[Fallbericht] Cannabis-Öl bei metastasiertem Prostata-Krebs

Der Patientenberater und Leser unserer Website Hans Grewe hat uns erneut einen Patientenbericht zukommen lassen, den wir gern mit Ihnen teilen. Der volle Name und die Email-Adresse des Patienten sind der Redaktion bekannt, werden aber nicht veröffentlicht.

Diagnose: Prostata-Krebs

Der Patient in diesem Fall nennt sich selbst Robert und ist 69 Jahre alt. Im November 2015 eruntenfuhr er mittels PET-/CT-Diagnose, dass er an einem Prostatatumor litt, der bereits zahlreiche Metastasen in der Wirbelsäule und der linken Hüfte ausgebildet hatte. Was dann geschah, schildert der Patient in einer Email. Der Text wurde zugunsten der Lesbarkeit minimal angepasst, inhaltliche Veränderungen wurden keine vorgenommen. Die Scans der Testergebnisse (siehe unten) wurden von der Redaktion nachgeschwärzt.

Chemo und Bestrahlung abgelehnt

Die vom Urologen im ersten Gespräch empfohlene Chemotherapie lehnte ich ab, ebenso eine Strahlenbehandlung. Akzeptiert hatte ich jedoch als „erste Hilfe“ eine sog. Anti-Hormonbehandlung, die ich allerdings nach einem halben Jahr wieder abgesetzt habe.

Alternative: Cannabis-Öl

Ich nahm mir Zeit, um mich über alternative Behandlungsmöglichkeiten zu
informieren. Zufällig las ich in einer Tageszeitung eine kurze Meldung, die besagte,
dass sich in den USA ein Krebspatient im 4. Stadium mit Cannabis geheilt habe. Ich
begann, mich gründlicher zu informieren. Es war nicht schwer, im Netz Berichte von
Tumorpatienten zu finden, die dank Cannabis-Öl komplett geheilt wurden oder aber
signifikante Besserung erfahren hatten. Die Intensität der vielen Schilderungen
bewirkte, dass ich eine sehr große Zuversicht entwickelte, dass THC-haltiges
Cannabisöl mir helfen würde.

Woher nehmen?

Das Problem war nur: wo bekommt man das Öl her? Verkauf, Erwerb und Verzehr von THC-haltigem Cannabisöl sind bekanntlich fast überall auf der Welt strafbar. Ein Ausflug ins Darknet brachte nichts. Ich forschte weiter, bis ich schließlich nach langem Suchen den entscheidenden Hinweis in einem Patienten-Forum fand. Der Kontakt wurde hergestellt, und nach kurzer Zeit konnte ich 60 Gramm erstklassiges
Cannabisöl (mit ca. 70% THC und ca. 25 % CBD) erwerben.

Die Therapie und ihre Folgen

Dann ging alles sehr schnell. Ich nahm ab Mitte Januar 2016 bis zum heutigen Tag jede Nacht eine Dosis Öl, die ich nach und nach auf 1 Gramm  steigerte. Das einzige spürbare Symptom, das ich hatte (Metastasen-Schmerzen beim Gehen und Liegen), verschwand innerhalb von 4 Wochen und ist bis heute (Januar 2017) nicht wieder aufgetaucht. Nach einem halben Jahr war der PSA von 4800 (!) auf immerhin 14 gefallen, also nahe beim Referenzwert meiner Altersklasse. Auch die Knochenwerte entwickelten sich erfreulich: Nach einigen Monaten war die Aktivität in der Hüfte zum Stillstand gekommen. Mithilfe eines speziellen Bluttests (TKTL1) wurde ebenfalls nach einem guten halben Jahr festgestellt, dass die Krebs-Stammzellen vernichtet waren. Schließlich ergab eine MRT-Untersuchung im Dezember 2016, dass vom Tumor und den Metastasen nur noch inaktive Reste vorhanden waren, mit deren Verschwinden in absehbarer Zeit zu rechnen sei. Ich kann also mit größter Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass ich geheilt bin.

Scans der Ergebnisse der zellulären Diagnostik

Ratschläge für Betroffene

Abschließend noch einige Ratschläge für Betroffene:

  1. Nach der Diagnose nicht in Panik verfallen.

  2. Zeit nehmen für gründliche Information bzgl. alternativer Behandlungsmöglichkeiten. (Auf ein paar Tage oder gar Wochen mehr kommt es in den meisten Fällen nicht an.) Eine gute Übersicht findet man in der 9-teiligen TTAC-Dokumentation (www.TheTruthAboutCancer.com) oder auch bei www.CancerTutor.com.

