Uniklinik Freiburg über Cannabis und Epilepsie

Das Epilepsiezentrum der Freiburger Uniklinik informiert auf seiner Website kurz und bündig über verschiedene Wirkungen von Cannabis-Inhaltsstoffen bei Epilepsie und gibt kurze Einblicke in die Medizingeschichte der Heilpflanze Cannabis. Auch zur aktuellen rechtlichen Situation gibt es eine kurze Stellungnahme.

Die Website erreichen Sie unter www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/ueber-epilepsie/cannabis-und-epilepsien.html.

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CBD-Öle: eine Marktübersicht

Cannabidiol (CBD) ist das am häufigsten vorkommende Cannabinoid im Faserhanf und nach Tetrahydrocannabinol (THC) das zweithäufigste in Rauschhanfsorten. Es wirkt nicht psychoaktiv und ist deshalb auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich legal. Allerdings wirkt CBD antibakteriell (selbst gegen manche Keime mit hoher Antibiotikaresistenz), antiepileptisch, angstlösend, entzündungshemmend und entkrampfend. Es kann das Wachstum von Krebszellen hemmen und lindert Übelkeit.

Die meisten medizinischen Wirkungen sind zwar bislang nicht über Tierversuche hinaus belegt, doch schon allein die große Anzahl positiver Erfahrungsberichte überzeugt immer mehr Menschen. Da kommt das Grow-Magazin mit seiner Übersicht über den aktuellen Markt der CBD-Öle gerade recht. Berücksichtigt sind ausschließlich Hersteller, die dem Magazin ihre Produktinformationen zur Verfügung gestellt haben.

Die Übersicht über die CBD-Öle wurde am 23.02.2015 online auf Grow.de veröffentlicht, siehe www.grow.de/Artikelseite_Ausgabe.574.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=838&cHash=27750e78955768a28664d8edcf0c950e.

Komplexe Effekte: Cannabis vermischt mit Nikotin

Warum eigentlich mischen so viele Menschen Cannabis mit Tabak? Selbst in Nordamerika, wo Cannabis traditionell pur geraucht wird, greifen viele Konsumenten hinterher zu Zigaretten. In Europa, Afrika und Asien ist die Tabakmischung im „Joint“ ohnehin Standard. Spielen hier die Traditionen die Hauptrolle, oder eher die Hirnchemie? Versprechen sich die Konsumenten durch das Mischen ein stärkeres „High“? Oder wollen sie im Gegenteil eher die „unentspannten Effekte“ glätten? Die Autorin des Sensiseeds-Blogs geht diesen und weiteren Fragen in einem Artikel nach, um festzustellen, dass die Wahrheit wieder einmal schräger ist als so mancher THC-induzierte Gedankengang.

Quelle: Sensiseeds.com, 22.01.2016, http://sensiseeds.com/de/blog/die-komplexen-effekte-des-mit-cannabis-vermischten-nikotins/

[Video] Cannabis gegen Krebs: eine Spurensuche

„Cannabis gegen Krebs“: Das Randthema findet immer öfter seinen Weg ins Fernsehen. Am 28.1.2016 sendete 3Sat einen ausführlichen Beitrag mit diesem Titel in der Reihe „Wissenschaftsdokumentation“. Die Sprecherin berichtet zu Beginn, wie sie auf das Thema stieß: durch immer häufiger zu lesende Fallgeschichten von Menschen, die Krebs mit Cannabis behandeln. Besonders stach ihr „ein Mann ins Auge, der aussieht wie Indiana Jones“. Dieser „behauptet, dass Cannabis seinen Krebs geheilt und er seitdem selbst tausende erfolgreich damit behandelt hat“. Es handelt sich natürlich um Rick Simpson, der als Pionier der Therapie mit Cannabisöl gilt (daher der Name Rick Simpson Oil; RSO). Die Journalistin schafft es, Simpson persönlich in Kroatien zu treffen und spannende Geschichten und Hintergründe aus erster Hand zu erfahren. Da sie als Wissenschaftlerin in den Geschichten noch keine handfesten Beweise sieht, forscht sie weiter und lässt Patienten, Ärzte und Wissenschaftler zu Wort kommen. Neben den Möglichkeiten kommen dabei auch Grenzen und Unzulänglichkeiten zur Sprache. Für den Zuschauer ergibt sich ein umfassender Einlick in das Thema.

Zwischen den Interviews mit den Patienten und der Fertigstellung der Sendung lagen mehrere Monate, sodass am Schluss nochmal ein vielsagender Blick auf die Entwicklung des Gesundheitszustands der Betreffenden geworfen werden kann.

Hie geht’s zur Sendung in der 3Sat-Mediathek: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=56820

[VIDEO] Cannabis-Extrakt „Charlotte’s Web“ hilft Kindern mit schwerer Epilepsie

Charlotte’s Web ist der Name eines Cannabis-Extrakts mit hohem CBD- und geringem THC-Gehalt, den seine Schöpfer wegen des Ausbleibens von psychoaktiven Wirkungen auch „Hippie’s Disappointment“ (dt. etwa: Enttäuschung des Hippies) nennen. Doch genau deshalb kann es – zum Glück – auch Kindern verabreicht werden. Im Jahr 2011 befreite es die damals 5-jährige Charlotte Figi von den Symptomen ihrer als untherapierbar geltenden Form von Epilepsie. Seitdem trägt der Extrakt den Namen Charlotte’s Web und verhalf zahlreichen weiteren Kindern zu einem weitgehend normalen Leben. Auch der heute 12-jährige Zaki, dessen Leben bis vor drei Jahren ständig auf Messers Schneide stand, gehört dazu. Sehen Sie hier eine kurze englischsprachige Dokumentation über die unglaublichen Heilungserfolge der zwei jungen Patienten.

