programm: Dieses Öl enthält einen hohen Anteil THC, dafür aber kein oder nur sehr wenig CBD. Es wird in erster Linie als Rauschmittel konsumiert, da THC für den größten Teil der Rauschwirkung von Cannabis verantwortlich ist. Das THC im THC-Öl hat zweierlei Ursprung: im besten Fall wird es durch Extraktion aus geeigneten Cannabispflanzen gewonnen. Schaut man andererseits auf die verfügbaren THC-basierten Medikamente aus der Apotheke, fällt auf, dass viele auf synthetisches THC aus dem Labor setzen.

Cannabis-Vollextrakt / -Vollspektrum-Öl (auch: Rick-Simpson-Öl, RSO)

Ein Cannabis-Vollextrakt enthält THC, CBD und sämtliche sonstige Cannabinoide und Pflanzenstoffe. Laborstudien haben gezeigt, dass die Wechselwirkung dieser Stoffe die positiven medizinischen Eigenschaften von Cannabis begünstigt oder verstärkt. Sprich: Monopräparate mit nur einem oder manchmal zwei Wirkstoffen sind weniger effektiv.

Vollextrakt aus der Apotheke

Ein verhältnismäßig schwaches Vollspektrum-Öl ist mittlerweile in der Apotheke erhältlich und kann bei bestimmten Erkrankungen zur Linderung und als unterstützende Maßnahme verschrieben werden. Auch dem Rachenspray Sativex liegt ein Vollextrakt zugrunde, allerdings wird das Extrakt standardisiert und mit weiteren Stoffen vermischt, die teilweise zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Auch der Wirkstoffgehalt von Sativex fällt verhältnismäßig gering aus.

Vollextrakt nach RSO-Art (Rick-Simpson-Öl)

Wesentlich effektiver dürften hochkonzentrierte Vollextrakte nach Rick-Simpson-Art sein.

Frisches Cannabisöl aus dem Labor.
Cannabis-Vollspektrum-Öl (Bild: Hans Grewe)

Der Kanadier hat das Öl keineswegs erfunden, aber wiederentdeckt und populär gemacht. Ein gut gemachtes, sauber hergestelltes medizinisches Vollextrakt mit hohem Wirkstoffanteil scheint sich unter Krebspatienten als vielversprechende Behandlung bewährt zu haben. Aber – was bedeutet gut gemacht und sauber? Der Patientenberater Hans Grewe dazu:

„Das fängt damit an, dass nur organische, biologisch unbedenkliche Produkte zum Einsatz kommen – von der Erde bis zum Futter –, und auch das Wasser muss ständig kontrolliert werden, zum Beispiel auf einen geeigneten pH-Wert. Dasselbe gilt für die Erde. Auch die Verwendung von Pestiziden oder Insektiziden wie Vertimec zur Schädlingsbekämpfung ist strengstens untersagt. Zum Einsatz kommen nur biologische, für den Menschen unschädliche Pflanzenschutzmittel, wie sie auch ein gewissenhafter Biobauer nutzen würde. […] Wer ein zuverlässiges, hygienisch einwandfreies und kontrolliertes Medizinprodukt in den Händen halten will, der kommt an gewissen Standards nicht vorbei: guten Rohstoff, das heißt potente, biologisch gezogene Pflanzen, und eine saubere, fachmännische Vollextraktion unter Laborbedingungen.“

Quelle: Cannabis-Oel.de, https://www.cannabis-oel.de/interview-mit-cannabisoel-aktivist-hans-grewe-2v2/

In Kombination mit schulmedizinischen Maßnahmen scheint so hergestelltes RSO laut Anwenderberichten den Krebs in den meisten Fällen aktiv anzugehen. Verglichen mit anderen Cannabis-Ölen ist RSO dasjenige Öl mit dem höchsten medizinischen Potenzial, gerade bei schweren degenerativen Krankheiten wie Krebs. Aufgrund der immer noch geltenden Grenzwerte für THC bleibt das Öl allerdings illegal – zum Ärger und Leidwesen vieler überzeugter Patienten.