  3. Nicht alles auf eine Karte setzen. Man kann im Vorhinein nicht wissen, welcheBehandlung anschlagen wird. Alle seriösen Experten empfehlen die gleichzeitigeAnwendung einer ganzen Reihe von Behandlungen. Ich habe außer Cannabis-Öl noch folgende Behandlungen in Anspruch genommen:
    – fortlaufende B17-Infusionstherapie
    – Gc-MAF
    – Budwig-Protokoll
    – Natron/Ahornsirup-Protokoll
    – Protandim
    – Salvestrole
    – wöchentliche schamanistische Heilsitzungen

    Dennoch sagt mir mein Gefühl, dass ich den Behandlungserfolg vor allem dem Cannabis-Öl verdanke.

Appell an Betroffene

Zum Schluß noch ein Appell an alle, die sich mit einer Krebs-Diagnose
auseinandersetzen müssen:

Nicht die Nerven verlieren, nicht vor lauter Angst der Schulmedizin blind vertrauen. Krebs ist kein Todesurteil mehr, Krebs ist heilbar.

Wir danken Robert herzlich für seinen Erfahtungsbericht und hoffen, dass auch andere Patienten davon profitieren können. Herzlichen Dank auch an Hans Grewe für die Vermittlung.

Mehr Erfahrungberichte finden Sie in unserem Archiv.

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Bilder & Bericht: Cannabis-Öl (RSO) bei metastasierendem Brustkrebs

Den folgenden Bericht mitsamt Bildern hat unser Leser Hans Grewe zur Verfügung gestellt und darf mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin veröffentlicht werden. Was den Bericht besonders macht, sind die zahlreichen Farbfotos, die den Heilungsprozess dokumentieren. Doch sehen Sie selbst …

Zusammenfassung

01Ein Mann leidet seit vier Jahren an mittlerweile metastasiertem Brustkrebs, als seine Frau sich entscheidet, Cannabis-Öl (RSO) für ihn zu besorgen. Unter anfänglicher Aufsicht des Patientenberaters Hans Grewe beginnt ihr Mann mit der Therapie. Neben der innerlichen Einnahme beklebt seine Frau ihm die Hautmetastasen mit Pflastern, auf die je ein Tropfen Öl geträufelt wurde. Die Pflaster werden alle zwei Tage ausgewechselt. Bereits nach wenigen Tagen ist eine optische Verbesserung festzustellen: Die Metastasen schrumpfen und sind nach einigen Monaten nicht mehr zu erkennen. Der Mann wird schließlich als geheilt entlassen. Im folgenden Video finden Sie das Wichtigste in Bild und Ton, im Artikel wird es dann ausführlicher.

Bilder: Stationen einer Heilung

Die folgenden Zitate stammen aus einem bebilderten PDF der Frau des Patienten, das der Redaktion vorliegt. Es wurden marginale Änderungen zur Verbesserung der Lesbarkeit vorgenommen. Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.

Äußerliche Anwendung auf Metastasenbeulen

„Nach wenigen Tagen der Cannabisbehandlung schrumpelten die Metastasenbeulen in sich zusammen.“

50 Prozent Metastasenrückgang in 10 Wochen

„Die Metastasen fühlten sich anfangs an wie wässrig gefüllte Brandblasen. Nach einem Behandlungszeitraum von ca. 10 Wochen, wo alle zwei Tage die Pflaster mit je einem Tropfen Cannabis-Öl beklebt wurden, minimierten sich sämtliche Metastasen um über die Hälfte. Ärzte beobachteten das Phänomen neugierig und fotografierten es auch, äußerten sich aber nicht zu dieser Tatsache. […] Lediglich bei der letzten Besprechung sagte uns sein Arzt aus der Onkologie: Sie haben es geschafft, ich weiß nicht, was Ihnen geholfen hat – ob es unsere Chemotherapie war oder Ihr Cannabis -, aber es ist alles weg, machen sie nun Urlaub erholen Sie sich.“

Geheilt entlassen

„Im März 2016 war er äußerlich sichtbar metastasenfrei, laut MRT, CT und PT auch innerlich. Laut Entlassungsbericht der Onkologie war alles rückläufig!“

Ärztefehler: Tod trotz Heilung

Leider endet die Geschichte hier nicht. Zwei Wochen nach der Entlassung litt der Patient an starken Kopfschmerzen. Zum Abklären suchte er erneut die Klinik auf und wurde dabehalten. Weil die Krankenakte offenbar nicht gelesen wurde, behandelte man ihn dort mit Haldol – die Ärzte gingen fälschlich davon aus, die Schmerzen würden von Metastasen im Kopfbereich herrühren. Sechs Wochen später verstarb er, vermutlich infolge der Nebenwirkungen des Medikaments. Seine Witwe berichtet:

„Er hatte Kopfweh, und da ich ihm nicht irgendetwas geben wollte, brachte ich ihn in die Onkologie, um da ein Schmerzmittel zu bekommen für ihn. Sie mussten ihn stationär aufnehmen, um die Medikamente einzustellen. Leider hat man auf der Station die Berichte nicht gelesen und ihn auf Metastasen im Kopf behandelt, mit je 3×30 Tropfen pro Tag. Er bekam dadurch epileptischen Anfälle, täglich mehrfach, wurde fixiert, er bekam Halluzinationen, Verfolgungswahn – man machte ihn da kaputt, dann sagte man mir, er würde am Wochenende sterben, ich sollte mich verabschieden. Er hörte das, wollte da weg, ich nahm ihn mit Heim, versuchte ihn von den scheiß Halluzinationen runterzukriegen. Er starb ganz schrecklich sechs Wochen später, grausam erstickt.“

Wir wünschen den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen alles Gute und viel Kraft. Hoffen wir gemeinsam, dass die Geschichte seiner Heilung andere Menschen vor Leid oder Tod bewahren kann.

[Fallbericht] Cannabis-Öl bei Lungenkrebs

Der folgende Fallbericht wurde uns vom Patientenberater Hans Grewe aus Amsterdam zugesendet. Persönliche Daten und Hinweise auf die Identität der Patientin wurden entfernt.

Es geht um den Fall einer Frau und Mutter (Anfang 40), die Anfang des Jahres 2015 erfährt, dass sie an Lungen- und Rippenfellkrebs leidet – laut Aussage der Ärzte besteht keine Chance auf Heilung und ihre Lebenserwartung wird auf 24 Monate geschätzt.

Gut ein Jahr später entscheidet Sie sich für eine Therapie mit Cannabis-Öl (RSO). Nach einige Wochen der Einnahme berichtet die Schwester der Erkrankten über deren Zustand:

„Meiner Schwester geht es so viel besser. Ihre Schmerzen sind gelindert, sie schläft wieder ruhiger und ich bilde mir ein, sie sieht bereits viel gesünder aus. Zur Zeit ist sie in der Klinik, um eine Hyperthermie durchzuführen und ich bin gespannt, ob die Ärzte dort eine Veränderung feststellen können.

Auf jeden Fall hat sich ihre Lebensqualität durch das Cannabis-Öl enorm gesteigert.

Zu Beginn der Einnahme des Öls hatte sie schon ein paar Probleme. Sie fühlte sich ‚wie besoffen‘, wenn sie nachts auf die Toilette musste. Ich habe ihr dann geraten, sie soll die Dosis nicht so schnell steigern. Viel hilft nicht viel. Und so handelt sie jetzt auch.“

Wir wünschen der Patientin und ihrer Familie alles Gute! Sollten wir Neuigkeiten erfahren, werden wir diese gern mit Ihnen teilen.

Cannabis und Chemo: Es geht auch gemeinsam

Und wieder macht ein Fall von Heilung eines „unheilbaren“ Lungenkrebses die Runde: der 50-jährige Darren Miller ist der Meinung, dass er ein solches „Wunder“ einer Kombination aus Cannabisöl und Chemotherapie verdankt. Miller leidete an Lungenkrebs, einer Krebsform, die für geringe Überlebensraten bekannt ist. Auch Darrens Überlebensaussichten standen nicht zum besten – bis er nach umfangreichen Recherchen und Lektüre vieler Erfahrungsberichte seine Chemotherapie um die Anwendung von Cannabisöl erweiterte und damit das Blatt komplett wendete. Dabei hatte Darren nicht nur vor, sein Leben zu verlängern, sondern er wollte es dauerhaft retten.

Mittlerweile ist Darren Miller dabei, seine Erfahrungen mit seinem Lungenkrebs-Bekämpfungs-Rezept weiterzugeben, um Anderen zu helfen, den Weg zur Heilung zu finden. Das Programm, dass er mit seiner Frau leitet, heißt „Compassionate Cannabis“. Ein vielversprechender Name – lesen Sie hier mehr dazu.

