Patientenbericht: Cannabis-Vollextrakt bei metastasierendem Brustkrebs

Der folgende Patientinnenbericht wurde uns mit Einverständnis der Verfasserin vom Patientenberater Hans Grewe zugestellt. Klarname und Mail-Adresse der Patientin sind uns bekannt, wurden aber zur Anonymisierung unkenntlich gemacht. Sie lesen nun die Mail der Patientin an Herrn Grewe. Es wurden leichte Veränderungen zur besseren Lesbarkeit vorgenommen.

Von: Anita
Datum: 5.8.2019
Betreff: Patientenbericht Anita, geb. 1959
An: Hans Grewe

Hallo Hans,

hier eine Zusammenfassung meines bisherigen Krankheitsverlaufes:
Im Jahr 2002 erhielt ich die Diagnose aggressiver Brustkrebs. Es erfolgte die Brustabnahme mit Wiederaufbau durch Rückenmuskel und Implantat. Chemo, Bestrahlung, Hormontabletten.

März 2017: erneute Erkrankung. Brustkrebs in der Haut.

Ich entschied mich diesmal ausschließlich für eine alternative Behandlung und habe bis November 2018 verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und hochdosierte Vitamine eingenommen.

Das Hautbild veränderte sich drastisch über den Zeitraum und breitete sich erschreckend aus. Es bildeten sich immer mehr Huckel unter der Haut, bis hoch zur Schulter. Die Haut riss auf und es entstanden tiefe Schorfstellen.

Am 13. November 2018 begann ich meine Therapie mit Cannabis-Vollextrakt (RSO).

Langsam begann ich täglich mit einem reiskorngroßen Tropfen und steigerte ca. alle 3–4 Wochen um ein weiteres Reiskorn, bis ich im Mai 2019 bei 5 Reiskörnern angekommen war. Diese Dosierung erwies sich verträglich, und so behielt ich sie weiter bei. In diesem halben Jahr konnte ich optisch keine positiven Veränderungen feststellen, es kamen sogar neue Huckel dazu. Trotzdem fühlte ich mich seit der Einnahme unheimlich gut und nahm eine angenehme Leichtigkeit im Körper wahr. Ich fiel abends in einen tiefen Schlaf und wachte erholt und kraftvoll auf. Ich spürte eine besondere, positive Wirkung und merkte deutlich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Es brauchte viel Zeit, denn mein Zustand war schon sehr bedrohlich.

Ab Mai 2019 konnte ich dann den ersehnten äußerlichen Schub erkennen.

Die Haut zog sich glatter und nun spürte ich auch ganz deutlich ein Stoppen des Krankheitsverlaufes. Der erkrankte, dunkelrot-violette Bereich beruhigte sich. Zusehends hellte die Haut auf und der Juckreiz verschwand komplett.

Eine Blutuntersuchung im Juni brachte erstklassige Ergebnisse hervor.

Der Tumormarker war erheblich gesunken und alle anderen Werte befanden sich im normalen Bereich. Diese Zeichen sah ich als großen Erfolg für mich.

Voller Dankbarkeit und Zuversicht führe ich die Therapie weiterhin fort. Mit dem Ziel in ein paar Monaten den Krebs vollständig besiegt zu haben.

Ich schaffe es!! ❤

Lieber Hans Grewe, ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du uns Betroffenen diesen Weg ermöglichst und somit eine faire Chance der Heilung bietest. Mit Deinem verständnisvollen, beherzten Einsatz dürfen hoffentlich noch ganz ganz viele Patienten zu Dir finden und ein Wunder erwarten. So wie ich es auch schon bis jetzt erlebt habe!

DANKESCHÖN von HERZEN.

Viele liebe Grüße

Anita

Weitere Fallberichte anderer PatientInnen finden Sie hier.

Anm. d. Red.: Wir freuen uns sehr über Anitas Erfolg mit RSO. Doch bitte beachten Sie: Auch wenn sich die Genesung im Einzelfall wie ein Wunder anfühlen kann, ist Cannabis-Vollextrakt kein Wunder- oder Allheilmittel. Wir sehen täglich, wie es Menschen helfen kann, doch sehen auch die Grenzen in der Anwendung. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zum Erwerb von Cannabis-Vollextrakt (RSO): https://hanfheilt.net/2015/10/31/rat-und-hinweisgeber-zu-cannabisoel-rso/

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Fallbericht: Erfolgreiche Krebsbehandlung mit Cannabis-Vollextrakt (Radiologiebefund)

Diagnose Krebs

Susi [Name geändert] ist eine lebensfrohe Frau in ihren Fünfzigern, als sie vor rund drei Jahren die Diagnose Krebs erhält: Ein Mamma-Carcinom mit Metastasen im Halswirbelsäulenbereich und ein tennisballgroßer Tumor in der Beckenregion.

Wegen der Nebenwirkungen entscheidet sich gegen eine Chemo. Eine OP im Beckenbereich lehnen die Ärzte ab: der Eingriff sei zu riskant.

Behandlung mit Cannabis-Vollextrakt

Susi probiert es mit alternativen Heilmethoden. Ihr bevorzugter verbündeter: Ein RSO genanntes Cannabis-Vollextrakt in medizinischer Qualität aus den Niederlanden. Unter der Anleitung des Patientenberaters Hans Grewe aus Amsterdam startet sie die tägliche Einnahme – beginnend mit 0,1 Gramm steigert sie sich hoch bis auf 1 Gramm des Cannabis-Extrakts am Tag, in der Regel vor dem Zubettgehen.