Hinweis: Ein Vollextrakt lässt sich nicht nachbauen. Sie können nicht einfach THC-, CBD- und Salatöl zusammenschütten und davon ausgehen, dass die Wirkung der eines RSO-Vollextrakts gleicht.

3. Offizielle Einsatzbereiche von CBD-Öl (ohne THC)

CBD-Öl ist im Vergleich zu Cannabis-Vollextrakten nach RSO-Art nur schwach medizinisch wirksam. Bei einigen Indikationen kann es jedoch sinnvoll sein, mit CBD zu therapieren – bzw. vielmehr: eine bestehende Therapie zu unterstützen. Als Medikament zugelassen sind die allermeisten CBD-Öle nicht, es handelt sich um Nahrungsergänzungsmittel.

Indikationen für CBD-Öl

Vorweg: Richtig ausgeforscht ist die Cannabis-Medizin noch lange nicht. Es existiert immer eine Diskrepanz zwischen dem, was Anwender berichten und dem, was offiziell bestätigt und möglich ist.

CBD-Öl
CBD-Öl hat eine hellere Farbe und unterscheidet sich auch sonst stark von z.B. potenten Vollextrakten. Vorsicht vor Verallgemeinerungen! (Bild: Sherpa SEO [CC BY 3.0]

Laufende Forschungen legen nahe, dass CBD-Öl in den folgenden Fällen nützlich sein kann:

  • als Spasmolytikum (z.B. bei multipler Sklerose)
  • als immunsupprimierender Wirkstoff (z.B. bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen)
  • Wegen seiner antioxidativen Eigenschaften, seiner Wirkung an den CB2- und Adenosinrezeptoren, liegt eine neuroprotektive Wirkung nahe.
  • Für Kinder: CBD ist ein sog. Orphan-Arzneimittel und wird zur Behandlung bestimmter kindlicher Epilepsieformen verwendet.
  • Weitere Indikationen, für die es wissenschaftliche Hinweise auf eine signifikante Wirksamkeit von CBD gibt, sind z.B. das Dravet- und das Lennox-Gastaut-Syndrom.
  • CBD scheint sich außerdem als wirksam bei bestimmten psychischen Krankheiten zu erweisen.

Wirksamkeit von CBD: Beispiel Krebs

Der Wirkmechanismus von CBD ist nicht abschließend geklärt. Daher ist auch die Wirksamkeit bei bestimmten Krankheiten ungewiss. Viel Verwirrung herrscht beim Thema Krebs. Eine aktuelle Studie an 118 Krebspatienten hat ergeben, dass CBD zwar bei 92% der Betroffenen eine medizinische Wirkung zeigte. CBD allein sei für die Behandlung von Krebs allerdings ungeeignet.

Wichtig: CBD kann den Verlauf einer Krebserkrankung positiv beeinflussen, ist aber nicht geeignet, um Krebs gezielt zu bekämpfen!

Das lesen Sie in Teil 2:

  • Art und Dauer der Einnahme von CBD-Öl
  • Bezugsmöglichkeiten
  • Warnung vor und Maßnahmen gegen Betrüger
  • Cannabis bei Krebs – welches Mittel ist angemessen?

Hier geht es zu Teil zwei: https://hanfheilt.net/2019/10/23/cbd-oel-2/

Abonnieren Sie unseren Blog und folgen Sie uns bei Facebook, um keinen Artikel zu verpassen!

[Fallbericht] Cannabis-Öl bei Lungenkrebs

Der folgende Fallbericht wurde uns vom Patientenberater Hans Grewe aus Amsterdam zugesendet. Persönliche Daten und Hinweise auf die Identität der Patientin wurden entfernt.

Es geht um den Fall einer Frau und Mutter (Anfang 40), die Anfang des Jahres 2015 erfährt, dass sie an Lungen- und Rippenfellkrebs leidet – laut Aussage der Ärzte besteht keine Chance auf Heilung und ihre Lebenserwartung wird auf 24 Monate geschätzt.

