[Fallbericht] Cannabis-Öl bei metastasierendem Brustkrebs

Unser Leser, der Patientenberater Hans Grewe hat uns die Email-Kommunikation mit einer Krebspatientin weitergeleitet, deren Cannabis-Öl-(RSO-)Therapie er beratend begleitet. Auf unsere Nachfrage hin hat die Patientin Ihre Krankengeschichte für Sie noch einmal knapp zusammengefasst (Stand: 16.02.2017):

„Mein Name ist Olivia und ich bin 31 Jahre alt. Ich bin 2010 an Brustkrebs erkrankt und 2014 ist die Erkrankung metasiert. Ich hatte eine Knochenmetastase und Lymphknotenmetastasen. Das Öl benutze ich seit knapp 6 Monaten. Die Knochenmetastase ist komplett verschwunden und die Lymphknoten haben sich fast halbiert. Meine Tumormarker sind insgesamt in den letzten 5 Monaten um 400 Einheiten gesunken.“

Im Folgenden lesen Sie Originalauszüge aus Mails, die Olivia an Hans Grewe geschrieben hat. Persönliche Informationen wurden herausgekürzt und der Text wurde marginal zu Gunsten der Lesbarkeit angepasst. Die Auszüge beginnen wenige Wochen nach dem Start ihrer Cannabis-Öl-Therapie.

06.09.2016

„[…] das Öl ist super verträglich (morgens hab ich nur ein bisschen Schwierigkeiten, aber das wird auch besser). Mein Tumormarker ist um 10 Einheiten gesunken. 🙂 Das ist doch mal ein gelungener Start, würde ich sagen. 🙂 […]“

15.09.2016

„[…] Einmal muss ich noch schreiben, weil ich einfach total dankbar bin. Und zwar hatte ich vor ein paar Tagen meine Blutkontrolle und der Tumormarker ist um 100 Einheiten gesunken. Selbst der Arzt hat gestaunt über die kurze Zeit. 🙂 Morgens bin ich allerdings etwas benebelt, deswegen steigere ich die Dosis langsam. […]“

02.11.2016

„[…] Übrigens der Marker ist wieder auf dem Weg nach unten. Hab heute Ergebnisse bekommen. 🙂 […]“

10.11.2016

„Der Marker ist wieder gesunken! 🙂 […]“

13.02.2017

„[…] Ich wollte dir nur sagen: Mein Tumormarker ist enorm gesunken und die Lymphknoten haben fast die normale Größe erreicht. Das ist der Wahnsinn! 🙂 […] In ein paar Monaten will ich auf jeden Fall noch eine Kur beginnen, das funktioniert echt gut. […]“

Wir bedanken uns bei Olivia und Hans für das Teilen ihrer Geschichte und wünschen der Patientin weiterhin eine gute und erfolgreiche Genesung!

Mehr Fallberichte finden Sie in unserem Archiv.

[Fallbericht] Cannabis-Öl bei metastasiertem Prostata-Krebs

Der Patientenberater und Leser unserer Website Hans Grewe hat uns erneut einen Patientenbericht zukommen lassen, den wir gern mit Ihnen teilen. Der volle Name und die Email-Adresse des Patienten sind der Redaktion bekannt, werden aber nicht veröffentlicht.

Diagnose: Prostata-Krebs

Der Patient in diesem Fall nennt sich selbst Robert und ist 69 Jahre alt. Im November 2015 eruntenfuhr er mittels PET-/CT-Diagnose, dass er an einem Prostatatumor litt, der bereits zahlreiche Metastasen in der Wirbelsäule und der linken Hüfte ausgebildet hatte. Was dann geschah, schildert der Patient in einer Email. Der Text wurde zugunsten der Lesbarkeit minimal angepasst, inhaltliche Veränderungen wurden keine vorgenommen. Die Scans der Testergebnisse (siehe unten) wurden von der Redaktion nachgeschwärzt.