„rigoros durchgezogen“

„Das ist durchaus eine hohe Menge, die meisten pendeln sich bei 0,3 bis 0,4 Gramm täglich ein. Sie hat wirklich rigoros durchgezogen“,

erinnert sich Hans Grewe.

„Wir haben uns über die Zeit insgesamt fünf Mal getroffen und es war deutlich zu sehen, wie es ihr jedes Mal ein Stückchen besser ging“.

Zwischenuntersuchungen bestätigen Remission

Der subjektive Eindruck deckt sich mit den Ergebnissen der Zwischenuntersuchungen: Stück um Stück zieht sich die Krankheit zurück. Der letzte entscheidende Schritt vollzieht sich zwischen Januar und Juni 2019:

Endlich befundfrei!

Während die radiologische Untersuchung Anfang des Jahres noch klare Befunde zeigt (siehe Abb. 1, 2), ist der Krebs in der Folgeuntersuchung im Juni 2019 nicht mehr sichtbar (siehe Abb. 3, 4).

„Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, da ist nie etwas gewesen“

Susi: „Die Ärztin bei der Mammographie hat wiederholt gefragt, ob operiert wurde oder ich eine Chemo gemacht hätte. Als ich beides verneinte, meinte sie, wenn sie es nicht in den Berichten sehen würde, hätte sie gesagt, da wäre noch nie etwas gewesen.“

Interview: Hat Hans Grewe Kontakt mir der Pharma?

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Bild: succo (pixabay.com)

Ein der Redaktion bekannter niederländischer Journalist ist am Flughafen Amsterdam Schiphol auf den Patientenberater Hans Grewe getroffen, der zu einem kurzen Interview bereit war. Dabei ging es um ein Gerücht, das seit einigen Wochen in der RSO-Szene die Runde macht: Hat oder hatte Hans Grewe Kontakt mit der Pharmaindustrie?

Ja, es habe eine Einladung und ein Treffen gegeben, so Hans Grewe. Er dürfe sich dazu allerdings nicht äußern, da dem Treffen ein Rechtsbeistand des Pharmaunternehmens beigewohnt habe. Was er zu sagen bereit war, sei dies gewesen:

„Es waren durchaus anregende und konstruktive Gespräche. Allerdings fahren wir zwar im gleichen Fahrwasser, sitzen aber definitiv in zwei verschiedenen Booten.“

Cannabisanbau in Deutschland

Der Reporter sprach Hans Grewe außerdem auf einen Artikel der deutschen BILD-Zeitung an, in dem der Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland thematisiert wurde. Die Frage bezog sich auf den Aufmacher des Artikels: Auf dem Bild zu sehen war ein Mähdrescher, der Cannabispflanzen auf einem Feld im Freien abmäht.

Hans Grewe soll darauf die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben:

„Wenn das der Standard ist, um medizinisches Cannabis zu gewinnen, dann hat das mit medizinischer Reinheit nichts zu tun – was ist mit Pestizidrückständen wie von Glyphosat? Wenn medizinisches Cannabis in Deutschland wirklich so angebaut und geerntet wird, dann fahren die Verantwortlichen noch mit der Postkutsche durch die Gegend, während wir schon seit zehn Jahren Ferrari fahren.“

Die Produzenten, mit denen Hans Grewe zusammenarbeite, hätten ein Reinheitsgebot für den Anbau aufgestellt:

  1. Ausschließlich Indoor-Anbau,
  2. nur biologisch-organische Anbaumethoden und
  3. keine Umwelteinflüsse, um Kontaminationen auszuschließen.

„Es handelt sich hier um ein Medizinprodukt“, erklärte Grewe. „Wir tun unser Bestes, damit nur das drin ist, was drin sein soll. Alles andere finde ich unverantwortlich den Patienten gegenüber.“

Geld oder Leben?

Was wir hier herauslesen, ist der implizite Vorwurf an die Pharmaindustrie (oder zumindest Teile dieser), primär Gewinnabsichten zu verfolgen und nicht das Patientenwohl. Schnelles Geld auf Kosten der Gesundheit? Die Praxis wird zeigen, wie der Anbau in Deutschland tatsächlich vonstatten geht. So lange ein hochpotentes Vollextrakt legal nicht zu bekommen ist, bleibt Patienten, die ein solches benötigen, ohnehin nur der Gang zum Schwarzmarkt.

Auch Hans Grewe ist sich des Problems bewusst und setzt trotz der jüngsten Begegnung mit einem Pharmaunternehmen auf Kooperationen:

„Ich würde liebend gern mit der Onkologie-Abteilung einer Uniklinik für eine Versuchsstudie in Sachen Vollextrakt zusammenarbeiten. Unsere Erfolge sind nicht von der Hand zu weisen und wir glauben daran, dass sich unsere Methode trotz der derzeit herrschenden THC-Grenzwerte langfristig durchsetzen muss.“

***

Vielen Dank an J.A., den niederländischen Journalisten, der uns die O-Töne und eine Zusammenfassung des Gesprächs aus seiner Sicht zur Verfügung gestellt hat. Da sein derzeitiger Arbeitgeber dem Thema nicht offen gegenübersteht, hat er uns gebeten, anonym zu bleiben.

Wie wird Cannabis-Vollextrakt hergestellt? (RSO, Vollspektrum-Öl)

Was ist Cannabis-Vollextrakt (RSO)?

Frisches Cannabisöl aus dem Labor.

Cannabis-Öl aus dem Labor. (Foto: Hans Grewe)

Wie es bekannt wurde

Konzentriertes Cannabis-Vollextrakt wurde durch den Kanadier Rick Simpson unter dem Namen RSO (Rick Simpson Oil) im Internet bekannt. Besondere Aufmerksamkeit erlangte es infolge vieler Erfahrungsberichte von Krebspatienten, die es zur Linderung oder gar Heilung ihrer Erkrankung einsetzen.

