Drei kurze Erfahrungsberichte (THC-Öl / -Paste)

zuletzt aktualisiert am 13.04.2015

Im Folgenden möchten wir drei kurze Erfahrungsberichte von Krebspatienten mit Ihnen teilen, die unser Leser Hans Grewe uns zukommen hat lassen. Uns liegen Kopien der Original-Nachrichten vor; da es darin aber großenteils um andere Belange geht, geben wir hier nur die wichtigsten Passagen wieder. Wir hoffen, dass die Berichte trotz ihrer Kürze von Wert für den Einen oder Anderen sein können.

Fall 1: Frau W.

Frau W. wird Ende 2014 Brustkrebs diagnostiziert. Im Oktober 2014 beginnt sie sich mit einer medizinischen Cannabis-Paste zu therapieren und wechselt etwa drei Monate später zu einem Cannabis-Öl (RSO). Ihre Tochter berichtet Ende März 2015:

„[…] soweit [ist] alles fein, meine Mama nimmt derzeit ca. 0,4 g von dem Öl und kommt damit ganz gut zurecht … übliche Nebenwirkungen wie auch schon bei der Paste: Schwindel in der Nacht, aber problemlos auszuhalten.“

Mitte April ergänzt sie:

Meine Mutter nimmt derzeit ca. 0,5 [g] Öl und kann bereits seit einiger Zeit ihre Tabletten gegen den Bluthochdruck weglassen.

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[Video] Erfahrungsbericht: Cannabis-Öl bei Hautkrebs

In diesem englischsprachigen Videobericht dokumentiert ein Amerikaner namens David Triplett, wie er seinen Hautkrebs mit „Hash-Oil“ (Cannabis-Öl, RSO) erfolgreich überwunden hat. Darüber hinaus erzählt er, wie er selbst auf das Mittel aufmerksam geworden ist.

Das Video mit dem Titel „Cured: A Cannabis Story (A film by David Triplett)“ wurde am 06.07.2010 vom Nutzer chrychek auf YouTube.com veröffentlicht (http://youtu.be/0tghUh4ubbg).

Erfahrungsbericht: RSO bei Lymphkrebs mit Lebermetastasen

Aktualisiert im März 2017

Der folgende Beitrag der Patientin Anna ist aus zwei Kommentaren zusammeneditiert, die sie unter einem Artikel über das Rick-Simpson-Öl genannte medizinische Cannabisöl hinterlassen hat. Die Kommentare sind hier auf das Wesentliche heruntergebrochen. [Anm.: Die Originalkommentare waren ursprünglich im Beitrag verlinkt, da die Zielseite mittlerweile nicht mehr am Netz ist, haben wir die Links gelöscht.]

Aus dem 1. Kommentar vom 04.05.2014:

[…] Seit nunmehr 4 Monaten behandele ich mich mit Cannabisöl [RSO]. (Chemo Ende März abgebrochen, habe Lymph- und Leberbefall.) Nun wurde am Freitag bei der Nachsorge der erste positive Rückgang verzeichnet. […]

Aus dem 2. Kommentar vom 21.06.2014:

[…] Ich nehme seit ca. fünf Monaten das Öl in der „festen Form“ ein [als dickflüssige „Paste“]. […] Ich hatte mit der Ungeduld zu kämpfen, da ich zu den so genannten Spätzündern gehöre; der erste Erfolg war bei mir erst nach drei Monaten zu erkennen. […]

Die Lebermeastasierung ist rückgängig. (Stand heute: über 30% Rückgang) und mein Allgemeinzustand hat sich stark verbessert. Ich bin total glücklich. […]

Erfahrungsbericht: Cannabis beim Goodpasture-Syndrom*

Der folgende übersetzte Erfahrungsbericht eines Autoimmun-Patienten namens Matty Kush Harton ist der Facebook-Seite von Rick Simpson entnommen und wurde dort am 19.06.2013 veröffentlicht.