Gut ein Jahr später entscheidet Sie sich für eine Therapie mit Cannabis-Öl (RSO). Nach einige Wochen der Einnahme berichtet die Schwester der Erkrankten über deren Zustand:

„Meiner Schwester geht es so viel besser. Ihre Schmerzen sind gelindert, sie schläft wieder ruhiger und ich bilde mir ein, sie sieht bereits viel gesünder aus. Zur Zeit ist sie in der Klinik, um eine Hyperthermie durchzuführen und ich bin gespannt, ob die Ärzte dort eine Veränderung feststellen können.

Auf jeden Fall hat sich ihre Lebensqualität durch das Cannabis-Öl enorm gesteigert.

Zu Beginn der Einnahme des Öls hatte sie schon ein paar Probleme. Sie fühlte sich ‚wie besoffen‘, wenn sie nachts auf die Toilette musste. Ich habe ihr dann geraten, sie soll die Dosis nicht so schnell steigern. Viel hilft nicht viel. Und so handelt sie jetzt auch.“

Wir wünschen der Patientin und ihrer Familie alles Gute! Sollten wir Neuigkeiten erfahren, werden wir diese gern mit Ihnen teilen.

[Fallbericht] Mit Cannabisöl gegen „unzerstörbaren“ Hirntumor

Kelly Hauf hat nicht nur ein bemerkenswert tolles Aussehen, sondern auch eine bemerkenswerte Geschichte. Zwar keine ganz einfache Geschichte, doch eine, die es lohnt, erzählt zu werden, weil sie immer und überall passieren kann:

Als Kelly 38 Jahre alt war, stellten sich plötzlich schwere Kopfschmerzen ein, die nicht wieder verschwanden. Ihr Arzt ordnete sofort einen CT-Scan an, dessen Ergebnis Kellys Leben für immer veränderte: Im linken Hirnlappen hob sich eine drei Zentimeter lange Masse vom restlichen Gewebe ab. Dazu Kelly in eigenen Worten:

Der Chirurg empfahl eine sofortige Hirnoperation. Doch nach einigen Diskussionen und wegen des langsamen Tumorwachstums sowie des Fehlens benachbarter Ödeme, befand er es dann doch für vertretbar, die Operation zu vertagen und den Tumor zunächst per dreimonatlicher Magnetresonanztomographie zu beobachten. Der Tumor blieb dann für gut drei Jahre stabil, um mit einem Mal um 25 Prozent zu wachsen.

Am 4.9.2003, meinem 41. Geburtstag, fand die Operation im Cedars Sinai in Los Angeles statt. (…) Der Eingriff war augenscheinlich ein Erfolg und weder Bestrahlung noch Chemo wurden empfohlen. Doch es ist unwahrscheinlich, dass jede Krebszelle gefunden und entfernt wird und die Natur von Gliomen (dieses Typs Hirntumor) ist, im Laufe der Zeit zurückzukehren. Die dreimonatlichen Magnetresonanztomographien mussten fortgesetzt werden und für mich und meinen Mann wurde das Leben „von MRI zu MRI“ zur Normalität.

Eines Tages, als alle anderen Mittel nach und nach versagt hatten, stieß Kelly dann auf Cannabisöl und startete einen Versuch, ihren Hirntumor damit zu behandeln. Die Einzelheiten, welche Öle sie verwendete und welche Maßnahmen sie noch ergriff, können Sie hier im englischsprachigen Originalartikel sehr ausführlich nachlesen. An dieser Stelle sei nur erwähnt, dass die Resultate sensationell waren. Oder sollte man vielleicht doch eher sagen: erwartungsgemäß?