Was ist drin, wer kommt dran?

Neben hohen Konzentrationen an THC (min. 50 %) und CBD (min. 20 %) enthält das Öl sämtliche Wirkstoffe der Cannabispflanze. Doch wegen seines hohen THC-Gehalts ist es nicht legal erhältlich, nicht einmal auf Rezept. Das hält Betroffene bis heute nicht davon ab, das Öl selbst herzustellen oder professionell hergestelltes Öl auf dem Schwarzmarkt illegal zu erwerben.

Wie es hergestellt wird

Seit Rick Simpsons Pionierarbeit ist viel geschehen: der Herstellungsprozess wurde verbessert, die Qualität und Verträglichkeit optimiert, die Dosierungsempfehlungen angepasst. Wir möchten Ihnen zeigen, wie ein modernes hochkonzentriertes, medizinisches Cannabis-Vollextrakt heute hergestellt wird:

  1. Aufzucht geeigneter Cannabis-Pflanzen: Professionelle Hersteller verwenden spezielle Züchtungen wie z.B. Columbia Mountain. Der Anbau sollte rein biologisch-organisch erfolgen, d.h. in Bio-Erde, ohne synthetische Düngemittel und ähnliche Kunststoffe. Gute Cannabis-Grower kennen und schätzen biologische Alternativen.
  2. Qualitätskontrolle: Bereits von Anfang an sollte stetig überprüft werden, ob alles abläuft wie gewünscht. Sind die Pflanzen gesund? Stimmt das Licht, der Nährstoffmix? Die Qualitätskontrolle sollte in jedem Produktionsschritt eine wichtige Rolle spielen, um am Ende ein sauberes und hochwertiges Medizinprodukt zu erhalten.
  3. Ernte und Vorbereitung: Das geerntete Pflanzenmaterial wird zunächst gereinigt, um Fremdkörper und Kontaminierungen auszuschließen, anschließend schonend getrocknet und schließlich zerkleinert.
  4. Extraktion: In großen Kesseln werden die Wirkstoffe herausgelöst – also das gesamte Spektrum der Cannabinoide sowie einige sekundäre Pflanzenstoffe. Dafür kommen spezielle Extraktionsanlagen zum Einsatz.
  5. Filtration: Verbleibende Feststoffe werden herausgefiltert, sodass nur die Wirkstofflösung übrig bleibt – das Vollspektrum-Cannabis-Öl.
  6. Abfüllung: Nachdem eine Charge abschließend kontrolliert wurde, wird das Öl abgefüllt, meist in kleine licht- und luftdichten Töpchen, die sofort verschlossen und kühl gelagert werden.

Wir bedanken uns beim Patientenberater Hans Grewe für die Hilfe bei der Zusammenstellung des Bildmaterials und für die Beantwortung von Fragen zum Herstellungsprozess.

Bitte beachten Sie: (1) Dieser Artikel dient lediglich der Information im Sinne einer freien Meinungsbildung. Wir rufen niemanden dazu auf, illegal Cannabis zu konsumieren. (2) Sollten Sie krank sein, konsultieren Sie bitte IMMER einen Arzt und verlassen Sie sich nicht auf Informationen aus dem Internet. (3) Da es bisher keinen ausreichenden wissenschaftlichen Studienkörper gibt, der einwandfrei belegt, dass Cannabis-Vollextrakt Krebs aktiv bekämpfen kann, beruht das Wissen innerhalb der Szene überwiegend auf Erfahrungsberichten von Patienten, auf privater Forschung und auf den wissenschaftlichen Belegen aus Zell- und Tierversuche.

[Fallbericht] Cannabis-Öl bei Brustkrebs: deutliche Linderung nach wenigen Monaten

R. ist eine junge Mutter von zwei Kindern. Zweieinhalb Jahre kämpft sie mit tripel-negativem Brustkrebs, der am Ende Knochen- und Lungenmetastasen ausbildet. Zwei Chemotherapien, Bestrahlung, Immuntherapie und diverse alternativmedizinische Maßnahmen später fällt sie den Entschluss, es mit Cannabis-Vollextrakt (RSO) zu probieren.

Angst vor Betrügern

Keine so einfach Sache:

„Ich würde sehr gerne RSO ausprobieren, aber wie komme ich daran? Ich habe keine Zeit auf Betrüger hereinzufallen und ich kenne mich in dem Gebiet nicht aus.“

Mit diesen Worten wendet sie sich an den Patientenberater Herrn Hans Grewe, der uns die Kommunikation zwischen ihm und der Patientin mit deren Einverständnis weitergeleitet hat. (Beiden vielen Dank dafür.)

Tolle Ergebnisse des Körperscans

Anfang Oktober, gut drei Monate nach Beginn der Cannabis-Öl-(RSO-)Kur, gibt es eine erste frohe Botschaft:

„Mein letzter Scan ist erstaunlicherweise wirklich gut gewesen. Viele Metastasen sind zurückgegangen und die Lunge scheint gerade frei zu sein, Gott sei Dank.“

Überraschter Arzt

Der behandelnde Professor eines süddeutschen Klinikums war mehr als überrascht über diesen Befund und brachte der Patientin gegenüber sein Staunen zum Ausdruck. Auch Herr Grewe war überrascht von der Geschwindigkeit der Genesung. Auf Nachfrage schrieb er uns:

„Das ist tatsächlich nicht die Regel. Wir haben zwar immer mal wieder Patienten, bei denen nach einigen Wochen oder wenigen Monaten schon so deutliche Effekte zu sehen sind, aber es kann auch deutlich länger dauern. Grundsätzlich sollte man mit mindestens drei Monaten rechnen, bis hin zu zehn Monate und in Einzelfällen länger. Es hängt natürlich auch davon ab, wie gut das Öl vertragen wird, wie hoch man dosieren kann, ohne dass es unangenehme Nebenwirkungen gibt und viele Faktoren mehr. Aber in diesem Fall können wir uns einfach freuen und die Daumen drücken, dass es so weiter geht.“

Genau das möchten auch wir hiermit tun. Der Patientin und ihren Kindern alles Gute – ebenso wie allen anderen Patienten mit einem ähnlichen Schicksal. Nicht aufgeben!