Quelle: Youtube.com, 13.06.2013, https://youtu.be/S9qkYLtAhSQ

Studie: Cannabidiol (CBD) schützt vor alkoholbedingter Fettleber

Chinesische und US-amerikanische Wissenschaftler haben in Versuchen mit Mäusen die Wirkungen von Cannabidiol (CBD) auf stark alkoholbelastete Mäuselebern untersucht. Wie beim Menschen führt fortgesetzter Alkoholkonsum auch bei Mäusen zur sogenannten Fettleber, die u.a. durch oxidativen Stress und die „Selbstzerfleischung“ von Zellen (Autophagie) entsteht. Die Forscher stießen bei ihren Untersuchungen auf mehrere Mechanismen, mit denen CBD die degenerativen Prozesse in der Mäuseleber hemmt. Die Studie wurde im Fachjournal Free Radical Biology and Medicine veröffentlicht. Sie kann online auf Sciencedirect eingesehen werden.

Quelle: ScienceDirect.com, 04.01,2014, http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0891584913015670

[Fallbericht] Nach Cannabis-Einnahme: Leukämie bei Siebenjähriger zurückgebildet

Die heute 10-jährige Mikayla aus Oregon feiert ihre Freiheit von Leukämie wie einen Geburtstag. Vor drei Jahren hatte sich ihre kurz zuvor diagnosizierte akute lymphoblastische T-Zell-Leukämie vollständig zurückgebildet. Ihre Familie führt die Rettung ihres Lebens auf die Wirkungen von Cannabisöl zurück.

Mikaylas erste Symptome wurden für eine Streptokokken-Infektion gehalten und mit Antibiotika behandelt, was die Verschlechterung ihres Zustands jedoch nicht aufhalten konnte. Erst nach einer Knochenmarkentnahme und anderen belastenden Eingriffen wurde die Leukämie festgestellt. Die ersten Gaben von 1 Gramm Cannabisöl pro Tag bekam Mikayla von ihrer Mutter zunächst „nur“ verabreicht, um die Folgen der Chemotherapie zu lindern. Heute ist die Mutter überzeugt, die Rettung von Mikaylas Leben sei der Cannanisbehandlung zu verdanken.

Die Forderungen nach mehr unvoreingenommener Forschung an den Effekten von Cannabis in der Krebstherapie werden mittlerweile auch von der amerikanischen Krebsgesellschaft vorgetragen.

Den kompletten Fallbericht mitsamt weiterer Details und Hintergründe lesen Sie im englischsprachigen Originalartikel auf TheFreeThoughtProject.com, 04.08.2015, http://thefreethoughtproject.com/10-year-old-girl-treating-cancer-cannabis/

100 wissenschaftliche Studien zu Cannabis bei Krebs

*** aktualisiert am 08.02.2016 ***

Wie Higher Perspective meldet, ist die Zahl der Studien, die den medizinischen Nutzen von Cannabis bei Krebs be- oder zumindest nahelegen, mittlerweile dreistellig geworden. Dennoch ist die Heilpflanze in den meisten Ländern der Welt als illegale Droge mit hohem Missbrauchspotenzial und ohne (oder mit bedingtem) medizinischen Nutzen klassifiziert. Ändern wird sich das wohl erst, wenn einwandfreie Humanstudien vorliegen, die keinen Zweifel mehr zulassen. Bis das passiert, liegt es in den Händen der Patienten sich zu informieren und eine Entscheidung zu treffen.

Unter der Meldung auf Higher Perspective finden Sie eine Linkliste zu sämtlichen Studien sowie eine spannende Filmdokumentation, in der führende Wissenschaftler über den Einfluss von Cannabis auf die menschliche Gesundheit sprechen. Weitere Studien zur Wirkung von Cannabis und Cannabidoiden bei unterschiedlichen Leiden finden Sie hier.

Update

Einen weiteren Artikel zu diesem Thema mit einigen nach verschiedenen Krebsarten unterteilten Beispielen wurde am 17.05.2015 auf Wakeup-World.com veröffentlicht: http://wakeup-world.com/2015/05/17/over-100-scientific-studies-agree-cannabis-annihilates-cancer/

Quelle: Higher Perspective, Oktober 2015, http://www.higherperspectives.com/there-are-now-100-scientific-studies-that-prove-cannabis-cures-cancer-1429984852.html

Cannabidiol (CBD) stärkt die Knochen

Wie NTV berichtet, fanden Forscher der Universität Tel Aviv in Experimenten mit Ratten heraus, dass Knochenbrüche durch die Injizierung von Cannabidiol (CBD) schneller verheilen und nach erfolgter Heilung auch bruchfester sind als zuvor. Knochenwachstum und Knochenerhalt werden gleichermaßen gestärkt. Die anderen meist im Hanf enthaltenen Wirkstoffe haben laut der Studie keinen erkennbaren Einfluss auf die Heilung von Brüchen.

Wie das CBD im Körper dabei genau vorgeht, konnten die Forscher noch nicht detailliert entschlüsseln, doch in einem Punkt sind sie sich jetzt schon sicher: „Das medizinische Potenzial von cannabinoiden Präparaten kann nicht geleugnet werden.“

Quelle: N-TV.de, 20.07.2015; http://www.n-tv.de/wissen/Cannabis-hilft-bei-Knochenbruechen-article15553826.html