Quelle: Trueactivist.com, 16.02.2016, http://www.trueactivist.com/50-year-old-man-cures-lung-cancer-with-cannabis-oil-stuns-cbs-news/

Verbotene Heilung: die Wahl zwischen Krebstod und Knast

Sterben oder das Gesetz brechen: Welche Wahl würden Sie an dieser Stelle treffen? Randal Ray Robertson aus Pennsylvania stand vor dieser Wahl. Nachdem ihm ein selten vorkommender Gallengang-Krebs diagnostiziert und eine verbleibende Lebenszeit von 9– 1 Monaten prognostiziert wurde, entschied er sich fürs Überleben. Dafür riskierte er es, inhaftiert zu werden und griff zu medizinischem Cannabis. Das sollte sich als eine Wahl herausstellen, die Randal voraussichtlich ein normales, krebs-freies Restleben beschert und seiner Familie eine Menge Schmerz erspart. Seine Geschichte teilte er im November 2015 dem Sender ABC27 mit. Seitdem geht sie viral und wurde viele tausend Mal auf Facebook geteilt.

Zunächst hatte ABC27 seine Identität geschützt, doch angesichts des überragenden Heilerfolgs trat Randal Robertson aus dem Schatten – mit einer Botschaft an die Gesetzgeber. Lesen Sie hier mehr zu Einzelheiten und  Verlauf dieser spannenden Story – und über die Steine, die sie ins Rollen bringt.

Quelle: ABC27.com, 16.02.2016 (14.03.2016), http://abc27.com/2016/02/16/update-cancer-patient-illegally-healing-with-medical-marijuana-identifies-himself/

[Fallbericht] Mit Cannabisöl gegen „unzerstörbaren“ Hirntumor

Kelly Hauf hat nicht nur ein bemerkenswert tolles Aussehen, sondern auch eine bemerkenswerte Geschichte. Zwar keine ganz einfache Geschichte, doch eine, die es lohnt, erzählt zu werden, weil sie immer und überall passieren kann:

Als Kelly 38 Jahre alt war, stellten sich plötzlich schwere Kopfschmerzen ein, die nicht wieder verschwanden. Ihr Arzt ordnete sofort einen CT-Scan an, dessen Ergebnis Kellys Leben für immer veränderte: Im linken Hirnlappen hob sich eine drei Zentimeter lange Masse vom restlichen Gewebe ab. Dazu Kelly in eigenen Worten:

Der Chirurg empfahl eine sofortige Hirnoperation. Doch nach einigen Diskussionen und wegen des langsamen Tumorwachstums sowie des Fehlens benachbarter Ödeme, befand er es dann doch für vertretbar, die Operation zu vertagen und den Tumor zunächst per dreimonatlicher Magnetresonanztomographie zu beobachten. Der Tumor blieb dann für gut drei Jahre stabil, um mit einem Mal um 25 Prozent zu wachsen.

Am 4.9.2003, meinem 41. Geburtstag, fand die Operation im Cedars Sinai in Los Angeles statt. (…) Der Eingriff war augenscheinlich ein Erfolg und weder Bestrahlung noch Chemo wurden empfohlen. Doch es ist unwahrscheinlich, dass jede Krebszelle gefunden und entfernt wird und die Natur von Gliomen (dieses Typs Hirntumor) ist, im Laufe der Zeit zurückzukehren. Die dreimonatlichen Magnetresonanztomographien mussten fortgesetzt werden und für mich und meinen Mann wurde das Leben „von MRI zu MRI“ zur Normalität.

Eines Tages, als alle anderen Mittel nach und nach versagt hatten, stieß Kelly dann auf Cannabisöl und startete einen Versuch, ihren Hirntumor damit zu behandeln. Die Einzelheiten, welche Öle sie verwendete und welche Maßnahmen sie noch ergriff, können Sie hier im englischsprachigen Originalartikel sehr ausführlich nachlesen. An dieser Stelle sei nur erwähnt, dass die Resultate sensationell waren. Oder sollte man vielleicht doch eher sagen: erwartungsgemäß?

Quelle: „Woman Credits Cannabis Oil With Treating Her Brain Cancer“ auf http://www.medicalmarijuana.co.uk; www.medicalmarijuana.co.uk/woman-credits-cannabis-oil-with-curing-her-brain-cancer/

[Fallbericht] Nach Cannabis-Einnahme: Leukämie bei Siebenjähriger zurückgebildet

Die heute 10-jährige Mikayla aus Oregon feiert ihre Freiheit von Leukämie wie einen Geburtstag. Vor drei Jahren hatte sich ihre kurz zuvor diagnosizierte akute lymphoblastische T-Zell-Leukämie vollständig zurückgebildet. Ihre Familie führt die Rettung ihres Lebens auf die Wirkungen von Cannabisöl zurück.