Kurzbericht: Cannabis-Öl lindert Prostatakrebs

Den folgenden Bericht hat uns – einmal mehr – unser Leser Hans Grewe zukommen lassen, Patientenberater aus Amsterdam. Vielen Dank an den Patienten Herrn D. (Identität ist der Redaktion bekannt) für das Teilen seiner Erfahrungen und an Hr. Grewe für die Weiterleitung.

„Ich versuche seit zwei Jahren meinen Prostatakrebs mit alternativen Mitteln zu bekämpfen. Der Krebs hat bei mir leider schon gestreut und alle Lymphknoten, die Knochen und die Blase befallen.

Nach der täglichen Einnahme von 0,5 g Cannabis[-Öl] habe ich nach sechs Monaten den fantastischen Erfolg erzielt, dass keine Lymphknoten mehr befallen sind. Auch die Knochenmetastasen sind deutlich kleiner geworden. Leider ist aber der Prostatakrebs geblieben.“

Wir wünschen gute Besserung und ein erfreuliches Ende dieser schwierigen Reise – diese Wünsche gelten nicht nur Herrn D., sondern allen Lesern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.

[Fallbericht] Mit Cannabis-Öl erfolgreich gegen Brustkrebs

Den folgenden Brief schrieb die Mutter einer Brustkrebspatientin nach erfolgreicher Behandlung mit Cannabis-Öl an den Patientenberater Hr. Hans Grewe. Wir bedanken uns für die Weiterleitung. Der Text wurde sprachlich leicht angepasst und anonymisiert, am Inhalt haben wir nichts verändert. Die Identität der betroffenen Personen ist der Redaktion bekannt.

Lieber Hans,

im Februar diesen Jahres erkrankte meine Mutti drei Wochen vor Beginn ihrer Rente an Brustkrebs. Durch einen glücklichen Zufall erfuhren wir von dir. Nach nun fast einem Dreivierteljahr möchte ich dir eine kurze Rückmeldung bez. des Krankheitsverlaufs geben.

Frisches Cannabisöl aus dem Labor.

Cannabis-Öl aus dem Labor im Plastiktopf.

Nach der zweiten Chemotherapie hat meine Mutti angefangen das Öl einzunehmen. Anfangs ohne Wirkung, nach leichter Erhöhung der Dosis eine Wirkung, wie du sie beschrieben hattest.

Das Öl nahm sie täglich über den gesamten Zeitraum der Chemotherapie ein. Die Blutwerte waren immer alle im Normbereich und mit Erbrechen und Übelkeit musste sie sich zum Glück auch nicht plagen.

Nach bereits sechs Wochen war der Tumor um die Hälfte geschrumpft (das war Mitte April). Die letzten drei Chemos, die für Juli angedacht waren, konnten entfallen, da kein Tumor mehr sichtbar war. So konnten wir alle unseren geplanten Familienurlaub in Spanien verbringen.

Nach unserem Urlaub hatte meine Mutti dann gleich ihren OP-Termin. Man konnte die Stelle vorher schon gar nicht mehr markieren, da kein Tumor mehr auffindbar war. Auch dieses Ergebnis war einfach einmalig. Keine Tumorzellen mehr vorhanden, keine befallen Lymphknoten (Histoergebnis). Auch die Bestrahlung wurde auf drei Wochen verkürzt. Nächste Woche ist sie damit fertig.

Wir sind alle so dankbar, dass wir dich gefunden und kennengelernt haben und dass meine Mutti das alles auch so mitgemacht hat, ohne jemals daran zu zweifeln oder schlecht über dieses Thema zu denken. Ihr geht es so prima!

Viele liebe Grüße

H. und Familie

Cannabis-Öl bei metastasiertem Brustkrebs mit zahlreichen Nebenerkrankungen – eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Sybille (Name geändert) leidet bereits an Fibromyalgie, Morbus Dercum, Asthma und Polyarthrose, als die Diagnose metastasierter Brustkrebs hinzukommt – unheilbar. Laut Ärzten steht der baldige Tod der Patientin bevor, doch mithilfe hochkonzentrierten Cannabis-Öls gelingt es ihr nicht nur, den Krebs zu überwinden, sondern auch ihre anderen Krankheiten bedeutend zu lindern.

Der folgende Artikel beruht auf den schriftlichen Schilderungen der Patientin sowie der umfangreichen Dokumentation ihrer Diagnostik. Zugesandt hat uns den Bericht und die Dokumente der Patientenberater Hans Grewe aus Amsterdam. Die Identität der Patientin ist der Redaktion bekannt. Sämtliche Angaben der Patientin wurden nach bestem Gewissen überprüft und mit den klinischen Daten verglichen.

