Uniklinik Freiburg über Cannabis und Epilepsie

Das Epilepsiezentrum der Freiburger Uniklinik informiert auf seiner Website kurz und bündig über verschiedene Wirkungen von Cannabis-Inhaltsstoffen bei Epilepsie und gibt kurze Einblicke in die Medizingeschichte der Heilpflanze Cannabis. Auch zur aktuellen rechtlichen Situation gibt es eine kurze Stellungnahme.

Die Website erreichen Sie unter www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/ueber-epilepsie/cannabis-und-epilepsien.html.

Komplexe Effekte: Cannabis vermischt mit Nikotin

Warum eigentlich mischen so viele Menschen Cannabis mit Tabak? Selbst in Nordamerika, wo Cannabis traditionell pur geraucht wird, greifen viele Konsumenten hinterher zu Zigaretten. In Europa, Afrika und Asien ist die Tabakmischung im „Joint“ ohnehin Standard. Spielen hier die Traditionen die Hauptrolle, oder eher die Hirnchemie? Versprechen sich die Konsumenten durch das Mischen ein stärkeres „High“? Oder wollen sie im Gegenteil eher die „unentspannten Effekte“ glätten? Die Autorin des Sensiseeds-Blogs geht diesen und weiteren Fragen in einem Artikel nach, um festzustellen, dass die Wahrheit wieder einmal schräger ist als so mancher THC-induzierte Gedankengang.

Quelle: Sensiseeds.com, 22.01.2016, http://sensiseeds.com/de/blog/die-komplexen-effekte-des-mit-cannabis-vermischten-nikotins/

[Video] Cannabis gegen Krebs: eine Spurensuche

„Cannabis gegen Krebs“: Das Randthema findet immer öfter seinen Weg ins Fernsehen. Am 28.1.2016 sendete 3Sat einen ausführlichen Beitrag mit diesem Titel in der Reihe „Wissenschaftsdokumentation“. Die Sprecherin berichtet zu Beginn, wie sie auf das Thema stieß: durch immer häufiger zu lesende Fallgeschichten von Menschen, die Krebs mit Cannabis behandeln. Besonders stach ihr „ein Mann ins Auge, der aussieht wie Indiana Jones“. Dieser „behauptet, dass Cannabis seinen Krebs geheilt und er seitdem selbst tausende erfolgreich damit behandelt hat“. Es handelt sich natürlich um Rick Simpson, der als Pionier der Therapie mit Cannabisöl gilt (daher der Name Rick Simpson Oil; RSO). Die Journalistin schafft es, Simpson persönlich in Kroatien zu treffen und spannende Geschichten und Hintergründe aus erster Hand zu erfahren. Da sie als Wissenschaftlerin in den Geschichten noch keine handfesten Beweise sieht, forscht sie weiter und lässt Patienten, Ärzte und Wissenschaftler zu Wort kommen. Neben den Möglichkeiten kommen dabei auch Grenzen und Unzulänglichkeiten zur Sprache. Für den Zuschauer ergibt sich ein umfassender Einlick in das Thema.

Zwischen den Interviews mit den Patienten und der Fertigstellung der Sendung lagen mehrere Monate, sodass am Schluss nochmal ein vielsagender Blick auf die Entwicklung des Gesundheitszustands der Betreffenden geworfen werden kann.

Hie geht’s zur Sendung in der 3Sat-Mediathek: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=56820

[Fallbericht] Nach Cannabis-Einnahme: Leukämie bei Siebenjähriger zurückgebildet

Die heute 10-jährige Mikayla aus Oregon feiert ihre Freiheit von Leukämie wie einen Geburtstag. Vor drei Jahren hatte sich ihre kurz zuvor diagnosizierte akute lymphoblastische T-Zell-Leukämie vollständig zurückgebildet. Ihre Familie führt die Rettung ihres Lebens auf die Wirkungen von Cannabisöl zurück.