Quelle: „Woman Credits Cannabis Oil With Treating Her Brain Cancer“ auf http://www.medicalmarijuana.co.uk; www.medicalmarijuana.co.uk/woman-credits-cannabis-oil-with-curing-her-brain-cancer/

Sicherheit und Effizienz von Cannabisöl bei Demenz

Sicherheit und Effizienz von medizinischem Cannabisöl für Verhaltens- und Psychologie-Symptome von Demenz

In einer offenen Studie an elf Alzheimer-Patienten führte eine Gruppe von sieben Wissenschaftlern Messungen zur Effizienz und Sicherheit von THC-haltigem Cannabisöl durch. Speziell THC gilt als potentielles Mittel zur Linderung der psychischen Symptome und Verhaltensstörungen bei Demenz. Die Patienten wurden vier Wochen mit Cannabisöl als Zusatz zur Therapie mit Pharmazeutika behandelt und beobachtet. Zehn Patienten beendeten die Studie, bei der signifikante Rückgänge maßgeblicher Symptomer wie Wahnvorstellungen, Reizbarkeit, Aggression oder Apathie festgestellt wurden. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass medizinisches Cannabisöl als sicherer und vielversprechender Zusatz in der Behandlung anzusehen ist.

Erschienen ist die Studie im Journal of Alzheimer’s Disease am 12. Januar 2016. Sie kann auf iospress.com kostenpflichtig heruntergeladen werden.

Quelle: PubMed.gov, 16.01.2016, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26757043

CBD-Öle: eine Marktübersicht

Cannabidiol (CBD) ist das am häufigsten vorkommende Cannabinoid im Faserhanf und nach Tetrahydrocannabinol (THC) das zweithäufigste in Rauschhanfsorten. Es wirkt nicht psychoaktiv und ist deshalb auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich legal. Allerdings wirkt CBD antibakteriell (selbst gegen manche Keime mit hoher Antibiotikaresistenz), antiepileptisch, angstlösend, entzündungshemmend und entkrampfend. Es kann das Wachstum von Krebszellen hemmen und lindert Übelkeit.

Die meisten medizinischen Wirkungen sind zwar bislang nicht über Tierversuche hinaus belegt, doch schon allein die große Anzahl positiver Erfahrungsberichte überzeugt immer mehr Menschen. Da kommt das Grow-Magazin mit seiner Übersicht über den aktuellen Markt der CBD-Öle gerade recht. Berücksichtigt sind ausschließlich Hersteller, die dem Magazin ihre Produktinformationen zur Verfügung gestellt haben.

Die Übersicht über die CBD-Öle wurde am 23.02.2015 online auf Grow.de veröffentlicht, siehe www.grow.de/Artikelseite_Ausgabe.574.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=838&cHash=27750e78955768a28664d8edcf0c950e.

[Fallbericht] Nach Cannabis-Einnahme: Leukämie bei Siebenjähriger zurückgebildet

Die heute 10-jährige Mikayla aus Oregon feiert ihre Freiheit von Leukämie wie einen Geburtstag. Vor drei Jahren hatte sich ihre kurz zuvor diagnosizierte akute lymphoblastische T-Zell-Leukämie vollständig zurückgebildet. Ihre Familie führt die Rettung ihres Lebens auf die Wirkungen von Cannabisöl zurück.

Mikaylas erste Symptome wurden für eine Streptokokken-Infektion gehalten und mit Antibiotika behandelt, was die Verschlechterung ihres Zustands jedoch nicht aufhalten konnte. Erst nach einer Knochenmarkentnahme und anderen belastenden Eingriffen wurde die Leukämie festgestellt. Die ersten Gaben von 1 Gramm Cannabisöl pro Tag bekam Mikayla von ihrer Mutter zunächst „nur“ verabreicht, um die Folgen der Chemotherapie zu lindern. Heute ist die Mutter überzeugt, die Rettung von Mikaylas Leben sei der Cannanisbehandlung zu verdanken.

Die Forderungen nach mehr unvoreingenommener Forschung an den Effekten von Cannabis in der Krebstherapie werden mittlerweile auch von der amerikanischen Krebsgesellschaft vorgetragen.