Ein bewegtes Leben – trotz und wegen vieler Krankheiten

Sybille, 49 Jahre alt, blickt zurück auf ein bewegtes Leben: Neben vielen privaten Reisen, musste sie aus gesundheitlichen Gründen oft die Arbeitsstelle wechseln. Sie war bereits Konditorin, Bürokauffrau, Steuerfachgehilfin, Dozentin in der Erwachsenenbildung, Alten-, Kranken-, Behindertenbetreuerin, Hundetrainerin Chauffeurin und vieles mehr. Bis sie im letzten Jahr (2017) in Frührente gehen gehen musste.

Gründe dafür muss man nicht lange suchen: Fibromyalgie, Morbus Dercum, Asthma und Polyarthrose (auch am Rücken) beeinträchtigten sie bereits so stark, dass sie seit September 2015 über lange Strecken zum Pflegefall wurde und mehrere Monate nicht aufstehen konnte. Sie war kaum mehr in der Lage, aus eigener Kraft ihre Wohnung zu verlassen. Um ihre Behinderung aufzuhalten oder sogar rückgängig zu machen, waren fünf Bandscheiben-OPs angesetzt. Nach der ersten kam die Diagnose Krebs. Das bedeutete auch: Bis auf weiteres keine OPs möglich.

Doktor Zufall war ein guter Orthopäde

Dass die Krebsdiagnose überhaupt gestellt wurde, war einem Zufall geschuldet: Nach einem Sturz auf die linke Hüfte erkannte ihr Orthopäde als einziger eine verdächtige Stelle auf einem Röntgenbild und veranlasste MRT und CT zur weiteren Diagnose. Das Ergebnis: ein großer Tumor im Hüftknochen und verdächtige Stellen auf der rechten Beckenseite und im Eierstock, wahrscheinlich bösartig. Im Krankenhaus dann die finale Diagnose: hormoneller Brustkrebs mit Knochenmetastasen sowie verdächtigen Stellen in der Lunge und am Eierstock.

Hormoneller Brustkrebs – keine Hoffnung und ein Weg ins Ungewisse

Nach zwei Tagen wurde Sybille ohne konkretere Diagnosen entlassen. Da die Patientin an einem Krankenhaustrauma litt, das sich durch Angstzustände und die Unfähigkeit der Nahrungsaufnahme äußerte, hatte sie bei der Aufnahme um Unterstützung gebeten, die ihr in Form von  psychologischer Hilfe, Schmerztherapie und Wochenendurlaub mit anschließender stationären Wiederaufnahme zugesichert wurde. Umgesetzt wurde davon nach Aussagen der Patientin nichts. Die Gründe bleiben unbekannt.

Bei der Entlassung nach dem zweitägigen Klinikaufenthalt gab man ihr auf den Weg, dass nicht mehr lange zu leben haben würde; die Metastasen könnten jederzeit brechen (beim 7. Halswirbel mit Lebensgefahr). Was genau hormoneller Brustkrebs ist, das hatte ihr nach eigenen Angaben niemand erklärt. Dass ihre Krankenkasse den Palliativdienst anstandslos übernahm, den ihr ihre Onkologin geschickt hatte, sprach eine eigene Sprache.

Unter normalen Umständen ist hormoneller Brustkrebs leicht behandelbar. In ihrem Fall war er allerdings weit fortgeschritten und schnell streuend, weswegen die Ärzte ihr den Stempel „unheilbar“ aufdrückten. Wie lange sie noch hatte, getraute sich niemand zu prognostizieren.

Standardtherapien und die Erkenntnis, sich selbst helfen zu müssen

Auf dem schulmedizinischen Weg erfolgten nun eine Bestrahlung der Knochenmetastasen, Infusionen mit Biphosphonaten sowie eine tablettengestützte endokrine Therapie (Antihormontherapie).

„Außer dass die Ärztin sagte, es würde wohl auf eine Chemo hinauslaufen, wurde mir nichts vorgeschlagen, bis auf das Übliche für den Anfang.“

Sybille beschloss, selbst aktiv zu werden. Sie versuchte es mit einer Ernährungsumstellung, die sie aus verschiedenen Empfehlungen und Protokollen selbst zusammenstellte, da sie die anfangs angestrebte Budwig-Diät aufgrund ihres Reizdarms nicht vertrug. Dazu gehörten auch verschiedene pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel; immer nach dem Motto: „Wenn es nicht hilft, schadet es wenigstens nicht.“

Zusätzlich probierte sie es mit Wochenkuren aus dem alternativmedizinischen Spektrum, darunter Laetril-Infusionen, hochdosiertes Vitamin C und Thymus-Milz-Therapie.

Auftritt Cannabis: eine alte Bekannte

Sybilles erste Wahl in ihrem Bestreben, den Krebs zu überwinden, war allerdings eine alte Bekannte:

„Ich wurde schon sehr früh auf Cannabis aufmerksam (durch Freunde mit MS z.B.) und habe mich deshalb immer schon sehr dafür interessiert, seit ich die so viel bessere Wirkung gegenüber der herkömmlichen Medikamente selbst gesehen habe. Zudem habe ich viele Freunde in Holland und Israel und deshalb immer schon Infos, die der Realität entsprechen (nicht wie in Deutschland). Unweigerlich stößt man deshalb auch auf das [Cannabis-]Öl. Nachdem die Diagnose Krebs bei mir feststand und weil ich selbst Personen kenne, die laut Schulmedizin schon längst die Radieschen von unten ansehen müssten, war Cannabis-Öl das erste Mittel der Wahl für mich. Unheilbar? Das wollen wir doch mal sehen. Noch dazu, wo damit zu rechnen war, dass es auch bei all meinen anderen Erkrankungen hilfreich sein würde.“

Nach eigenen Recherchen fand Sybille den Kontakt zu einem Vermittler, der ihr unter der Hand geeignetes Cannabis-Öl besorgen konnte. Auf dessen Empfehlung begann Sie mit einer minimalen Dosis, die sie langsam steigerte; über zwei bis drei Monate hinweg auf ein Gramm des Öls täglich. Sie nahm sich fest vor, damit so lange weiterzumachen, bis mittels schulmedizinischer Diagnostik keine Befunde mehr nachweisen waren. Danach wollte sie zur Prävention eine geringere Erhaltungsdosis einnehmen.