Chemo und Bestrahlung abgelehnt

Die vom Urologen im ersten Gespräch empfohlene Chemotherapie lehnte ich ab, ebenso eine Strahlenbehandlung. Akzeptiert hatte ich jedoch als „erste Hilfe“ eine sog. Anti-Hormonbehandlung, die ich allerdings nach einem halben Jahr wieder abgesetzt habe.

Alternative: Cannabis-Öl

Ich nahm mir Zeit, um mich über alternative Behandlungsmöglichkeiten zu
informieren. Zufällig las ich in einer Tageszeitung eine kurze Meldung, die besagte,
dass sich in den USA ein Krebspatient im 4. Stadium mit Cannabis geheilt habe. Ich
begann, mich gründlicher zu informieren. Es war nicht schwer, im Netz Berichte von
Tumorpatienten zu finden, die dank Cannabis-Öl komplett geheilt wurden oder aber
signifikante Besserung erfahren hatten. Die Intensität der vielen Schilderungen
bewirkte, dass ich eine sehr große Zuversicht entwickelte, dass THC-haltiges
Cannabisöl mir helfen würde.

Woher nehmen?

Das Problem war nur: wo bekommt man das Öl her? Verkauf, Erwerb und Verzehr von THC-haltigem Cannabisöl sind bekanntlich fast überall auf der Welt strafbar. Ein Ausflug ins Darknet brachte nichts. Ich forschte weiter, bis ich schließlich nach langem Suchen den entscheidenden Hinweis in einem Patienten-Forum fand. Der Kontakt wurde hergestellt, und nach kurzer Zeit konnte ich 60 Gramm erstklassiges
Cannabisöl (mit ca. 70% THC und ca. 25 % CBD) erwerben.

Die Therapie und ihre Folgen

Dann ging alles sehr schnell. Ich nahm ab Mitte Januar 2016 bis zum heutigen Tag jede Nacht eine Dosis Öl, die ich nach und nach auf 1 Gramm  steigerte. Das einzige spürbare Symptom, das ich hatte (Metastasen-Schmerzen beim Gehen und Liegen), verschwand innerhalb von 4 Wochen und ist bis heute (Januar 2017) nicht wieder aufgetaucht. Nach einem halben Jahr war der PSA von 4800 (!) auf immerhin 14 gefallen, also nahe beim Referenzwert meiner Altersklasse. Auch die Knochenwerte entwickelten sich erfreulich: Nach einigen Monaten war die Aktivität in der Hüfte zum Stillstand gekommen. Mithilfe eines speziellen Bluttests (TKTL1) wurde ebenfalls nach einem guten halben Jahr festgestellt, dass die Krebs-Stammzellen vernichtet waren. Schließlich ergab eine MRT-Untersuchung im Dezember 2016, dass vom Tumor und den Metastasen nur noch inaktive Reste vorhanden waren, mit deren Verschwinden in absehbarer Zeit zu rechnen sei. Ich kann also mit größter Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass ich geheilt bin.

Scans der Ergebnisse der zellulären Diagnostik

Ratschläge für Betroffene

Abschließend noch einige Ratschläge für Betroffene:

  1. Nach der Diagnose nicht in Panik verfallen.

  2. Zeit nehmen für gründliche Information bzgl. alternativer Behandlungsmöglichkeiten. (Auf ein paar Tage oder gar Wochen mehr kommt es in den meisten Fällen nicht an.) Eine gute Übersicht findet man in der 9-teiligen TTAC-Dokumentation (www.TheTruthAboutCancer.com) oder auch bei www.CancerTutor.com.

  3. Nicht alles auf eine Karte setzen. Man kann im Vorhinein nicht wissen, welcheBehandlung anschlagen wird. Alle seriösen Experten empfehlen die gleichzeitigeAnwendung einer ganzen Reihe von Behandlungen. Ich habe außer Cannabis-Öl noch folgende Behandlungen in Anspruch genommen:
    – fortlaufende B17-Infusionstherapie
    – Gc-MAF
    – Budwig-Protokoll
    – Natron/Ahornsirup-Protokoll
    – Protandim
    – Salvestrole
    – wöchentliche schamanistische Heilsitzungen

    Dennoch sagt mir mein Gefühl, dass ich den Behandlungserfolg vor allem dem Cannabis-Öl verdanke.

