Video: Israelischer Junge erfährt Linderung durch medizinisches Cannabis

Ein Fallbeispiel aus Israel: Ein zweieinhalbjähriger Junge leidet unter ständigen Anfällen schwerer Epilepsie und den Folgen einer zerebralen Kinderlähmung. Seitdem die zunächst skeptischen Eltern Cannabisöl zur Behandlung verwenden, sind fast alle Symptome verschwunden. Zuvor hatte keine Behandlung gewirkt. Das Video finden Sie untert http://www.citynews.ca/2016/04/02/video-israeli-boy-finds-relief-through-medical-marijuana/.

Uniklinik Freiburg über Cannabis und Epilepsie

Das Epilepsiezentrum der Freiburger Uniklinik informiert auf seiner Website kurz und bündig über verschiedene Wirkungen von Cannabis-Inhaltsstoffen bei Epilepsie und gibt kurze Einblicke in die Medizingeschichte der Heilpflanze Cannabis. Auch zur aktuellen rechtlichen Situation gibt es eine kurze Stellungnahme.

Die Website erreichen Sie unter www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/ueber-epilepsie/cannabis-und-epilepsien.html.

[VIDEO] Cannabis-Extrakt „Charlotte’s Web“ hilft Kindern mit schwerer Epilepsie

Charlotte’s Web ist der Name eines Cannabis-Extrakts mit hohem CBD- und geringem THC-Gehalt, den seine Schöpfer wegen des Ausbleibens von psychoaktiven Wirkungen auch „Hippie’s Disappointment“ (dt. etwa: Enttäuschung des Hippies) nennen. Doch genau deshalb kann es – zum Glück – auch Kindern verabreicht werden. Im Jahr 2011 befreite es die damals 5-jährige Charlotte Figi von den Symptomen ihrer als untherapierbar geltenden Form von Epilepsie. Seitdem trägt der Extrakt den Namen Charlotte’s Web und verhalf zahlreichen weiteren Kindern zu einem weitgehend normalen Leben. Auch der heute 12-jährige Zaki, dessen Leben bis vor drei Jahren ständig auf Messers Schneide stand, gehört dazu. Sehen Sie hier eine kurze englischsprachige Dokumentation über die unglaublichen Heilungserfolge der zwei jungen Patienten.

Quelle: Youtube.com, 13.06.2013, https://youtu.be/S9qkYLtAhSQ

[Video] Viele Leiden, eine Medizin: Cannabis

Die gute Nachricht zuerst: Schon vor zwei Jahren gab es unvoreingenommene Fernsehbeiträge (siehe Video unten), die über den großen und vielfältigen medizinischen Nutzen von Cannabis berichteten. Die weniger gute Nachricht: der Sender 3Sat, wo der Beitrag in der Sendung „Nano-Spezial“ erschien, erreicht wohl eher nur den relativ bescheidenen Anteil des Fernsehspublikums, der ohnehin die notwendige Aufgeschlossenheit und Aufgeklärtheit für solche Themen mitbringt.

Die Sendung zeigt anhand von Patientenbeispielen und Interviews mit Ärzten und Forschern, wie verschiedene Cannabispräparate bei einem breiten Spektrum schwerer Erkrankungen wie Krebs und Epilepsie ganz konkrete Heilwirkungen entfalten. Und dabei ein so breites Spektrum an Leiden und Beschwerden lindern, dass ganz nebenbei eine Vielzahl an Medikamenten überflüssig wird. Die Sendung legt einen Fokus auf die (legalen) Inhaltsstoffe Cannabinol (CBN) und Cannabidiol (CBD), die keine Rauschwirkung entfalten und auch als Öl oder in Tablettenform konsumiert werden.

Ein guter Anfang ist mit solchen Fernsehbeiträgen allemal gemacht. Noch besser ist, wenn die mittlerweile wissenschaftlich gestützten Informationen über die Heilwirkungen von Cannabis (auch dem illegalen THC) bald dorthin gelangen, wo sie am dringendsten gebraucht werden: zu den Entscheidern und Kranken.

Quelle: 3Sat, nano Spezial, 18.03.2014 via SuchtpraeventionBE: „Cannabis für Kranke“ auf Youtube.com, 20.04.2014; https://youtu.be/d15GO4I8zck