Art der Einnahme und Nebenwirkungen

Sybille mischte das Cannabis-Öl mit Kokosöl und füllte das Gemisch in Kapseln. Da sie oft aus dem Haus musste, nahm sie es nur am Abend ein, gemeinsam mit dem Abendessen, damit es sie im Alltag nicht störte. Denn besonders anfangs machten ihr die Nebenwirkungen zu schaffen; das bedeutet konkret der Rauschzustand, der bei höheren Dosen einsetzt und den sie als „belämmertes Gefühl“ beschreibt:

„Durch meine zahlreichen Lebensmittel- und Medikamentenunverträglichkeiten hatte ich Angst es nicht zu vertragen. Zwei Jahre lang hatte mein Hausarzt wegen meiner Schmerzen die Analgetika- und BTM-Liste rauf und runter ausprobiert. Immer mit dem selben Erfolg: keinem. Dafür aber mit erheblichen Nebenwirkungen sowie einer allmählichen Analgetikaintoleranz. Aber zu meinem Glück vertrage ich das Öl ausgezeichnet und inzwischen ist das belämmerte Gefühl so gut wie weg und hilft sogar beim Schlafen.

Anfangs hatte ich schon Probleme, als ich auf einem Gramm war; ich bin oft den ganzen Tag nicht wirklich wach geworden. Aber man gewöhnt sich schnell daran und kann natürlich mit Uhrzeit und Verteilung auf den Tag so agieren, dass man keine Probleme mehr hat.

Nebenwirkungen habe ich jetzt so gut wie keine mehr, bis auf den trockenen Mund, was bei mir aber schätzungsweise deshalb schlimmer ist als bei den meisten, weil ich das Problem durch die Fibromyalgie sowieso habe.“

Erste Besserungen nach drei Wochen Minimaldosis: Asthmalinderung

„Bereits nach kurzer Zeit (ca. drei Wochen bei minimaler Dosis) wurde mein Asthma um so viel besser, dass ich eine Situation überlebt habe, die für mich ohne Cannabis-Öl in meiner vorherigen Verfassung (auch mit den anderen Opiaten) ohne Hilfe absolut tödlich gewesen wäre. Heute brauche ich für das Asthma keine Medikamente mehr. Zwar habe ich das Notfallspray immer noch dabei, es aber seit November 2017 nicht mehr gebraucht.“

Nach drei Monaten: Schmerzlinderung, normale Entzündungswerte, Rückkehr der Lebenskraft

„Die Schmerzen in den Gelenken wurde nach ca. drei Monaten jeden Tag besser und verbessern sich immer noch“,

wundert sich Sybille. Das Erstaunlichste für sie war der markante Unterschied zwischen ihrer vorherigen totalen Schwerbehinderung (laut Ausweis 100% aGB) und der Fähigkeit, wieder einen einigermaßen normalen Alltag bewältigen zu können. „Für mich ein Wunder“, sagt Sybille – ein Wunder, das sie dem Cannabis zuschreibt.

Außerdem nahmen die Schmerzen der Fibromyalgie und des Morbus Dercum ab:

„Auch da wird es jeden Tag besser, ebenso sind die vielfältigen Begleiterscheinungen der Fibromyalgie auf ein absolut erträgliches Maß gesunken.

Schmerzen vom Krebs hatte ich zum Glück nur nach der Bestrahlung und der ersten Infusion an der Metastase links in Becken und der Hüftpfanne. Aber auch dort wird es täglich besser.

Alleine dafür, dass ich nach über zwei Jahren wieder normale Entzündungswerte habe, bin ich unendlich dankbar. Die Schwäche, die mir über ein Jahr das Leben zur Hölle gemacht hat, ist so gut wie weg und ich kann endlich wieder einiges anpacken, das seit fast zwei Jahren unmöglich war.“

Sybille bezeichnet das Öl im Hinblick auf ihre vielen Erkrankungen als Lebensretter in jeder Beziehung:

„Es ist das einzige Mittel, das mich vom Pflegefall wieder zu einem normalen Menschen gemacht hat. Dem Öl habe ich es zu verdanken, endlich wieder in einem menschenwürdigen Zustand leben zu können.“

Kein Befund und eine fassungslose Radiologin

Sybilles Krebs wurde am 14.07.2017 diagnostiziert; war aber nach Schätzungen der Ärzte bereits sechs bis neun Monate unentdeckt geblieben. Im September 2017 begann sie das Cannabis-Öl einzunehmen. Ein halbes Jahr später dann das Unfassbare:

„Am 29.03.2018 konnte ich in die fassungslosen Augen der Radiologin blicken. Man hatte den Ultraschall hergerichtet, aber sie meinte, das bräuchte es nicht, denn wenn man in der Mammographie nichts sieht, dann per Ultraschall erst recht nicht. Sie ging mit mir die alten und die neuen Aufnahmen durch, fragte ständig und mehrfach: Sind Sie operiert worden, bestrahlt, Antikörper, Chemo usw. usw. Bei jedem Nein meinerseits wurden ihre Augen größer.“

Im ärztlichen Bericht vom 29.03.2018 heißt es:

„Der bekannte Mammatumor links ist nicht mehr erkennbar.“

Bei allen Metastasen war ein erheblicher Rückgang erkennbar sowie die Bildung neuer Knochensubstanz.