Mikaylas erste Symptome wurden für eine Streptokokken-Infektion gehalten und mit Antibiotika behandelt, was die Verschlechterung ihres Zustands jedoch nicht aufhalten konnte. Erst nach einer Knochenmarkentnahme und anderen belastenden Eingriffen wurde die Leukämie festgestellt. Die ersten Gaben von 1 Gramm Cannabisöl pro Tag bekam Mikayla von ihrer Mutter zunächst „nur“ verabreicht, um die Folgen der Chemotherapie zu lindern. Heute ist die Mutter überzeugt, die Rettung von Mikaylas Leben sei der Cannanisbehandlung zu verdanken.

Die Forderungen nach mehr unvoreingenommener Forschung an den Effekten von Cannabis in der Krebstherapie werden mittlerweile auch von der amerikanischen Krebsgesellschaft vorgetragen.

Den kompletten Fallbericht mitsamt weiterer Details und Hintergründe lesen Sie im englischsprachigen Originalartikel auf TheFreeThoughtProject.com, 04.08.2015, http://thefreethoughtproject.com/10-year-old-girl-treating-cancer-cannabis/

100 wissenschaftliche Studien zu Cannabis bei Krebs

*** aktualisiert am 08.02.2016 ***

Wie Higher Perspective meldet, ist die Zahl der Studien, die den medizinischen Nutzen von Cannabis bei Krebs be- oder zumindest nahelegen, mittlerweile dreistellig geworden. Dennoch ist die Heilpflanze in den meisten Ländern der Welt als illegale Droge mit hohem Missbrauchspotenzial und ohne (oder mit bedingtem) medizinischen Nutzen klassifiziert. Ändern wird sich das wohl erst, wenn einwandfreie Humanstudien vorliegen, die keinen Zweifel mehr zulassen. Bis das passiert, liegt es in den Händen der Patienten sich zu informieren und eine Entscheidung zu treffen.

Unter der Meldung auf Higher Perspective finden Sie eine Linkliste zu sämtlichen Studien sowie eine spannende Filmdokumentation, in der führende Wissenschaftler über den Einfluss von Cannabis auf die menschliche Gesundheit sprechen. Weitere Studien zur Wirkung von Cannabis und Cannabidoiden bei unterschiedlichen Leiden finden Sie hier.

Update

Einen weiteren Artikel zu diesem Thema mit einigen nach verschiedenen Krebsarten unterteilten Beispielen wurde am 17.05.2015 auf Wakeup-World.com veröffentlicht: http://wakeup-world.com/2015/05/17/over-100-scientific-studies-agree-cannabis-annihilates-cancer/

Quelle: Higher Perspective, Oktober 2015, http://www.higherperspectives.com/there-are-now-100-scientific-studies-that-prove-cannabis-cures-cancer-1429984852.html

US-Gesundheitsministerium: Cannabis tötet Krebszellen

Die heilende Wirkung von Cannabis wird auch von offizieller Seite immer öfter bestätigt: wie Focus Online berichtet, geht nun sogar das US-Gesundheitsministerium mit entsprechenden neuen Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit. Die Behörde beruft sich auf verschiedene Studien, die gezeigt hatten, dass Cannabinoide Krebszellen unter Laborbedingungen zerstören. Auf seiner Website bestätigte das Ministerium offiziell, dass Cannabiskonsum die Heilung von Krebs fördern kann. Zwar wurde einschränkend angemerkt, dass die Tests bisher nur an Mäusen durchgeführt wurden, doch die Ergebnisse seien dennoch hoffnungsvoll – besonders im Hinblick auf Leber- und Brustkrebs.

Hier geht es zum Focus-Online-Artikel mit Video.

[Video] Cannabis als Medizin

Dieses kurze Video über die legalen Möglichkeiten der Behandlung mit Cannabis zeigt in erster Linie das Potenzial von Cannabis als Schmerzmittel auf, lässt jedoch auch andere Nutzen anklingen.