Appell an Betroffene

Zum Schluß noch ein Appell an alle, die sich mit einer Krebs-Diagnose
auseinandersetzen müssen:

Nicht die Nerven verlieren, nicht vor lauter Angst der Schulmedizin blind vertrauen. Krebs ist kein Todesurteil mehr, Krebs ist heilbar.

Wir danken Robert herzlich für seinen Erfahtungsbericht und hoffen, dass auch andere Patienten davon profitieren können. Herzlichen Dank auch an Hans Grewe für die Vermittlung.

Mehr Erfahrungberichte finden Sie in unserem Archiv.

Neues Cannabis-Gesetz betrifft NICHT RSO

Jeder neue Durchbruch auf dem Weg in die Cannabisfreigabe wird euphorisch gefeiert – mitunter etwas zu euphorisch. Auch wir beobachten mit großer Freude, wie die rechtlichen Hürden für Patienten langsam abgebaut werden. Eins möchten wir aber an dieser Stelle ganz deutlich machen:

Der neue Gesetzesentwurf der Deutschen Bundesregierung berührt NICHT den Handel und den Besitz von hochpotentem Cannabis-Öl (RSO).

Dieses ist nach wie vor illegal und nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Wir hoffen, dass wir zumindest die Entkriminalisierung von RSO noch miterleben dürfen und wünschen allen, die mit uns darauf warten, viel Gesundheit und einen langen Atem.

Detailliertere Informationen zum geltenden Recht laut Gesetzesentwurf finden Sie z.B. auf den Seiten von Cannabis-Oel.de unter http://www.cannabis-oel.de/deutschland-legalisiert-cannabis-als-medizin/.

Bilder & Bericht: Cannabis-Öl (RSO) bei metastasierendem Brustkrebs

Den folgenden Bericht mitsamt Bildern hat unser Leser Hans Grewe zur Verfügung gestellt und darf mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin veröffentlicht werden. Was den Bericht besonders macht, sind die zahlreichen Farbfotos, die den Heilungsprozess dokumentieren. Doch sehen Sie selbst …

Zusammenfassung

01Ein Mann leidet seit vier Jahren an mittlerweile metastasiertem Brustkrebs, als seine Frau sich entscheidet, Cannabis-Öl (RSO) für ihn zu besorgen. Unter anfänglicher Aufsicht des Patientenberaters Hans Grewe beginnt ihr Mann mit der Therapie. Neben der innerlichen Einnahme beklebt seine Frau ihm die Hautmetastasen mit Pflastern, auf die je ein Tropfen Öl geträufelt wurde. Die Pflaster werden alle zwei Tage ausgewechselt. Bereits nach wenigen Tagen ist eine optische Verbesserung festzustellen: Die Metastasen schrumpfen und sind nach einigen Monaten nicht mehr zu erkennen. Der Mann wird schließlich als geheilt entlassen.

Bilder: Stationen einer Heilung

Die folgenden Zitate stammen aus einem bebilderten PDF der Frau des Patienten, das der Redaktion vorliegt. Es wurden marginale Änderungen zur Verbesserung der Lesbarkeit vorgenommen. Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.