Wie es weiter geht

Mittlerweile hat Sybille es geschafft, ein Rezept für Cannabisblüten zu bekommen, da es als einziges Mittel gegen ihre vielen Krankheiten zu helfen scheint. Aber auch das weitaus stärke Cannabis-Öl würde sie nicht zur Krebstherapie weiterempfehlen:

„Es hat mich davon erlöst ein Quasi-Pflegefall zu sein und hat mir schon bevor ich es für den Krebs in der erforderlichen Menge eingenommen habe das Leben gerettet, weil es  mein Asthma fast geheilt hat. Ich brauchte vier Medikamente. Heute brauche ich keines mehr und ich habe seit fünf Monaten keinen einzigen Anfall gehabt.

Die Schmerzen des Weichteilrheumas sowie alle anderen Symptome und Begleiterscheinungen wie Reizdarm usw. werden seit sechs Monaten jeden Tag besser. Die Schmerzen des Morbus Dercum sind ebenfalls auf ein erträgliches Maß gesunken. Die Entzündungen aller Gelenke (Polyarthrose und Weichteilrheuma) und damit die Schmerzen wurden ebenfalls jeden Tag besser, sodass ich heute keine Angst mehr haben muss, an schlechten Tagen nicht aus dem Haus zu kommen.

Was den Krebs angeht; das Ergebnis der Mammographie dürfte für sich sprechen.

So oder so: Das Cannabis-Öl macht das Leben wieder lebenswert, egal in welchem Stadium der Krebs ist, egal welche Form vorliegt, egal welche anderen Erkrankungen einem das Leben noch zur Hölle machen. Es nimmt Schmerzen und Entzündungen, hilft der Psyche und steigert auf alle Fälle das Lebensgefühl enorm. Ich würde es vorbehaltlos empfehlen.“

Ob der Krebs endgültig besiegt ist, werden die Nachuntersuchungen zeigen. Sofern uns diese vorliegen werden, werden wir berichten. Mehr Fallberichte finden Sie hier.

Anmerkung der Redaktion

Der Redaktion liegt eine umfangreiche Dokumentation der Diagnostik der Patientin vor, die ihren Bericht stützt. Die Identität der Patientin ist der Redaktion ebenfalls bekannt. Wir danken der Patientin dafür, ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit zu teilen, freuen uns über ihre Genesung, wünschen ihr weiterhin alles Gute auf ihrem Weg und hoffen, dass auch andere Menschen mit ähnlichem Schicksal einen solch positiven Ausweg finden. Vielen Dank auch an Hans Grewe, der uns den Fallbericht und die Dokumente der Patientin zugänglich gemacht hat.

Wir möchten und müssen darauf hinweisen, dass hochdosiertes Cannabis-Öl aufgrund seines THC-Gehalts im deutschsprachigen Raum illegal ist und nicht einmal ärztlich verordnet werden kann. Geschichten wie die von Sybille machen deutlich, wieso wir hier einen Handlungsbedarf aufseiten der Gesetzgeber sehen. Denn so lange die Gesetzeslage bleibt, wie sie ist, müssen wir Sie nachdrücklich belehren, dass wir den Kauf und die Einnahme hochdosierten Cannabis-Öls weder empfehlen noch billigen. Der Fallbericht dient lediglich der Information im Sinne eines demokratischen und freiheitlichen Miteinanders sowie dem uneingeschränkten Zugang zu Informationen im Sinne einer freien Meinungsbildung.

Cannabis-Öl (RSO) bei Lebertumor

Anm. d. Red.: Der folgende Bericht erschien ursprünglich am 30.03.2018 auf der Website http://www.cannabis-oel.de. Der Repost erfolgt mit freundlicher Genehmigung.


Wir bedanken uns bei Stefan für das Zusenden des Berichtes und wünschen ihm dass er den Kampf gegen seinen Krebs gewinnt:

Cannabis-Öl (RSO) bei Lebertumor

Hier kurz zu meiner Krankengeschichte:

Bei mir wurde ein neuroendokriner Tumor in meiner Leber festgestellt, das war 2016, davor hatte ich leider auch Probleme mit der Krankheit. Daraufhin wurden einige Behandlungen durchgeführt. Anfangs schien diese Behandlungen erfolgreich zu sein. Es stellte sich aber nach ca. einen halben Jahr das Gegenteil heraus. Eine Operation ließ sich nicht durchführen, da sich der Tumor in der Mitte der Leber eingenistet hatte. Mein seelischer Zustand verschlechterte sich und ich empfand Schmerzen in meiner rechten Oberbauchseite. Bei den letzten ärztlichen Besprechungen verschrieb man mir daraufhin ein Tumor-Medikament, welches ich bis heute auch noch nehme. Ich war aber zu diesem Zeitpunkt am Ende meiner Kräfte, da las ich auf eurer Internetseite über das Cannabis-Öl.

Daraufhin traf ich mich mit Hans.

Ab diesem Zeitpunkt nahm ich das Cannabis-Öl. Das war Mitte November letzten Jahres.

Hier zu meinen Erfahrungen mit Cannabis-Öl:

Ich nehme seit ca. 4 ½ Monaten Cannabis-Öl zu mir. Die Dosierung nahm ich anfangs wie Hans mir es aufgetragen hatte. Schlafen konnte ich damit sehr gut und das gilt heute noch. Bei mir stellte sich aber morgens ein absoluter seltsamer Zustand ein, ein innerlicher Unruhezustand, der sich schlecht beschreiben lässt. Das fing sofort nach dem Wachwerden im Bett an, meistens gegen 6:00 Uhr. Nach dem Aufstehen musste ich mich fortwährend bewegen und mir schossen Gedanken durch den Kopf wie z.B. ich lebe nicht mehr lang, wann platzt der Tumor in mir, jetzt bekomme ich gleich Schmerzen und so weiter. Ich kam mir vor wie auf einem Karussell, ich drehte mich im Kreis und konnte keinen positiven Gedanken finden. Dieses beschissene Gefühl ging oftmals bis in den Nachmittag.