Mikaylas erste Symptome wurden für eine Streptokokken-Infektion gehalten und mit Antibiotika behandelt, was die Verschlechterung ihres Zustands jedoch nicht aufhalten konnte. Erst nach einer Knochenmarkentnahme und anderen belastenden Eingriffen wurde die Leukämie festgestellt. Die ersten Gaben von 1 Gramm Cannabisöl pro Tag bekam Mikayla von ihrer Mutter zunächst „nur“ verabreicht, um die Folgen der Chemotherapie zu lindern. Heute ist die Mutter überzeugt, die Rettung von Mikaylas Leben sei der Cannanisbehandlung zu verdanken.

Die Forderungen nach mehr unvoreingenommener Forschung an den Effekten von Cannabis in der Krebstherapie werden mittlerweile auch von der amerikanischen Krebsgesellschaft vorgetragen.

Den kompletten Fallbericht mitsamt weiterer Details und Hintergründe lesen Sie im englischsprachigen Originalartikel auf TheFreeThoughtProject.com, 04.08.2015, http://thefreethoughtproject.com/10-year-old-girl-treating-cancer-cannabis/

[Fallbericht] Cannabisöl bei atypischem Gesichtsschmerz

Unser Leser Hans Grewe hat uns das medizinische Tagebuch einer Patientin zukommen lassen, die an atypischem Gesichtsschmerz leidet. Zu ihren weiteren Beschwerden zählen Arthritis, Diabetes Typ 1, nicht näher spezifizierten Kalkablagerungen, Angina pectoris und erhöhte Leberwerte. Mit Herrn Grewes Hilfe hat die Patientin am 14.11.2015 eine Cannabisöl-Therapie begonnen. Ihre ersten Ergebnisse geben wir im Folgenden wieder. Der Bericht liegt uns in Originalfassung vor, die Mailadresse und der Realname der Patientin sind uns bekannt. Die stichpunktartigen Einträge wurden von uns zugunsten der Lesbarkeit und Verständlichkeit redaktionell bearbeitet.

14.11.2015

Am Abend 0,13 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand
    • Nacht: sehr schlecht geschlafen, wirre Träume, Herzrasen, warmer Bauch
    • überall kribbelte es
  • Arthritis: Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: [kein Eintrag]
  • Diabetes Typ 1: noch hoher Blutzuckerspiegel
  • Verkalkung: noch Schmerzen
  • Angina pectoris: noch Schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Hierzu kann ich erst am 08.12.2015 etwas schreiben, da ich dann zu einer Untersuchung muss.

15.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand
    • Vormittag: Mir war schlecht, nachdem ich mittags geschlafen hatte ging es besser, musste zusätzlich Schmerzmittel nehmen.
    • Nacht: sehr gut geschlafen, sechs Stunden am Stück (sonst zwei bis drei Stunden)
    • nächster Tag: Ich fühlte mich ausgeruht und war sehr aktiv, keine zusätzlichen Schmerzmittel, trotzdem schmerzfrei, die Sprunggelenke sind dünner geworden, obwohl ich viel herumgelaufen bin.
  • Arthritis: Keine Schmerzen. Schwellung ging zurück.
  • atypischer Gesichtsschmerz: Es kribbelte überall.
  • Diabetes Typ 1: Zuckerspiegel nicht wesentlich zurückgegangen
  • Verkalkung: heute keine Schmerzen
  • Angina pectoris: beim Luftholen noch schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

16.11.2015

Am Abend 0,22 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand
    • Nacht: Konnte nicht einschlafen, nachts sehr unruhig, keine Träume, bin in der Nacht aufgestanden.
    • Vormittag: etwas kaputt, träge, keine Schmerzen, aber überall Kribbeln, bin müde
  • Arthritis: weniger Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: [kein Eintrag]
  • Diabetes Typ 1: Blutzuckerspiegel nicht runtergegangen
  • Verkalkung: wenig Schmerzen
  • Angina pectoris: Schmerzen beim Atmen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

17.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand: keine Änderung zu gestern
  • Arthritis: weniger Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: Schwellung geht zurück
  • Diabetes Typ 1: Blutspiegel unverändert
  • Verkalkung: weniger Schmerzen
  • Angina pectoris: Schmerzen beim Atmen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

18.11.2015

Am Abend 0,21 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

[keine weiteren Einträge]

19.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Allgemeinzustand: Nicht gut geschlafen, aber es tut sich im Gesicht einiges.

[keine weiteren Einträge]

20.11.2015

Am Abend 0,2 Gramm RSO eingenommen.