Den kompletten Fallbericht mitsamt weiterer Details und Hintergründe lesen Sie im englischsprachigen Originalartikel auf TheFreeThoughtProject.com, 04.08.2015, http://thefreethoughtproject.com/10-year-old-girl-treating-cancer-cannabis/

[Fallbericht] Cannabisöl bei atypischem Gesichtsschmerz

Unser Leser Hans Grewe hat uns das medizinische Tagebuch einer Patientin zukommen lassen, die an atypischem Gesichtsschmerz leidet. Zu ihren weiteren Beschwerden zählen Arthritis, Diabetes Typ 1, nicht näher spezifizierten Kalkablagerungen, Angina pectoris und erhöhte Leberwerte. Mit Herrn Grewes Hilfe hat die Patientin am 14.11.2015 eine Cannabisöl-Therapie begonnen. Ihre ersten Ergebnisse geben wir im Folgenden wieder. Der Bericht liegt uns in Originalfassung vor, die Mailadresse und der Realname der Patientin sind uns bekannt. Die stichpunktartigen Einträge wurden von uns zugunsten der Lesbarkeit und Verständlichkeit redaktionell bearbeitet.

14.11.2015

Am Abend 0,13 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand
    • Nacht: sehr schlecht geschlafen, wirre Träume, Herzrasen, warmer Bauch
    • überall kribbelte es
  • Arthritis: Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: [kein Eintrag]
  • Diabetes Typ 1: noch hoher Blutzuckerspiegel
  • Verkalkung: noch Schmerzen
  • Angina pectoris: noch Schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Hierzu kann ich erst am 08.12.2015 etwas schreiben, da ich dann zu einer Untersuchung muss.

15.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand
    • Vormittag: Mir war schlecht, nachdem ich mittags geschlafen hatte ging es besser, musste zusätzlich Schmerzmittel nehmen.
    • Nacht: sehr gut geschlafen, sechs Stunden am Stück (sonst zwei bis drei Stunden)
    • nächster Tag: Ich fühlte mich ausgeruht und war sehr aktiv, keine zusätzlichen Schmerzmittel, trotzdem schmerzfrei, die Sprunggelenke sind dünner geworden, obwohl ich viel herumgelaufen bin.
  • Arthritis: Keine Schmerzen. Schwellung ging zurück.
  • atypischer Gesichtsschmerz: Es kribbelte überall.
  • Diabetes Typ 1: Zuckerspiegel nicht wesentlich zurückgegangen
  • Verkalkung: heute keine Schmerzen
  • Angina pectoris: beim Luftholen noch schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

16.11.2015

Am Abend 0,22 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand
    • Nacht: Konnte nicht einschlafen, nachts sehr unruhig, keine Träume, bin in der Nacht aufgestanden.
    • Vormittag: etwas kaputt, träge, keine Schmerzen, aber überall Kribbeln, bin müde
  • Arthritis: weniger Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: [kein Eintrag]
  • Diabetes Typ 1: Blutzuckerspiegel nicht runtergegangen
  • Verkalkung: wenig Schmerzen
  • Angina pectoris: Schmerzen beim Atmen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

17.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand: keine Änderung zu gestern
  • Arthritis: weniger Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: Schwellung geht zurück
  • Diabetes Typ 1: Blutspiegel unverändert
  • Verkalkung: weniger Schmerzen
  • Angina pectoris: Schmerzen beim Atmen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

18.11.2015

Am Abend 0,21 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

[keine weiteren Einträge]

19.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand: Nicht gut geschlafen, aber es tut sich im Gesicht einiges.

[keine weiteren Einträge]

20.11.2015

Am Abend 0,2 Gramm RSO eingenommen.