Äußerliche Anwendung auf Metastasenbeulen

„Nach wenigen Tagen der Cannabisbehandlung schrumpelten die Metastasenbeulen in sich zusammen.“

50 Prozent Metastasenrückgang in 10 Wochen

„Die Metastasen fühlten sich anfangs an wie wässrig gefüllte Brandblasen. Nach einem Behandlungszeitraum von ca. 10 Wochen, wo alle zwei Tage die Pflaster mit je einem Tropfen Cannabis-Öl beklebt wurden, minimierten sich sämtliche Metastasen um über die Hälfte. Ärzte beobachteten das Phänomen neugierig und fotografierten es auch, äußerten sich aber nicht zu dieser Tatsache. […] Lediglich bei der letzten Besprechung sagte uns sein Arzt aus der Onkologie: Sie haben es geschafft, ich weiß nicht, was Ihnen geholfen hat – ob es unsere Chemotherapie war oder Ihr Cannabis -, aber es ist alles weg, machen sie nun Urlaub erholen Sie sich.“

Geheilt entlassen

„Im März 2016 war er äußerlich sichtbar metastasenfrei, laut MRT, CT und PT auch innerlich. Laut Entlassungsbericht der Onkologie war alles rückläufig!“

Ärztefehler: Tod trotz Heilung

Leider endet die Geschichte hier nicht. Zwei Wochen nach der Entlassung litt der Patient an starken Kopfschmerzen. Zum Abklären suchte er erneut die Klinik auf und wurde dabehalten. Weil die Krankenakte offenbar nicht gelesen wurde, behandelte man ihn dort mit Haldol – die Ärzte gingen fälschlich davon aus, die Schmerzen würden von Metastasen im Kopfbereich herrühren. Sechs Wochen später verstarb er, vermutlich infolge der Nebenwirkungen des Medikaments. Seine Witwe berichtet:

„Er hatte Kopfweh, und da ich ihm nicht irgendetwas geben wollte, brachte ich ihn in die Onkologie, um da ein Schmerzmittel zu bekommen für ihn. Sie mussten ihn stationär aufnehmen, um die Medikamente einzustellen. Leider hat man auf der Station die Berichte nicht gelesen und ihn auf Metastasen im Kopf behandelt, mit je 3×30 Tropfen pro Tag. Er bekam dadurch epileptischen Anfälle, täglich mehrfach, wurde fixiert, er bekam Halluzinationen, Verfolgungswahn – man machte ihn da kaputt, dann sagte man mir, er würde am Wochenende sterben, ich sollte mich verabschieden. Er hörte das, wollte da weg, ich nahm ihn mit Heim, versuchte ihn von den scheiß Halluzinationen runterzukriegen. Er starb ganz schrecklich sechs Wochen später, grausam erstickt.“

Wir wünschen den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen alles Gute und viel Kraft. Hoffen wir gemeinsam, dass die Geschichte seiner Heilung andere Menschen vor Leid oder Tod bewahren kann.

Bayer und Monsanto – eine unheilige Allianz

Gemeinsame Vergangenheit

mobay_logo-svgErinnern Sie sich noch an Mobay? Das zweiköpfige Ungeheuer war eine gemeinsame Schöpfung des deutschen Chemieriesen Bayer und der US-Agrarhydra Monsanto. Der Anlass der Allianz war kein schöner: Im Vietnamkrieg entwickelten sie gemeinsam das Herbizid Agent Orange, um den Vietcong die schützende Deckung des Waldes zu nehmen.

Feindliche Freundliche Übernahme

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Bayer war Teil der I.G. Farben.

Heute steht Monsanto – für viele eine Ausgeburt des Bösen – kurz vor der Übernahme durch Bayer. Der deutsche Konzern ist nicht nur ein direkter Konkurrent Monsantos, sondern tatsächlich eine Ausgeburt des Bösen – zumindest, wenn man bedenkt, dass die Wurzeln der Firma tief in die Kriegswirtschaft NS-Deutschlands ragen.

 

Bayer: Weltapotheke mit dunkler Vergangenheit

Trotz seiner Avancen in Sachen Saatgut und Biotech-Landwirtschaft ist Bayer am bekanntesten für seine Pharmaprodukte. Bayer vertreibt eine gigantische Palette an Medikamenten und gilt als Weltapotheke. Die Ereignisse während des Dritten Reichs werfen jedoch bis heute einen dunklen Schatten auf das Unternehmen.