  • Allgemeinzustand: sehr gut und sehr lange geschlafen, trotzdem am Tag müde und antriebslahm.
  • Arthritis: keine Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: es kribbel überall, Gesicht nicht mehr so starr.
  • Diabetes Typ 1: Blutwerte nicht wesentlich besser
  • Verkalkung: keine Schmerzen
  • Angina pectoris: 6 auf der Schmerzskala [von max. 10]
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

21.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Arthritis: keine Schmerzen, aber Schwellung noch nicht zurückgegangen
  • atypischer Gesichtsschmerz: Gesicht ändert sich täglich und wird immer weicher
  • Diabetes Typ 1: Blutspiegel ist immer noch zu hoch
  • Verkalkung: keine Schmerzen
  • Angina pectoris: manchmal beim Atmen noch Schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

22.11.2015

Am Abend 0,18 Gramm Cannabisöl (RSO) eingenommen.

  • Arthritis: keine Schmerzen
  • atypischer Gesichtsschmerz: Gesicht wird weicher
  • Diabetes Typ 1: Blutspiegel gleichbleibend
  • Verkalkung: keine Schmerzen
  • Angina pectoris: beim Atmen noch manchmal Schmerzen
  • zu hohe Leberwerte: Messung erfolgt später

Anmerkung der Redaktion

Bei Krankheiten wie Krebs kann es Wochen dauern, bis Cannabisöl eine zweifelsfreie Wirkung zeigt. Für atypischen Gesichtsschmerz liegen wenig Erfahrungsberichte vor. Auch wenn der hier wiedergegebene Bericht nur wenige Tage abdeckt, hielten wir ihn gerade für Betroffene für relevant genug und werden – sofern die Patientin bereit ist – versuchen, Ihnen demnächst eine Fortsetzung zu präsentieren.

[Fallbericht] RSO bei Lungenkrebs und Diabetes

David, Jahrgang 1958, behandelt sein metastasierendes Adenokarzinom seit August 2015 mit Rick-Simpson-Öl (RSO). Als „Nebenwirkung“ lindert das Öl auch sein Diabetes. Der folgende Beitrag ist ein genehmigter, redaktionell überarbeiteter Auszug aus seinem Blogtagebuch HilftRSOE.blogspot.com.

Beginn der Therapie mit RSO

30.08.2015

Hallo, mein Name ist David. Ich habe nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (Adenokarzinom) im Stadium 4 mit Metastasen in der Lunge und an den Nebennieren. Seit Dezember 2013 diverse Chemotherapien und die damit verbundenen Nebenwirkungen. Ich habe mir nun aufgrund meiner Internetrecherchen das Rick-Simpson-Öl (RSO) besorgt und will es testen. Meine Erfahrungen und Testergebnisse werde ich hier veröffentlichen.

Derzeitiger Gesundheitszustand:

  • Übelkeit und Apetitlosigkeit
  • Schmerzen
  • Belastbarkeit sehr geringfügig
  • 24 Std. Sauerstoff wird seit August 2014 benötigt.

Aufgrund der hohen Kosten habe ich mir erst einmal nur 20 Gramm RSO besorgen können (an dieser Stelle schon einmal Danke an Hans) und hoffe es reicht bis zur nächsten CT im Oktober.

Heute beginne ich also mit dem Öl, ich fange mit 200 Milligramm an. Nach ca. 45 Minuten merke ich den Eintritt des Highs, nach zwei Stunden habe ich Bettschwere.

02.09.2015

Nach drei Tagen der Einnahme stellen sich Veränderungen ein. Ich muss tagsüber öfter zur Toilette, schlafe nun aber nachts deutlich besser. Vorher musste ich nachts vier- bis fünfmal auf die Toilette, nun schlafe ich gute acht Stunden durch. Die Schmerzen sind auch deutlich zurück gegangen. Ich werde nun auf 300 Milligramm täglich erhöhen. Der Appetit kommt nun auch langsam wieder.

16.09.2015

Nach zwei Wochen der Einnahme sind kleine Veränderungen bei der Belastbarkeit zu spüren. Ich nehme nun 470 Milligramm täglich, brauche weniger zusätzlichen Sauerstoff und kann mich auch mal wieder selbständig in der Wohnung bewegen. Da ich auch einen Insulinpflichtigen Diabetes Typ 2 habe, hier der Hinweis, dass sich die Blutzuckerwerte auch verbessert haben, ich brauche nun auch weniger Insulin.

Also alles in allem erstmal alles besser als erwartet, aber erst die CT im Oktober wird zeigen, ob auch der Krebs schon sichtbar angegriffen wurde. Nächste Woche habe ich wieder Chemo, mal schauen was die Nebenwirkungen dann noch machen.

24.09.2015

Gestern hatte ich wieder meine Chemotherapie (Carboplatin), normalerweise müsste es mir deutlich schlechter gehen. Übelkeit hab ich keine und die Atemnot hat sich nicht eingestellt.