  • Allgemeinzustand: sehr gut und sehr lange geschlafen, trotzdem am Tag müde und antriebslahm.
  • Arthritis: keine Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: es kribbel überall, Gesicht nicht mehr so starr.
  • Diabetes Typ 1: Blutwerte nicht wesentlich besser
  • Verkalkung: keine Schmerzen
  • Angina pectoris: 6 auf der Schmerzskala [von max. 10]
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

21.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Arthritis: keine Schmerzen, aber Schwellung noch nicht zurückgegangen
  • atypischer Gesichtsschmerz: Gesicht ändert sich täglich und wird immer weicher
  • Diabetes Typ 1: Blutspiegel ist immer noch zu hoch
  • Verkalkung: keine Schmerzen
  • Angina pectoris: manchmal beim Atmen noch Schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

22.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Arthritis: keine Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: Gesicht wird weicher
  • Diabetes Typ 1: Blutspiegel gleichbleibend
  • Verkalkung: keine Schmerzen
  • Angina pectoris: beim Atmen noch manchmal Schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

Anmerkung der Redaktion

Bei Krankheiten wie Krebs kann es Wochen dauern, bis Cannabisöl eine zweifelsfreie Wirkung zeigt. Für atypischen Gesichtsschmerz liegen wenig Erfahrungsberichte vor. Auch wenn der hier wiedergegebene Bericht nur wenige Tage abdeckt, hielten wir ihn gerade für Betroffene für relevant genug und werden – sofern die Patientin bereit ist – versuchen, Ihnen demnächst eine Fortsetzung zu präsentieren.

Rat- und Hinweisgeber zu Cannabisöl (RSO)

Die folgenden neun Hinweise und Ratschläge richten sich an Menschen, die auf der Suche nach Bezugsquellen für medizinisches Cannabisöl (RSO) sind. Cannabisöl ist THC-haltig und daher im deutschsprachigen Raum illegal. Wir möchten mit diesem Artikel niemanden zum Kauf ermutigen – da wir aber aus Leserzuschriften wissen, dass sich viele Patienten vom geltenden Recht nicht abschrecken lassen, möchten wir diesen Menschen zumindest dabei helfen, Betrüger, schwarze Schafe und unlautere Praktiken zu erkennen.

  1. Verwenden Sie keine CBD-Produkte aus Hanf oder nur THC allein. Isoliertes CBD oder THC ist nicht geeignet, um den Krebs zu besiegen. Auch mit einer Mischung aus isoliertem CBD und THC erzielt man nicht dieselben Effekte wie mit echtem Cannabisöl, dem „RSO“ genannten Vollextrakt aus weiblichen medizinischen Cannabispflanzen.
  2. Wisse: CBD stoppt nur die Ausbreitung von Krebs, THC kann den Tod von Krebszellen bewirken. Nur beide Stoffe in Kombination (in Form eines Cannabis-Vollextrakts, siehe 1.) können den Krebs zu beseitigen.
  3. Kaufen Sie nur von erfahrenen Erzeugern. Unerfahrene Hersteller verwenden mitunter Rohstoffe, die Schimmelpilze, Fäkalien oder gesundheitsgefährdende Chemikalien enthalten.
  4. Frisches Cannabisöl aus dem Labor.

    Frisches medizinisches Cannabisöl (RSO) aus dem Labor.

    Erfahrene Hersteller und Labors extrahieren mit „Everclear“ (ein bestimmter Alkohol).