Monsanto: Gift und Gentechnik

monsanto-152587_640Monsanto wiederum hat traurige Berühmtheit erlangt durchzahlreiche Skandale und hat bei seinen Kritikern den Ruf eines skrupellosen Weltkonzerns, der finanzielle und wirtschaftliche Interessen vor das Wohl und die Sicherheit der Konsumenten stellt. Monsanto-Produkte – etwa das glyphosathaltige Herbizid Roundup – können Menschen krank machen.

Verlockende Versuchung

„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“, schrieb uns der Cannabis-Aktivist und Patientenberater Hans Grewe zur geplanten Übernahme Monsantos durch Bayer:

„Wenn die Fusion durchgewunken wird, hat Bayer eine Golddruckmaschine in der Hand: Es kann maßgeschneiderte Medikamente entwickeln, für die es ohne gesundheitsschädliche Chemikalien wie Glyphosat oder unberechenbare Genexperimente gar keinen Bedarf geben würde. Anders gesagt hätte Bayer/Monsanto die Macht, Probleme zu schaffen und die Lösung gleich mit anzubieten – auf globaler Ebene. Wenn es nicht so unmenschlich und verwerflich wäre, könnte man den Einfall bewundern.“

Beispiel Nexavar

Jetzt denken Sie vielleicht, solche Anschuldigungen wären an den Haaren herbeigezogen. Wir erinnern an dieser Stelle jedoch an einen Artikel zu Bayers Krebsmedikament Nexavar (Sorafenib) auf unserer Website. Obwohl sich dieses Mittel unterm Strich als nahezu wirkungslos erwiesen hat – von unerwünschten Nebenwirkungen einmal abgesehen -, vertreibt Bayer es bis heute. Und das zu horrenden Preisen. Im Artikel hieß es seinerzeit:

„Der Bugatti Veyron Super Sport gilt als das teuerste Auto der Welt: Rund zwei Millionen Euro blättert dafür auf die Ladentheke, wer die nötige Pinke hat.

Die deutsche Pharmafirma Bayer setzt allein mit ihrem Krebsmittel Nexavar Jahr für Jahr eine Summe um, die etwa 350 Bugattis entspricht. […]

Nexavar kann in der Regel nicht mehr bewirken als eine statistisch nicht oder kaum relevante Lebensverlängerung von wenigen Monaten, wobei mit starken Nebenwirkungen gerechnet werden muss – und das zum stolzen Preis von jährlich ca. 60.000 Euro pro Patient. […]

Frisches Cannabisöl aus dem Labor.

Cannabisöl

Hans Grewe […] sagte mit Blick auf Nexavar:

‚Mit zehn Prozent von Bayers Nexavar-Umsätzen (sprich: € 77,1 Mio.) hätten 1.000 Patienten eine neunmonatige Kur mit Cannabis-Öl machen können. Und das mit deutlich mehr Erfolg …'“

Satan und Beelzebub unter einem Dach

Will sich Bayer mit Monsantos Hilfe nun einen neuen Fuhrpark finanzieren?  Wir sind skeptisch und hoffen auf eine weise Entscheidung des Kartellamts, die verhindert, dass Satan und Beelzebub in dieselbe WG ziehen. Und nicht zuletzt hoffen wir mit allen betroffenen Patienten auf eine Entkriminalisierung der Herstellung und Nutzung von medizinischem Cannabisöl – das könnte die Pharmaschmieden dieser Welt vielleicht auf den Boden der Tatsachen zurückbringen.

Sind Sie bereit für die letzten Geheimnisse des Cannabis?