27.09.2015

Nun kam doch noch mit Verzögerung eine Verschlechterung des Allgemeinzustands. Freitag und Samstag stellte sich wieder verstärkt Atemnot ein, Übelkeit bis jetzt noch nicht, aber ich habe seit Freitag wieder diese Appetitlosigkeit und kriege kaum etwas runter. Mein Blutzucker ist aber noch immer super, heute nüchtern 100 mg/dl, dabei habe ich seit Mittwoch kein Insulin gespritzt (hatte am Mittwoch nüchtern 49 mg/dl).

28.09.2015

Es geht mir heute deutlich besser. Der Appetit ist zwar schon wieder etwas zurückgekommen, könnte aber noch besser werden. Meine starke Atemnot hat sich auch schon gebessert, somit kann ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass es mir nur knapp vier Tage nach der Chemo schlecht ging; vorher waren es ca. 14 Tage.

09.10.2015

Am 01.10. hatte ich meinen CT-Termin und hatte gehofft, dass ich den Befund bei meinem Labortermin beim Onkologen am 07.10. kopiert bekomme, aber leider lag der Befund noch nicht vor. Nächste Woche habe ich ein Arztgespräch beim Onkologen, dann kann ich sagen ob sich am Tumor bzw. an den Metastasen etwas getan hat.

Am 07.10. habe ich den letzten Rest meiner 20 Gramm RSO eingenommen, ich habe meine Bezugsquelle kontaktiert um noch einmal 20 Gramm zu kaufen. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass das RSO in dem Monat der Einnahme meine Lebensqualität deutlich gesteigert hat. Ich hoffe nun, dass ich möglichst schnell Nachschub bekomme.

14.10.2015

Gestern habe ich noch einmal 20 Gramm RSO bekommen und werde die Einnahme also weiterführen. Heute war Besprechung beim Onkologen über den CT-Befund, der in meinen Augen im Großen und Ganzen positiv ausgefallen ist. Im CT-Bericht vom Juli wurde ein Wachstum des Tumors unter der aktuellen Therapie festgestellt. Dass es nun keine negativen Änderungen gibt, ist schon einmal erfreulich. Der Pleuraerguss ist rückläufig, was ich aber schon in den letzten Wochen bemerkt habe – die Atmung hat sich verbessert. Auch die Probleme im Bereich des Brustwirbels und im Becken befinden sind auf dem Weg der Besserung.

Die CT-Befunde von Juli und Oktober zum Nachlesen

CT Bericht Lungenkrebs RSO

CT-Befund vom Juli 2015, Adenokarzinom mit Metastasen (klicken zum vergrößern)

CT Bericht Lungenkrebs RSO

CT-Befund vom Oktober 2015, Adenokarzinom mit Metastasen (klicken zum vergrößern)

[Fallbericht] Nachruf für Conny A.

zuletzt aktualisiert am 22.10.2015

Conny A. wird im Juni 1974 in Nürtingen bei Stuttgart geboren. Im Jahr 2012 lernt sie ihren Lebensgefährten Kosta kennen, der sie die folgenden und gleichzeitig letzten zweieinhalb Jahre ihres Lebens begleitet. Conny ist eine optimistische, starke Frau; lustig, ehrlich und lebensfroh. Heute, am 14. Oktober, gedenken wir ihrem Todestag.

Connys Krankengeschichte beginnt im Juli 2013. Weil sie unter Beckenschmerzen leidet, unterzieht sie sich einer Knochen-Szintigrafie. Die kleinen Flecken, die dabei an Becken und Wirbelsäule zum Vorschein kommen, deuteten die Ärzte als Verkalkungen.

Weil Connys Beschwerden nicht besser werden, lässt sie sich im März 2014 erneut untersuchen. Diesmal lautet die Diagnose auf Krebs: zwei Lungenherde mit Metastasen, unter anderem in der Leber und der Wirbelsäule.

Am 30. April geben sich Conny und Kosta das Ja-Wort, nicht lange, bevor Conny im Mai 2014 die erste Chemotherapie mit Capecitabin (Xeloda) beginnt. Parallel beginnt sie mit der Einnahme von medizinischem Cannabis-Öl (RSO).

Eine Zwischenuntersuchung am 22. Juli gibt Anlass zur Hoffung: Die Lebermetastasen sind komplett verschwunden, die Metastasen in der Wirbelsäule nicht mehr sichtbar. Conny ist den Umständen entsprechend wohlauf. Bis zum August 2014 ist sie – von Knochenschmerzen abgesehen – schmerzfrei. Ihren guten Zustand schreibt sie dem RSO zu. Es ersetzt ihre Schmerzmittel, beschert ihr einen ruhigen Schlaf und wirkt den Nebenwirkungen der Chemotherapie entgegen. Besonders glücklich ist sie darüber, dass sie vom schmerzhaften Hand-Fuß-Syndrom verschont bleibt, das bei Xeloda-Behandlungen häufig auftritt.

