Grundkurs Cannabis: Hanf Dampf in allen Gassen

Falls Sie schon immer einmal alles Wesentliche über Hanf und Heilung – insbesondere im Hinblick auf Krebserkrankungen – kompakt und auf einen Blick haben wollten, dürfte Sie die Info-Sammlung „Cannabis als Medizin (Schwerpunkt Krebs)“ auf dem Hanf-Dampf-Blog interessieren. In der Kurzübersicht zu seiner Sammlung hat der Autor folgende Themen zusammengetragen:

  • Belege für die Wirksamkeit von Cannabis
  • Generelles zur Wirksamkeit
  • Eine kleine Hanfkunde
  • Informationen über Cannabis-Öle
  • Konsumformen
  • Schlusswort
  • Linksammlung
  • Rechtliches
  • Anhang mit politischen Informationen (optional)

Alle Kapiteln bieten weiterführende Links und Infos. Dabei ist die Info-Sammlung keine blind-euphorische Promotion, sondern echte Aufklärung, da der Autor auch auf Kritikpunkte und Beschränkungen der Cannabis-Nutzung eingeht.

Sie erreichen die Infosammlung unter https://hanfdampfinallengassen.wordpress.com/cannabis-als-medizin-schwerpunkt-krebs/.

Regelschmerz Ade mit Cannabis-Tampons?

Ein mit Cannabis versetzter Tampon soll Regelschmerzen lindern. Sogar den berüchtigten Krämpfen soll das in den USA auf den Markt gekommene Produkt Einhalt gebieten. Der Gleitgel-Hersteller Foria versetzt dafür seine Zäpfchen auf Kakaobutter-Basis mit den Cannabiswirkstoffen THC und CBD. Das psychoaktive THC soll seine schmerzlindernde Wirkung dabei ausschließlich im Unterleib entfalten, ohne ins Gehirn vorzudringen. Ob und wann es eine Markteinführung in Deutschland gibt, ist allerdings unklar.

Weitere Infos finden Sie auf den Seiten von EditionF.com unter https://editionf.com/Tampon-Regelschmerzen-lindern-Foria und auf der Website des Herstellers der Cannabis-Tampons unter http://foriapleasure.com.

Sicherheit und Effizienz von Cannabisöl bei Demenz

Sicherheit und Effizienz von medizinischem Cannabisöl für Verhaltens- und Psychologie-Symptome von Demenz

In einer offenen Studie an elf Alzheimer-Patienten führte eine Gruppe von sieben Wissenschaftlern Messungen zur Effizienz und Sicherheit von THC-haltigem Cannabisöl durch. Speziell THC gilt als potentielles Mittel zur Linderung der psychischen Symptome und Verhaltensstörungen bei Demenz. Die Patienten wurden vier Wochen mit Cannabisöl als Zusatz zur Therapie mit Pharmazeutika behandelt und beobachtet. Zehn Patienten beendeten die Studie, bei der signifikante Rückgänge maßgeblicher Symptomer wie Wahnvorstellungen, Reizbarkeit, Aggression oder Apathie festgestellt wurden. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass medizinisches Cannabisöl als sicherer und vielversprechender Zusatz in der Behandlung anzusehen ist.

Erschienen ist die Studie im Journal of Alzheimer’s Disease am 12. Januar 2016. Sie kann auf iospress.com kostenpflichtig heruntergeladen werden.

Quelle: PubMed.gov, 16.01.2016, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26757043

Cannabinoide gegen neuropathische Schmerzen

In einer Pressemitteilung berichtet die Medienagentur APA-OTS über neue Hinweise auf die Wirksamkeit des teilsynthetisch produzierten Tetrahydrocannabinols Dronabinol bei neuropathischen Schmerzen. Bei dieser Form von körperlichem Schmerz ist das Nervensystem selbst der Auslöser.

Nach Ansicht von Prof. Rudolf Likar, Generalsekretär Österreichischen Schmerzgesellschaft, könnten Medikamente auf Basis von Cannabinoiden – etwa Dronabinol – damit künftig eine wichtigere Rolle in der Behandlung spielen. Bislang war die Evidenz für den Einsatz von Cannabinoiden in diesem Bereich gering, ihr Einsatz als Medikament umstritten.

Den Artikel mit Prof. Likars Bewertung der neuen Sachlage zum Themenkomplex Cannabinoide und neuropathische Schmerzen finden Sie hier: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160126_OTS0011/potenzial-fuer-cannabinoide-auch-bei-neuropathischen-schmerzen

THC drängt Tumorzellen in den Selbstmord

In der breiten Öffentlichkeit ist der medizinische Nutzen von Cannabis meist nur insoweit bekannt, dass die Pflanze – bzw. deren Hauptwirkstoffe THC und CBD – Schmerzen und Übelkeit bei Krebspatienten und Schwerkranken lindern kann. Das Wissen, dass die heilenden Wirkungen viel weiter gehen, gelangt erst langsam über „einschlägige Kreise“ hinaus. Bis zum Durchbruch der Erkenntnisse sind sicher noch weitere Jahre beharrlicher Forschung und Aufklärung notwendig.

Einen besonderen Beitrag dazu leistet die Molekularbiologin Cristina Sanchez von der Universität Complutense Madrid. Über deren Arbeit zu den molekularen Aktivitäten der Cannabinoide berichtet ein Kopp-Online-Artikel. Die wohl wichtigste Beobachtung, die sich im Laufe der Jahre abzeichnete, ist die Fähigkeit des psychoaktiven Bestandteils Tetrahydrocannabinol (THC), Tumorzellen zum „Selbstmord“ zu veranlassen, während gesunde Zellen unbehelligt bleiben. Lesen Sie hier, welche weiteren erstaunlichen Entdeckungen Sanchez und ihr Team machten und zu welcher Meinung die Wissenschaftlerin über die Cannabis-Politk der USA gelangt ist.