Erschienen ist das Video am 05.11.2015 auf DeutscheWelle.de. Der Sender beschreibt es mit folgenden Worten:

„Forscher und Ärzte sehen in der Hanfpflanze ein hohes therapeutisches Potential. Das liegt an ihren schmerzlindernden, entzündungshemmenden und nervenschützenden Inhaltsstoffen. Medizinischer Cannabis ist jedoch umstritten wie kaum eine Arznei.“

Rat- und Hinweisgeber zu Cannabisöl (RSO)

Die folgenden neun Hinweise und Ratschläge richten sich an Menschen, die auf der Suche sind nach Bezugsquellen für medizinisches Cannabisöl (RSO). Cannabisöl ist THC-haltig und daher im deutschsprachigen Raum illegal. Wir möchten mit diesem Artikel niemanden zum Kauf ermutigen – da wir aber aus Leserzuschriften wissen, dass sich viele Patienten vom geltenden Recht nicht abschrecken lassen, möchten wir diesen Menschen zumindest dabei helfen, Betrüger, schwarze Schafe und unlautere Praktiken zu erkennen.

Frisches Cannabisöl aus dem Labor.
Frisches Cannabisöl aus dem Labor.
  1. Verwenden Sie keine CBD-Produkte aus Hanf oder nur THC allein. Isoliertes CBD oder THC ist nicht geeignet, um den Krebs zu besiegen. Auch mit einer Mischung aus isoliertem CBD und THC erzielt man nicht dieselben Effekte wie mit echtem Cannabisöl, dem „RSO“ genannten Vollextrakt aus weiblichen medizinischen Cannabispflanzen.
  2. CBD stoppt nur die Ausbreitung von Krebs, THC kann den Tod von Krebszellen bewirken. Nur beide Stoffe in Kombination (in Form eines Cannabis-Vollextrakts, siehe 1.) können den Krebs zu beseitigen.
  3. Kaufen Sie nur von erfahrenen Erzeugern. Unerfahrene Hersteller verwenden mitunter Rohstoffe, die Schimmelpilze, Fäkalien oder gesundheitsgefährdende Chemikalien enthalten.
  4. Erfahrene Hersteller und Labors extrahieren mit „Everclear“ (ein bestimmter Alkohol).
  5. Kaufen Sie niemals aus Quellen, die das Geld vorher zu einem toten Briefkasten gesandt haben wollen. Auch bei sämtlichen Money-Transfer-Überweisung (z.B. Western Union u.ä.) ist höchste Vorsicht geboten. Oft verbergen sich dahinter unseriöse Anbieter – das Geld ist weg und Sie erhalten keine oder minderwertige Ware. Bestehen Sie auf persönlichen Kontakt und eine persönliche Übergabe.
  6. Viele Anbieter werben mit dem Namen Rick Simpson, oft über Facebook oder Foren- bzw. Websitekommentare. Auch hier sollten die Alarmglocken angehen: Rick Simpson hat mehrfach betont, dass er kein Cannabisöl verkauft und warnt regelmäßig vor Betrügern, die in seinem Namen abkassieren.
  7. Vorsicht bei Anbietern von Kapseln und Zäpfchen: Sie können beim Kauf nicht kontrollieren, was wirklich darin enthalten ist! Wenn Sie das Öl mithilfe von Kapseln oder Zäpfchen applizieren möchten, kaufen Sie sich Leerkapseln bzw. geeignete Zäpfchen und bestücken Sie sie selbst.
  8. Die von Rick Simpson propagierte Dosierung von einem Gramm pro Tag entspricht nicht länger dem Forschungsstand. Aktuell sieht es so aus: Die eigene, individuelle Verträglichkeit wird ermittelt, indem Sie mit einer kleinen Menge beginnen und die Dosis langsam steigern. Nehmen Sie die Dosen vor dem Schlafengehen zu sich, da der Körper über Nacht regeneriert und so die besten Effekte erzielt werden können. Haben Sie sich ein wenig an die Wirkung des THCs gewöhnt, können Sie die Dosis weiter erhöhen. Merke: Nehmen Sie zu hohe Dosen zu sich, setzten Sie den Körper und Kreislauf unter Stress, was den Heilerfolg deutlich mindern kann.
  9. Informieren Sie sich so gut es geht über einen Anbieter. Immer häufiger versuchen Trittbrettfahrer im Internet – besonders in den sozialen Netzwerken – die Erfahrung und den Sachverstand von renommierten Experten abzugraben, indem sie unter falschen Namen auftreten (Beispiel Rick Simpson, siehe 6.). Damit diffamieren und diskreditieren sie nicht nur die authentischen Experten, sondern schaden dem Ruf der gesamten Szene. Hier einige erfahrene Berater und Experten, an die Sie sich mit Fragen wenden können:

* Herr Grewe hat uns in der Vergangenheit mehrere dokumentierte Heilungserfolge zukommen lassen, zu finden in unserer Artikelkategorie „Fallberichte“.

Nexavar: Bayers zahnloser Goldesel

Anmerkung der Redaktion: Der folgende Artikel wurde ursprünglich am 15.04.2014 in einem eingestellten Weblog veröffentlicht. Da er dort nicht mehr online ist, durften wir ihn mit freundlicher Genehmigung erneut – mit einigen kleinen redaktionellen Veränderungen – veröffentlichen.

Geld oder Leben?

bugatti veyron super sport

Der Bugatti Veyron Super Sport. Bild: von Supermac1961 [CC-BY-2.0]

Der Bugatti Veyron Super Sport gilt als das teuerste Auto der Welt: Rund zwei Millionen Euro blättert dafür auf die Ladentheke, wer die nötige Pinke hat.

Die deutsche Pharmafirma Bayer setzt allein mit ihrem Krebsmittel Nexavar Jahr für Jahr eine Summe um, die etwa 350 Bugattis entspricht: Ca. 700 Millionen Euro fließen dank Nexavar durch Bayers Hände – jährlich! Die hohe Summe ist Ausdruck des ebenso hohen Verkaufspreises: Eine Nexavar-Behandlung kostet die Krankenkassen ca. 60.000 Euro pro Patient und Jahr. Das entspricht dem Wert eines 100-Quadratmeter-Fertighauses aus Stein.

Doch ist das Mittel sein Geld wirklich wert? Ein Blick auf die Geschichte Nexavars hinterlässt einen zweifelhaften Beigeschmack … Weiterlesen

US-Drogenbehörde gibt Nutzen von Cannabis zu

Amtliche Stellen melden es und die Boulevardpresse reicht es weiter: Die britische Zeitung Dailymail berichtet, dass die US-Drogenbehörde „zugegeben“ hat, dass Cannabis medizinische Vorteile bringe. Außerdem vermelde die US-Administration, dass die Droge helfen könne, einige Krebszellarten zu töten und andere schrumpfen zu lassen. Darüber hinaus berichtet Daily Mail über den Einsatz von Cannabinoiden in der Therapie von MS-(Multiple-Sklerose-)Patienten.

Noch besser „verbrieft“ und „amtlich“ kann man sich die Fakten um den medizinischen Nutzen von Cannabis eigentlich kaum noch wünschen – zumindest wenn man es für wichtig hält, dass die Kenntnis und Akzeptanz der Heilpflanze Cannabis eines Tages bis ins Maintream- und Massenbewusstsein vordringt … Lesen Sie ausführlicher dazu im Daily-Mail-Originalartikel unter http://www.dailymail.co.uk/health/article-3036667/How-cannabis-help-cancer-patients-Drug-kills-cancer-cells-shrinks-brain-tumours-report-reveals.html