„Heute ist der Tag, auf den ich gewartet habe. Ich halte nun Indizien in meiner Hand, die BELEGEN, dass Cannabis hilfreich zur Behandlung meines Zustands gewesen ist. Es handelt sich um einen Briefwechsel zwischen meinen [behandelnden] Ärzten.

Für jene, die es nicht wissen: Lasst mich euch auf den Stand bringen. Ich habe eine Autoimmunkrankheit, welche die Lunge und die Nieren angreift. Lange Zeit litt ich unter allen möglichen Problemen und brauchte eine Chemotherapie, nur um zu gewährleisten, dass die Anfälle meinem Körper keinen Schaden zufügten.

Nachdem ich bereits eine Weile Cannabis-Konsument gewesen war und dann eine Zeitlang Cannabis-Extrakt [RSO; Rick-Simpson-Öl] eingenommen hatte, war es mir möglich, all meine Medikamente abzusetzen. Darum versuche ich seit ungefähr zwei Jahren, Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken und habe meinem Nierenfacharzt jüngst einen großen Haufen Rechercheergebnisse präsentiert und ihn angehalten, eine ganze Reihe von Bluttests [an mir] durchzuführen.

Hier [, in diesem Briefwechsel, ] erkennt mein Nierenfacharzt an, dass Cannabis mir geholfen hat, meine Symptome zu überwinden und dass es einen positiven Effekt auf meinen Blutdruck hatte (was sehr wichtig ist im Verlauf einer chronischen Nierenkrankheit). Meine sämtlichen Blutwerte haben sich verbessert und meine Anti-GBM (der Teil des Immunsystems, der die Nieren und die Lunge angreift) liegen im NORMALEN BEREICH [Anti-GBM = Antikörpern gegen die glomeruläre Basalmembran].

Der Arzt hat auch festgestellt, dass all meine angeführten Symptome wie Entzündung, Hämaturie (Blut im Urin), Husten, Hämoptyse (Blut in der Lunge), Kurzatmigkeit und so weiter gelindert sind. Und das, obwohl ich in den letzten zwei Jahren KEINE konventionellen Medikamente eingenommen habe. Meine Gesundheit ist stabil aufgrund des Cannabis.

Blutwerte verbessern sich nicht einfach, wenn Sie eine progressive Nierenkrankheit haben; das ist bemerkenswert.“

– Matty Kush Harton

* Dass es sich um das Goodpasture-Syndrom handelt, schreibt der Patient in einem Bericht an seinen Arzt, den er auch auf Facebook veröffentlicht hat.

Europas erstes Ladenlokal für CBD-Produkte öffnet in Amsterdam

Anfang Juni eröffnete in den Niederlanden die CBD Dispensary Amsterdam, das europaweit erste Ladengeschäft für CBD-haltige Produkte. CBD (Cannabidiol) ist einer der medizinisch wirksamen Stoffe der Cannabis-Pflanze und findet Anwendung in der linderung und Heilung diverser Krankheiten. Im Gegensatz zum THC wirkt es nicht berauschend und ist in den meisten Ländern der Welt legal. Das Geschäft kann seit dem 05. Juni 2014 auf der Oudezijds Voorburgwal 242 in Amsterdam besucht werden.

Quelle: Eli (Kein Wietpas!): „Der erste europäische Medical Marijuana Store öffnet seine Türen in Amsterdam“ auf keinwietpas.de, 04.06.2014; http://bit.ly/1hFgQ3w

Anmerkung: Immer wieder verwechseln Menschen CBD-Öl mit RSO (Rick-Simpson-Öl). RSO wird von einer stetig wachensen Anzahl von Menschen zur Behandlung von Krebs genutzt. Im RSO muss jedoch immer auch THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten sein, damit es seine volle Wirkung entfalten kann (optimales Verhältnis THC:CBD = 4:1). Reines CBD-Öl kann zwar auch positive Effekte bei Krebs zeitigen, jedoch lange nicht die Erfolge herbeiführen, von denen Anwender des RSOs berichten. Wegen seines hohen THC-Gehalts ist RSO auch in den Niederlanden nach wie vor nicht legal erhältlich.