  5. Kaufen Sie niemals aus Quellen, die das Geld vorher zu einem toten Briefkasten gesandt haben wollen. Auch bei sämtlichen Money-Transfer-Überweisung (z.B. Western Union u.ä.) ist höchste Vorsicht geboten. Oft verbergen sich dahinter unseriöse Anbieter – das Geld ist weg und Sie erhalten keine oder minderwertige Ware. Bestehen Sie auf persönlichen Kontakt und eine persönliche Übergabe.
  6. Viele Anbieter werben mit dem Namen Rick Simpson, oft über Facebook oder Foren- bzw. Websitekommentare. Auch hier sollten die Alarmglocken angehen: Rick Simpson hat mehrfach betont, dass er kein Cannabisöl verkauft und warnt regelmäßig vor Betrügern, die in seinem Namen abkassieren.
  7. Vorsicht bei Anbietern von Kapseln und Zäpfchen: Sie können beim Kauf nicht kontrollieren, was wirklich darin enthalten ist! Wenn Sie das Öl mithilfe von Kapseln oder Zäpfchen applizieren möchten, kaufen Sie sich Leerkapseln bzw. geeignete Zäpfchen und bestücken Sie sie selbst.
  8. Die von Rick Simpson propagierte Dosierung von einem Gramm pro Tag entspricht nicht länger dem Forschungsstand. Aktuell sieht es so aus: Die eigene, individuelle Verträglichkeit wird ermittelt, indem Sie mit einer kleinen Menge beginnen und die Dosis langsam steigern. Nehmen Sie die Dosen vor dem Schlafengehen zu sich, da der Körper über Nacht regeneriert und so die besten Effekte erzielt werden können. Haben Sie sich ein wenig an die Wirkung des THCs gewöhnt, können Sie die Dosis weiter erhöhen. Merke: Nehmen Sie zu hohe Dosen zu sich, setzten Sie den Körper und Kreislauf unter Stress, was den Heilerfolg deutlich mindern kann.
  9. Informieren Sie sich so gut es geht über einen Anbieter. Immer häufiger versuchen Trittbrettfahrer im Internet – besonders in den sozialen Netzwerken – die Erfahrung und den Sachverstand von renommierten Experten abzugraben, indem sie unter falschen Namen auftreten (Beispiel Rick Simpson, siehe 6.). Damit diffamieren und diskreditieren sie nicht nur die authentischen Experten, sondern schaden dem Ruf der gesamten Szene. Hier einige erfahrene Berater und Experten, an die Sie sich mit Fragen wenden können:

* Herr Grewe hat uns in der Vergangenheit mehrere dokumentierte Heilungserfolge zukommen lassen, zu finden in unserer Artikelkategorie „Fallberichte„.

Cannabispaste und Cannabisöl bei Brustkrebs

Unser Leser Hans Grewe leitete uns kürzlich den Erfahrungsbericht einer Brustkrebspatientin weiter, die er betreut hat. Wir haben den Bericht nach bestem Wissen und Gewissen und im Rahmen unserer Möglichkeiten auf Echtheit geprüft; der Name und der Email-Kontakt der Berichtenden (die Mutter der Patientin) liegt uns vor, wird allerdings aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.
Wir geben den Bericht im Folgenden mit leichten redaktionellen Änderungen zugunsten der Lesbarkeit wieder:

Kurzer Erfahrungsbericht in Stichpunkten

  • Im Oktober 2014 Brustkrebs-Diagnose bei meiner Mutter, HER2+++, 7cm, keine Metastasen.
  • Mein Mann erinnerte sich, vor Jahren von einer Studie Dr. Sean McAllisters über aggressiven Brustkrebs und der erfolgsversprechenden Behandlung mit THC/CBD gehört zu haben: Es folgte das Lesen diverser Studien, des Rick-Simpson-Pamphlets, das Schauen von Videos – bspw. Run from the Cure -, das Studieren von Selbstversuchen etlicher Patienten in den USA usw.
  • Fazit nach wochenlanger Recherche: Cannabis hat definitiv Potential.
  • Meine Mutter hat recht schnell eingewilligt diesen Weg zusätzlich zur Chemo zu gehen, und das obwohl sie nie in ihrem Leben geraucht oder jemals andere Substanzen genommen hat. Ihre Antwort: „Bei einer Krebsdiagnose habe ich nichts zu verlieren.“
  • Dezember 2014: Beginn der Einnahme einer Cannabispaste in kleinen Mengen: ca. 0,1g am Abend. Nebenwirkungen: Schwindel in der Nacht, trockener Mund, gerötete Augen, aber problemlos auszuhalten, zumal die Nebenwirkungen am Morgen/Vormittag weg waren.
  • Januar 2015: Beginn einer „anspruchsvollen Chemo“, da der Krebs recht aggressiv ist/war.
  • Februar 2015: Umstieg auf das THC-Öl [RSO], in Kapseln umgefüllt und kontinuierlich jeden Abend eingenommen und die Dosen langsam aber stetig gesteigert.
  • Im April 2015 bereits auf 0,5g/Nacht gesteigert. Nebenwirkungen wie am Anfang (s.o.), aber gleichbleibend, trotz der höheren Dosierung.
  • Juli 2015: Ende der Chemotherapie, Herceptin wird ein weiteres Jahr gegeben.
  • Im September 2015 ist meine Mutter nun bei ca. 0,8g/Nacht angekommen und hat kaum noch Nebenwirkungen, der Schwindel ist weg, die Augen sind nachts noch trocken.
  • Seit Einnahme des Öls hat sich ihr Schlafverhalten deutlich verbessert. Früher lag sie oft stundenlang wach, jetzt schläft sie immer wieder ein. Ihr Bluthochdruck hat sich verbessert und sie kann phasenweise ihre Blutdruckhemmer weglassen, die sie zuvor täglich und regelmäßig einnehmen musste.
  • Zu Beginn der Chemotherapie waren wir alle in der Familie sehr unsicher, was eine eventuelle Übelkeit meiner Mutter bei der Chemo angeht, da sie seit Jahrzehnten einen überaus empfindlichen Magen hat. Sie musste sich während der gesamten Chemo (13 Sitzungen) nie übergeben und war selber erstaunt, dass sie die Zyklen mit so geringer Übelkeit überstanden hat.
  • September 2015: CT von Brust, Lunge und Organen, Blutbild, Herzultraschall usw. – glücklicherweise alles ohne Befund.
  • Meine Mutter wird auch die nächsten Monate (Jahre?) weiterhin RSO einnehmen, wenn dann auch in niedrigerer Dosierung. Insgesamt hat sie nun in ca. zehn Monaten 180g Öl eingenommen und die nächste Bestellung läuft.
  • Ich selber nehme ab und an die „Reste“ des Öls meiner Mutter und hatte am Anfang die gleichen Nebenwirkungen wie sie: Schwindel, trockener Mund/Augen. Mittlerweile ist auch bei mir der Schwindel weg, aber ich nehme einen absoluten Bruchteil dessen, was meine Mutter intus hat (sie zwei Kapseln und ich eine Zahnstocherspitze). Verschätze ich mich auch nur ein bisschen und nehme mal mehr, habe ich auch gleich wieder Schwindel.
    Faszinierend also, wie sehr sich der Körper darauf einstellt und annimmt. Zu Beginn der Einnahme hatte ich mit dem Anästhesie-Leiter eines renommierten Krankenhauses über die Thematik gesprochen, der mir sagte, dass der Mensch sich daran gewöhnt und dann mit keinen nennenswerten Nebenwirkungen zu rechnen ist.
  • Wir können natürlich nicht sagen, wie die Chemo ohne das RSO verlaufen wäre, aber meine Mutter hat sie recht gut überstanden und wir sind davon überzeugt, dass das Öl sein Übriges dazu getan hat und hoffen, dass es vielleicht auch noch die eine oder andere böse Zelle zerstört hat, die sich eventuell verirrt hat.

Ende letzten Jahres ist eine Kollegin mit 35 Jahren an Leukämie erkrankt, ihr wurde von einer deutschen Ärztin im Krankenhaus der Tipp gegeben, sich über das Thema Cannabis/USA zu informieren.
Sie hat erfolgreich die Chemo überstanden und nimmt nun im Anschluss ebenfalls das Öl ein. Nebenwirkungen wie oben beschrieben.

Ich kann jedem Betroffenem/Angehörigem nur empfehlen sich ausgiebig über diese (Zusatz-)Möglichkeit zu informieren und eine eigene Entscheidung dazu zu treffen.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Gesundheit!

Wir bedanken uns bei der Patientin und ihrer Tochter sowie Hans Grewe für die Zusendung und wünschen der mittlerweile hoffentlich vollends gesunden Dame weiterhin alles Gute!