Conny A. auf einer Gedenkkarte ihres Mannes Kosta.

Conny A. auf einer Gedenkkarte ihres Mannes Kosta.

Bei einer Spiegelung der Lunge wird im August 2014 ein Pleuraerguss festgestellt, der durch Metastasen verursacht wurde. Nach der Spiegelung – und eventuell, so vermutet ihr Mann, erst wegen ihr – wird Connys Zustand zunehmend schlechter: Wasser in der Lunge verursacht Atemprobleme – doch immerhin kann sie ihre Leber mithilfe des RSOs entlasten, das sie nach wie vor als hilfreich und heilsam empfindet. Im September erhöht sie die tägliche Dosis des Öls.

Am 09. Oktober 2014 hat Conny einen OP-Termin: Ihr soll eine Pleuradrainage* gelegt werden, mit der sie das Wasser aus der Lunge ablassen kann. Nach der Operation wacht sie am Nachmittag mit starken Schmerzen im linken Bein auf, die bis zum nächsten Vormittag anhalten. Die ganze folgende Nacht über erhält sie mehrere Morphiumspritzen, ihr Bein färbt sich bläulich-schwarz. Ihr Mann Kosta vermutet eine Thrombose, doch die zuständige Ärztin ist anderer Meinung.

Erst am nächsten Tag bestätigt der Chefarzt seinen Verdacht: Conny leidet sehr wohl an einer Thrombose, umgehend wird eine Not-OP eingeleitet – doch nun ist es bereits zu spät. Am 14.10.2014 um 20:00 Uhr – heute vor einem Jahr – verstirbt Conny K. infolge einer Embolie.

Um anderen Patienten in einer ähnlichen Lage das Leid und den frühzeitigen Tod zu ersparen, rät Costa, den Ärzten nicht blind zu vertrauen, sondern alle Diagnosen und Therapien grundsätzlich zu hinterfragen. Besonders bei aggressiven Chemotherapien mahnt er zur Vorsicht:

„Wenn die nicht wirken, ist man austherapiert. Daher ist es besser, es zunächst mit milde Therapien zu versuchen und erst, wenn es unbedingt nötig sein sollte, einer aggressiven Therapie zuzustimmen. Solche Chemotherapien sind so stark, dass sie auch die gesunden Zellen zerstören.“

Kosta rät, sich bei der Diagnose Krebs zunächst einmal selbst schlau zu machen, etwa in Büchern und dem Internet, und unbedingt verschiedene Ärzte zu konsultieren, um sich unterschiedliche Meinungen einzuholen. Gerade bei einer Erstdiagnose rät er von intravenösen Therapien ab.

Unsere Gedanken sind heute nicht nur bei Conny, sondern auch bei allen Frauen und Männern, die ein ähnliches Schicksal ereilt hat und für die es hoffentlich ein glückliches Ende nimmt. Wir hoffen auch, dass dieser Bericht über Connys Schicksal einen kleinen Teil dazu beitragen kann.

* Anmerkung von Kosta: „Hintergrund der Drainage: Patienten mit Lungenmetastasen leiden an einem Pleuraerguss. Es sammelt sich Wasser in der Pleura (Hohlraum der Lunge). Dabei steht die Lunge unter Wasser und der Patient hat teilweise massive Atemschwierigkeiten. Es gibt mehrere Möglichkeiten den Patienten zu helfen wieder einigermaßen zu atmen:

  1. Punktion. Dabei wird eine Nadel am Rücken durch das Rippenfell gestochen und mit der Spritze Wasser abgezogen. Bei zwei bis vier Liter Wasser eine sehr schmerzhafte und langwierige Tortur. Vor allem da man dies sehr oft tun muss, weil Wasser dauernd nachläuft.
  2. Die Verklebung der Pleura mit Talkum. Eine sehr umstrittene Methode die bei vielen Patienten fehlschlägt und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
  3. Pleuradrainagesystem (das, was Conny haben wollte). Es wird eine Drainage eingeführt und am Ende des Drainagesystems wird ein Beutel angestöpselt, der Patient kann selbständig Wasser ablassen. Jedes Mal, wenn der Patient merkt, dass das Atmen schwerer wird, kann er Wasser ablassen, um die Lunge zu entlasten.“