Je mehr Cannabis imagemäßig aus der Drogen-Schmuddelecke herauskommt, desto mehr Interesse entwickeln Forscher weltweit, seine Funktionsweise zu verstehen – und die Arten, wie es Krankheiten bekämpfen könnte. Auf dem Gesundheitsportal Curenote können Sie nun ein ausführliches Dossier zur Geschichte dieser Forschung und zu Cannabis selbst lesen. Dessen Überschrift lautet: „Science Seeks to Unlock Marijuana’s Secrets: Are you Ready to Know?“ Es stellt zunächst kurz dar, wie es in den USA und weltweit dazu kam, dass sich die harte Diskriminierung langsam löste und wie daraufhin das Interesse vonseiten der Wissenschaft Schritt für Schritt erwachte. Als nächstes zeigt es, welch mannigfaltige Fragen und neuen Sachzwänge sich durch den neuen Umgang und die neuen Sichtweisen auf die Substanz ergeben.

Schließlich geht es sprichwörtlich ans Eingemachte: die Chemie, die innere Wirkung, die Erforschung dieser Aspekte und die Geschichte des Ganzen. Letztgenannte enthält einen Reichtum an schillernden Irrungen und Wendungen, dass man fast meint, die Pflanze selbst hätte das Ganze mit ihren Wirkungen beeinflusst. Und das Dossier legt noch an Vielfalt und Spannung zu, da anschließend noch eine biologische, eine medizinische und eine genetische Sichtweise auf die Thematik folgen. Lesen Sie hier den vollen Artikel auf Curenote.org vom 12.05.2016: http://curenote.org/science-seeks-to-unlock-marijuanas-secrets-are-you-ready-to-know/

Cannabinoid-Rezeptor: bislang unbekannte Schlüsselfunktion

In einer Studie mit Beteiligung der Berliner Charite stellten Forscher fest, dass der Cannabinoid-Rezeptor Typ 2 die Informationsverarbeitung innerhalb des Hippocampus beeinflusst. Das Hirnareal des Hippocampus ist an der Bildung von Langzeiterinnerungen beteiligt. Bislang war angenommen worden, dass der Rezeptor „nur“ Teil des Immunsystems ist, aber keine Funktion im Nervensystem innehat. Nun zeigt sich, dass er dort sogar eine wichtige Rolle spielt und im Hippocampus die Erregung von Nervenzellen reguliert. Die Erkenntnisse der Forscher werden als relevant in Bezug auf die künftige Behandlung von Erkrankungen wie Schizophrenie, Alzheimer und Depression eingeschätzt.

Quelle: esanum.de, 02.05.2016, https://www.esanum.de/forscher-der-charite-entdecken-neue-funktion-von-cannabinoid-rezeptor/

[Fallbericht] Cannabis-Öl bei Lungenkrebs

Der folgende Fallbericht wurde uns vom Patientenberater Hans Grewe aus Amsterdam zugesendet. Persönliche Daten und Hinweise auf die Identität der Patientin wurden entfernt.

Es geht um den Fall einer Frau und Mutter (Anfang 40), die Anfang des Jahres 2015 erfährt, dass sie an Lungen- und Rippenfellkrebs leidet – laut Aussage der Ärzte besteht keine Chance auf Heilung und ihre Lebenserwartung wird auf 24 Monate geschätzt.

Gut ein Jahr später entscheidet Sie sich für eine Therapie mit Cannabis-Öl (RSO). Nach einige Wochen der Einnahme berichtet die Schwester der Erkrankten über deren Zustand:

„Meiner Schwester geht es so viel besser. Ihre Schmerzen sind gelindert, sie schläft wieder ruhiger und ich bilde mir ein, sie sieht bereits viel gesünder aus. Zur Zeit ist sie in der Klinik, um eine Hyperthermie durchzuführen und ich bin gespannt, ob die Ärzte dort eine Veränderung feststellen können.

Auf jeden Fall hat sich ihre Lebensqualität durch das Cannabis-Öl enorm gesteigert.