Mein Hausarzt verschrieb mir was zum Beruhigen, was aber nicht half.

Wenn ich nicht in der Wohnung herumgelaufen bin, war ich auf der Couch gelegen. Jeder Tag verlief gleich. Die einzige Freude, die ich in dieser Zeit empfunden habe, war die Tatsache endlich in das Bett gehen zu können um zu schlafen. Das Cannabis-Öl war für diese Zweck absolut genial. Rauschzustände traten bei mir nie ein, schade vielleicht ;).

Zuvor hatte ich immer ein Problem mit dem Durchschlafen. Ich wachte nachts auf und konnte nicht mehr einschlafen. Was blieb, war nur der Gang in das Wohnzimmer, auf die Couch und den Fernseher einzuschalten. Zu mehr hatte ich keine Kraft aber auch keine Ideen um diesen Zustand zu ändern! Seitdem ich Cannabis-Öl nehme ist das Schlafen kein Problem mehr, zum Glück. Gute Schlafqualität ist ungemein wichtig für die Generation von Körper und Geist.

Meine Dosierung hatte ich jetzt auf 0,25 g hochgeschraubt und ich wollte noch nicht auf die 0,3 g erhöhen. Mein Bewusstsein drehte sich nur um das Ding in meinem Körper, was anderes konnte ich mir nicht vorstellen. Irgendwie sah ich einen Zusammenhang mit meiner schlechten Psyche und der inneren Unruhe mit der Dosierung von Cannabis-Öl.

Eines abends ging ich später als gewollt ins Bett und die Wirkung des Cannabis-Öl setzte ein. Mein Herz fing an zu rasen, ich dachte meine Brust wird gesprengt. Zum Glück schlief ich ein. Daraufhin reduzierte ich die Menge auf ca. 0,035- 0,040 g. Das rezeptfreie Mittel Vomex half mir morgens bzw. tagsüber etwas ruhiger zu werden, eigentlich ist das ein Mittel gegen Übelkeit! Mir ging es nach dieser Umstellung nach ca. 2 Wochen wieder besser. Ich wurde wieder ruhiger und meine Gedanken stabilisierten sich.

Es war eine sehr anstrengende und kraftraubende Zeit für mich und meine Familie.

Zu dem Thema Alkohol und Cannabis-Öl habe ich eine Erfahrung gemacht, die ich nicht nochmal erleben möchte. Bei einer Familienfeier trank ich ausnahmsweise abends gegen 19:00 zum Essen ein Bier, danach noch ein ¼ Rotwein, also gar nicht einmal so viel. Gegen ca. 21:00 Uhr nahm ich mir meine Ration, die zu diesem Zeitpunkt reduzierte Menge von 0,08 g und ging später ins Bett. Nachts gegen 3:00 Uhr wurde ich wach aufgrund von Übelkeit und der mir bekannten beschissenen Unruhe. Ich wollte sterben so schlecht war mir und schlafen konnte ich auch nicht mehr. Am folgenden Morgen ging das so weiter und das den ganzen Tag!

Also Finger weg vom Alkohol, das verträgt sich nicht. Schon gar nicht, wenn der zeitliche Abstand zwischen Alkoholkonsum und der Cannabis-Öl-Einnahme so kurz hintereinander liegt Ich hätte es wissen müssen.

Und jetzt zu etwas Positiven. Anfang Februar stand ein Kontroll-MRT bei mir an. Das Ergebnis dieser Untersuchung war ein stabiler Befund, d.h. das Ding war nicht mehr gewachsen. Das war ein riesiger Erfolg für mich. Jetzt kommt es noch besser: Ende März stand ein Ultraschall-Termin für mich auf den Plan. Dabei stellte man fest, dass der Tumor, der mich so stresst ca. 1cm kleiner geworden ist!!!! Ich fiel aus allen Wolken, konnte es kaum fassen. Einfach phänomenal, so weitermachen wie bisher sagte ich mir. Langsam werde ich lockerer.

Was ich in meinem Leben noch geändert habe ist folgendes:

Mein Ernährung habe ich auf low-carb umgestellt, das ist eine Ernährungsform mit einem sehr geringen Kohlehydrateanteil, wobei der Zucker komplett in jeglicher Art vom Speiseplan gestrichen ist. Zudem nehme ich sehr viele verschiedene Nahrungsergänzungsmittel seit der Zeit zu mir. Ebenso spritze ich mir Lektinol seit schon ca.10 Jahren 2-3 mal in der Woche in den Bauch. Seit Dezember letzten Jahres nehme ich locale Hyperthermie-Sitzungen incl. Vitamin C Infusionen 1-2 mal die Woche.

Wenn mich jemand fragt, ob das Cannabis-Öl den bisherigen Erfolg ausmacht, kann ich nicht nein sagen. Ob ich es weiter nehme ist kein Frage, das mache ich auf jeden Fall. Auch wenn es bei mir so gering dosiert ist hat es seine Wirkung!

Ich drücke euch und mir selbst die Daumen, um von einer heimtückischen, beschissenen Krankheit geheilt zu werden. Niemals aufgeben, auch wenn man auf dem Boden in der Scheiße liegt und immer wieder aufstehen muss.

LG

Stefan