Quelle: Kopp Online, 01.01.2016, http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/natuerliches-heilen/jonathan-benson/biologin-marihuana-bringt-tumorzellen-dazu-selbstmord-zu-begehen.html

Uniklinik Freiburg über Cannabis und Epilepsie

Das Epilepsiezentrum der Freiburger Uniklinik informiert auf seiner Website kurz und bündig über verschiedene Wirkungen von Cannabis-Inhaltsstoffen bei Epilepsie und gibt kurze Einblicke in die Medizingeschichte der Heilpflanze Cannabis. Auch zur aktuellen rechtlichen Situation gibt es eine kurze Stellungnahme.

Die Website erreichen Sie unter www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/ueber-epilepsie/cannabis-und-epilepsien.html.

CBD-Öle: eine Marktübersicht

Cannabidiol (CBD) ist das am häufigsten vorkommende Cannabinoid im Faserhanf und nach Tetrahydrocannabinol (THC) das zweithäufigste in Rauschhanfsorten. Es wirkt nicht psychoaktiv und ist deshalb auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich legal. Allerdings wirkt CBD antibakteriell (selbst gegen manche Keime mit hoher Antibiotikaresistenz), antiepileptisch, angstlösend, entzündungshemmend und entkrampfend. Es kann das Wachstum von Krebszellen hemmen und lindert Übelkeit.

Die meisten medizinischen Wirkungen sind zwar bislang nicht über Tierversuche hinaus belegt, doch schon allein die große Anzahl positiver Erfahrungsberichte überzeugt immer mehr Menschen. Da kommt das Grow-Magazin mit seiner Übersicht über den aktuellen Markt der CBD-Öle gerade recht. Berücksichtigt sind ausschließlich Hersteller, die dem Magazin ihre Produktinformationen zur Verfügung gestellt haben.

Die Übersicht über die CBD-Öle wurde am 23.02.2015 online auf Grow.de veröffentlicht, siehe www.grow.de/Artikelseite_Ausgabe.574.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=838&cHash=27750e78955768a28664d8edcf0c950e.

Cannabidiol (CBD) stärkt die Knochen

Wie NTV berichtet, fanden Forscher der Universität Tel Aviv in Experimenten mit Ratten heraus, dass Knochenbrüche durch die Injizierung von Cannabidiol (CBD) schneller verheilen und nach erfolgter Heilung auch bruchfester sind als zuvor. Knochenwachstum und Knochenerhalt werden gleichermaßen gestärkt. Die anderen meist im Hanf enthaltenen Wirkstoffe haben laut der Studie keinen erkennbaren Einfluss auf die Heilung von Brüchen.

Wie das CBD im Körper dabei genau vorgeht, konnten die Forscher noch nicht detailliert entschlüsseln, doch in einem Punkt sind sie sich jetzt schon sicher: „Das medizinische Potenzial von cannabinoiden Präparaten kann nicht geleugnet werden.“

Quelle: N-TV.de, 20.07.2015; http://www.n-tv.de/wissen/Cannabis-hilft-bei-Knochenbruechen-article15553826.html

US-Gesundheitsministerium: Cannabis tötet Krebszellen

Die heilende Wirkung von Cannabis wird auch von offizieller Seite immer öfter bestätigt: wie Focus Online berichtet, geht nun sogar das US-Gesundheitsministerium mit entsprechenden neuen Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit. Die Behörde beruft sich auf verschiedene Studien, die gezeigt hatten, dass Cannabinoide Krebszellen unter Laborbedingungen zerstören. Auf seiner Website bestätigte das Ministerium offiziell, dass Cannabiskonsum die Heilung von Krebs fördern kann. Zwar wurde einschränkend angemerkt, dass die Tests bisher nur an Mäusen durchgeführt wurden, doch die Ergebnisse seien dennoch hoffnungsvoll – besonders im Hinblick auf Leber- und Brustkrebs.

Hier geht es zum Focus-Online-Artikel mit Video.

US-Drogenbehörde gibt Nutzen von Cannabis zu

Amtliche Stellen melden es und die Boulevardpresse reicht es weiter: Die britische Zeitung Dailymail berichtet, dass die US-Drogenbehörde „zugegeben“ hat, dass Cannabis medizinische Vorteile bringe. Außerdem vermelde die US-Administration, dass die Droge helfen könne, einige Krebszellarten zu töten und andere schrumpfen zu lassen. Darüber hinaus berichtet Daily Mail über den Einsatz von Cannabinoiden in der Therapie von MS-(Multiple-Sklerose-)Patienten.

Noch besser „verbrieft“ und „amtlich“ kann man sich die Fakten um den medizinischen Nutzen von Cannabis eigentlich kaum noch wünschen – zumindest wenn man es für wichtig hält, dass die Kenntnis und Akzeptanz der Heilpflanze Cannabis eines Tages bis ins Maintream- und Massenbewusstsein vordringt … Lesen Sie ausführlicher dazu im Daily-Mail-Originalartikel unter http://www.dailymail.co.uk/health/article-3036667/How-cannabis-help-cancer-patients-Drug-kills-cancer-cells-shrinks-brain-tumours-report-reveals.html