Zu Beginn der Einnahme des Öls hatte sie schon ein paar Probleme. Sie fühlte sich ‚wie besoffen‘, wenn sie nachts auf die Toilette musste. Ich habe ihr dann geraten, sie soll die Dosis nicht so schnell steigern. Viel hilft nicht viel. Und so handelt sie jetzt auch.“

Wir wünschen der Patientin und ihrer Familie alles Gute! Sollten wir Neuigkeiten erfahren, werden wir diese gern mit Ihnen teilen.

Australien: erstes Bundesland vor Cannabis-Legalisierung

Vielleicht hat Paul Lawrence den Stein ins Rollen gebracht. Lawrence hatte die Australische Regierung beschuldigt, eine potentielle Heilmethode für Krebs zu „ignorieren“. Der 53-jährige spricht aus eigener Anschauung: In einer 43 stündigen Operation waren ihm mehrere Titanstäbe in die Wirbelsäule implantiert worden, nachdem eine seltene Krebsform dort einen Tumor von der Größe eines Footballs ausgebildet hatte. Neben dem Tumor wurden Paul drei Rückenwirbel entfernt. Zuvor war ihm noch gesagt worden, dass er wohl kaum überleben werde.

Inzwischen sind 6 Jahre vergangen und Paul Lawrence kämpft darum, die Droge zu legalisieren, die für ihn effektiver war als alle von den Ärzten versuchten Behandlungen. Die Ärzte konnten den Krebs nicht vollständig aus seinem Körper entfernen, doch sie konnten ihm Zeit kaufen. Das allerdings zu einem hohen Preis:

„Ich nahm bis zu zehn Pillen pro Tag. Ich bekam das, was ich eine „Vergiftungs-Kernschmelze“ nannte – verdammt viel schlimmer als ein Alkoholkater. Eines Tages war ich nicht mehr fähig, meinen Sohn zur Schule zu bringen. Daraufhin ging ich auf kalten Entzug von allem. Es dauerte zwei Monate, bis die schwere Wolke sich von meinem Geist hob und Klarheit zurückkam.“

Paul forschte nach Alternativen und begann Cannabis in verschiedenen Formen zu nehmen: von Öl unter der Zunge bis zu frischen Blättern in seinen Smoothies. Nebenwirkungen waren Hunger- und Müdigkeitsgefühle. Ansonsten: „Meine jetzige Lebensqualität ist im Vergleich zu der, die ich vor zwei Jahren hatte, absolut unglaublich.“

Lawrence glaubt ohne jeden Zweifel, dass Cannabis effektiv und sicher ist:

„Es gibt eine Heilmethode für Krebs. Warum hüpft nicht die ganze Welt vor Freude und umarmt sie? Ich verstehe es nicht …“

Mehr zu Pauls Fall sowie eine Einschätzung seines Onkologen lesen Sie hier (Achtung, explizite Bilder).

Im Februar 2016 schließlich brachte die australische Regierung Gesetze auf den Weg, die den Anbau von medizinischem Marijunana legalisieren sollen. Die Regierung des Bundesstaats New South Wales gab an, den Gebrauch von Cannabis bei Erwachsenen im Endstadium zu erproben.

Am Dienstag den 12.4. ist dann ein konkretes Gesetz durch die Regierung des Bundesstaats Victoria verabschiedet worden. Es ermöglicht Patienten in „außergewöhnlichen Umständen“ an medizinisches Cannabis zu gelangen und soll einen sicheren Rahmen schaffen, in dem die schmerzlindernde Droge hergestellt, in Umlauf gebracht und in qualitativ hochwertiger Form verfügbar gemacht wird. Ein „Office of Medicinal Cannabis“ soll Produktion und Verschreibung durch Ärzte überwachen. Weitere Einzelheiten zu Regelungen und Ablauf der neuen Gesetze lesen Sie hier.

Quellen: Yahoo News, 06.04.2016, https://au.news.yahoo.com/a/31284485/there-is-a-cure-cancer-patient-demands-marijuana-be-legalised-in-australia/ und Mashable.com, 12.04.2016, http://mashable.com/2016/04/12/medical-cannabis-victoria/